Die
gegründet 1977 als Deutsche Vereinigung gegen politischen Mißbrauchder Psychiatrie e.V., nennt in Paragraph 1 ihrer Satzung als Ziel:
Zweck des Vereins ist die Förderung der Fürsorge für die politisch Verfolgten, die Opfer des Mißbrauchs der Psychiatrie zu politischen Zwecken geworden sind oder die wegen ihres Widerstandes gegen solchen Mißbrauch politische Verfolgung erleiden. Der Verein verwendet sich für die Integrität psychiatrischer Wissenschaft und Praxis.
Diesem Ziel dient insbesondere die moralische und finanzielle Hilfeleistung für die Opfer der Verfolgung. Finanzielle Unterstützung wird jedoch nur im Rahmen des § 53 Abgabenordnung gegeben.
Weitere Mittel zur Erreichung des Zweckes sind
- Prüfung, Diskussion und Dokumentation von Nachrichten bezüglich politischen Mißbrauchs der Psychiatrie, wo immer auf der Welt er in Erscheinung tritt,
- Bekanntmachung und Verurteilung solch ungesetzlicher und ethisch nicht zu rechtfertigender Methoden,
- Einwirkung auf psychiatrische Gesellschaften und Konferenzen, sich von solchen Mißbräuchen, von Ärzten, die sich dazu hergeben, und von Organisationen, die die notwendigen Untersuchungen verweigern, ausdrücklich zu distanzieren,
- Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen.
1999 beschloß eine außerordentliche Mitgliederversammlung die Namensänderung in Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. Die Aktivitäten des Vereins werden seit 1977 ausschließlich durch Beiträge und Spenden ihrer Mitglieder und Freunde getragen und werden allesamt ehrenamtlich erbracht. Nur so konnte die Arbeit für Gesunde und Kranke, für die Achtung menschlichen Geistes, menschlicher Würde über die Jahre wahrgenommen werden.
Der jährliche
(steuerbegünstigte) Mitgliedsbeitrag beträgt € 60.-
Der Vorstand der GEP
Dr. med. Friedrich Weinberger
ist mit Prof. von Baeyer und Frau Gattinger zusammen Mitgründer der Gesellschaft
und von Anfang an ihr Vorsitzender. Dr. Weinberger, der als Facharzt für
Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, von 1970 bis 2004 in Starnberg
kassenärztlich
tätig war, lebt jetzt in Garmisch-Partenkirchen. 2007 erhielt er das
Bundesverdienstkreuz. Dr. med. Horst Bürke, stammt aus der Gegend von Naumburg . Er verließ die DDR 1972 und beendete sein Medizinstudium und die anschließende nervenärztliche Weiterbildung in München. Seit 1992 ist er freiberuflich in Berlin als Gerichtsgutachter tätig.
Der Beirat der GEP
Prof. Dr. med. Ernst-Eberhard Weinhold war als Landarzt in Nordholz
tätig. Er war lange Jahre Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung
Niedersachsens, über lange Jahre der Sprecher ethischer Belange in der deutschen
Ärzteschaft. Bei solchen Aktivitäten hat er auch im jetzigen Ruhestand mitunter
wenig Ruhe. Jacques Bénesteau ist klinischer Psychologe an der Univ.-Kinderklinik in Toulouse und seit 1974 Lehrbeauftragter am Institut de Psychomotricité der Universität Toulouse-Rangueil . Er ist Verfasser des Buchs Mensonges freudiens (Freudsche Lügen), erschienen 2002 bei Mardaga, Sprimont, Belgien, einer der umfassendsten, gründlichst belegten Freud-Kritiken, die in jüngerer Zeit in verschiedenen, vor allem englisch- und französichsprachigen Ländern herausgekommen sind. Dr. phil. Max Scharnberg war bis vor kurzem als Assistenz-Professor an der Erziehungswissenschaftlichen Abteilung an der Universität Uppsala, Schweden, tätig. Seine Forschungen befaßten sich insbesondere mit den wissenschaftlichen Betrügereien der Psychoanalyse, mit der Psychologie der Lüge und mit der Prüfung des in Fällen sexueller Gewalt gerichtlich gewerteten Beweismaterials. Seine wichtigsten Bücher sind: “The Non-Authentic Nature of Freud's Observations“ (1993 - zwei Bände über Freuds Verführungstheorie, Felix Gattels Kasuistik und den astrologischen Ursprung von Freuds Theorie der analen Persönlichkeit), “Textual Analysis: A Scientific Approach for Assessing Cases of Sexual Abuse” (1996, ebenfalls zwei Bände) sowie “The Myth of Paradigm-Shift, or How to Lie With Methodology” (1984). Alle fünf Bände wurden in den Acta Universitatis Upsaliensis veröffentlicht.
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