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Die seit
1977 erscheinenden Rundbriefe sprechen Probleme in der Psychiatrie und
Psychotherapie an, über die es in der Öffentlichkeit genügend Unsicherheit
gibt. Sie stellen gleichzeitig eine fortlaufende "Chronik der laufenden
Ereignisse" dar bezüglich
1. konkreter politischer Psychiatriemißbräuche, gezielter Einsätzen fachlicher
Mittel und Methoden gegen Mißliebige, wie sie sporadisch da und dort auch im
Rechtstaat, systematisch aber in Diktaturen, so auch in der DDR vorkamen und
vorkommen, derzeit etwa noch aus China gemeldet werden,
2. der seltsamen Art der offiziellen Aufarbeitung dieser
Menschenrechtsverletzungen im Rechtsstaat, ihrer häufigen Verharmlosung, wenn
nicht gar Leugnung,
3. "milderer", dafür verbreiteter „westlicher“ Formen politischen Mißbrauchs
von Psychiatrie und Psychologie etwa zur Beeinflussung der öffentlichen
Meinung,
4. der Neigung der „seelenheilkundlichen“ Fächer zu pseudowissenschaftlichen
Versteiigungen und ihre Beeinflußbarkeit in diese Richtung von außen,
insbesondere von Seiten der Politik und
5. politischer Konzepte, die solchen Beeinflussungen und damit der
mißbräuchlichen Verwendungen der Fächer zugrunde liegen, allem ärztlichen
Ethos zuwider laufend.
Die Rundbriefe erscheinen unregelmäßig, meist zweimal im Jahr. Ab Anfang der 90er wurden sie elektronisch gespeichert. Jeweils 20 bis 30 Seiten stark, können sie, beginnend mit Nr. 3/77, mit geringen Veränderungen, Bereinigung von Druckfehlern etc. abgerufen werden, so daß die uns beschäftigenden Fragen, unsere Aktivitäten insgesamt, von Anfang an verfolgt werden können. In der Druckversion werden die Rundbriefe seit vielen Jahren in der Deutschen Bibliothek, Frankfurt/M. vorgehalten, seit 2010 auch in der Zentralbibliothek für Medizin n Köln.
In allen Publikationen der GEP kommen Fakten zur Sprache, über die sonstwo zusammenhängend nirgends berichtet wurde oder wird. Wer sich für einzelne Fragen interessiert, den Mißbrauch der Psychiatrie in der DDR etwa oder das Wuchern von Pseudowissenschaft in der "Seelenheilkunde", möge sie gezielt anhand der jeweils vorangestellten Inhaltsverzeichnisse aufsuchen.
Ab 1997 beinhalten die Rundbriefe kurze englische Zusammenfassungen, die im englischen Teil unserer Netzseite zusammengefaßt stehen zusammen mit weiteren einschlägigen englischen Originaltexten. Seit Herbst 2003 ist das Internationale Netzwerk der Freud-Kritiker mit der GEP verbunden. Auf englisch, französisch und deutsch bietet es Informationen zur Freudsche Pseudo-Wissenschaft - auch dies weltweit eine einmalige Präsentation.
Einzelne Rundbriefe stehen im HTML-Format, andere, vor allem die jüngeren, im heute meist üblichen PDF-Format, mit dem das Aussehen der Druckversion der Rundbriefe erhalten bleibt.
Die Rubrik „Aktuelles“ bringt unabhängig vom zweimal-pro-Jahr-Rhythmus der Rundbriefe Einzel-Darstellungen zu aktuellen oder aus anderen Gründen hervorzuhebenden Verlautbarungen.
(Dieser Einführungstext novelliert am 25.11.2010)
F. Weinberger