Hallo und guten Tag,

Ich  schrieb Ihnen bereits am 21.12.13 eine Email wegen der Angelegenheit unseres Enkels J…

Ich schreibe Ihnen jetzt nochmal, weil ich mich an zwei Politiker gewandt habe, die wegen der Sache von Herrn Mollath großmundig über Willkür und Machtmissbrauch gesprochen haben.

Zum einen war das Herr Florian Streibl von den „Freien Wählern“, zum anderen Herr Dr. Peter Bauer von derselben Partei.

Herr Dr. Bauer hat mich zwar angerufen und sich die Sache angehört, dann jedoch kam auf meine Briefe und Mails nichts mehr. Die Sache wegen unserem Enkel enthält so viele Merk- und Fragwürdigkeiten, die selbst dem Dümmsten auffallen müssen.

Herr Florian Streibl hielt es nicht einmal für nötig, mir eine kurze Nachricht zukom­men zu lassen, dass er meinen Bericht über Jonas überhaupt erhalten hat.

Ich gehe davon aus, dass die beiden Herren nur Werbung in eigener Sache betrieben haben. Das war nur das übliche Politikerblabla, schön reden, aber nichts unternehmen. (Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.)

Man hat unseren Enkel durch Lug und Trug ins Heim gebracht, in dem er leidet. Das, was man mit ihm getrieben hat und weiterhin treibt ist menschenverachtend und ver­brecherisch. Aber das interessiert ja die Herren Politiker in keinster Weise.

Falls Sie Kontakt zu den beiden Herren haben, können Sie ihnen gerne diese Email zeigen, bzw. sie darauf ansprechen.

Mit freundlichen Grüßen …

Darauf die Antwort unseres Mitglieds:

Sehr geehrte Frau …,

willkommen im Club. Man ist so lange unbedarft, bis es einen selbst mit dieser Pro­blematik erwischt. Leidtragende sind immer die Kinder. Und Menschen, die dieses Unrecht erkennen und helfen, so wie ich, werden durch das System zermahlen und in ihrer beruflichen Existenz ruiniert.

Leider sind wir zu wenige, denn die Menschen in Deutschland interessiert dieses Un­recht nicht, so lange, bis es einen selbst betrifft und man sich immer wieder sagt, das kann doch nicht sein, das gibt es doch nicht usw. Das in Deutschland, in einer Demo­kratie, bei unseren guten Gesetzen usw.

Das Internet ist voll vom Leiden dieser Menschen. Viele Homepages entstanden, die von den Erfahrungen dieser Menschen berichten, weil zum Schluss keine andere Mög­lichkeit mehr bleibt, als sich das Unrecht hinauszuschreiben oder zu schreien, oder dar­an kaputt zu gehen.

Bewahren Sie sich bitte davor. Und verlassen Sie sich nicht auf die Unterstützung der Politi­ker, die in unzähligen Schreiben schon vielen Betroffenen mitgeteilt haben, dass die Politik in die Judikative nicht eingreifen darf usw.  Man nennt diese Art –Lippen­bekenntnisse!

DOCH, das gibt es alles und es werden täglich mehr Kinder, die in Obhut genommen werden. Der momentane Stand ist bei ca. 70 Kindern täglich in Deutschland. Kindes­wegnahmen sind ein neuer Wirtschaftszweig in Deutschland geworden. Vom Leiden der Kinder und deren Fa­milienangehörigen profitieren die Jugendämter, Gutachter, Anwälte, Verfahrenspfleger, Hei­me, Pflegeeltern etc. Auch Therapeuten, Psychiater, Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte, Kinderärzte, Heilpädagogen und andere Be­rufe, weil die Betroffenen fremde Hilfe und Unter­sützung benötigen, weil sie mit die­sem Unrecht nicht mehr leben könne, die Lebensqualität und die Gesundheit dar­unter zerbricht und nach dem familiengerichtlichen Kampf viele ver­schuldet oder finanziell ruiniert sind.

Gehen sie doch bitte auf die Homepage von Franz Romer www.kindesraub.de und lesen sie die Artikel der Homepage archezeit@gmx.de, lesen können sie auch die Home­page von  „lets goerg“, die Interessantes enthält…

Am 1. April ist in Brüssel eine große Veranstaltung zu Thema „deutsche Jugendämter“. Googeln Sie bitte.

Ich wünsche Ihnen sehr viel Glück.

Mit stärkenden Grüßen ….

One response to “Hallo und guten Tag,”

  1. Menter Margit

    In seinem umfassenden Jahresbericht zur Mitgliederversammlung 2014 der GEP hat Dr. Weinberger wohl vielen die Augen geöffnet über die Verhältnisse in der Psychiatrie und was von ihr noch zu erwarten ist. Bei seinen Ausführungen zu jungen Menschen, Kindern und Familien, die durch Psychiater (und Psychologen) über Jugendämter, Familiengerichte etc. zu Schaden kommen, hätte ich nur gerne auch noch einige Worte zu den alten Leutchen gehört, die unter Betreuung stehend, mit psychiatrischen und/oder neurologischen Diagnosen versehen, in den sogenannten „beschützenden Abteilungen“ der Altenheime verschwinden, weil man da pro Tag mehr kassieren kann als auf „normalen“ Stationen (vor einigen Jahren waren es 20,– €/Tag zusätzlich). Besonders gefährdet sind alte Menschen mit Berufsbetreuern ohne Verwandte, bzw. ohne Verwandte, die in einem aktionsfähigen Alter sind.

    Margit Menter, Fischbachau

    P.S.: Auch die von Dr. Weinberger bereits erwähnten Behördeneinweisungen sind natürlich nicht ohne. – Da reicht es, dass ein genervter Bürger am Telefon eine unüberlegte Bemerkung macht, wie z. B. „Ich packe das alles nicht mehr“ und dann schickt ihm der Behördenvertreter die Polizei ins Haus, mit der Anweisung den suizidgefährdeten Bürger erst einmal in die Psychiatrie zu bringen, zwecks Abklärung.

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