{"id":237,"date":"2017-01-08T20:12:19","date_gmt":"2017-01-08T20:12:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/?p=237"},"modified":"2017-01-11T17:21:58","modified_gmt":"2017-01-11T17:21:58","slug":"bestandteil-einer-alten-zersetzungsstrategie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/bestandteil-einer-alten-zersetzungsstrategie\/","title":{"rendered":"\u00d6dipuskomplex als Beleidigung des Geistes &#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der \u201e\u00d6dpuskomplex\u201c als systematische Beleidigung des Geistes und der Seele <\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><strong>Fester Bestandteil einer alten Zersetzungsstrategie?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kurzfassung &#8211; Genaue Quellenangaben in der Langfassung: <a href=\"http:\/\/www.oedipus-online.de\/Oedipus_Zepf.pdf\">http:\/\/www.oedipus-online.de\/Oedipus_Zepf.pdf<\/a>.)<\/p>\n<p>Bis an sein Lebensende tut Sigmund Freud so, als hielte er seine Erfindung des \u00d6dipuskomplexes f\u00fcr eine geistige Gro\u00dftat und epochale Entdeckung: Jeder Junge wolle im Alter zwischen 2 und 8 Jahren mit seiner Mutter eine sexuelle Beziehung eingehen, deshalb den Vater aus dem Weg r\u00e4umen (\u201epositiver\u201c \u00d6dipuskomplex). Gleichzeitig sei jeder Knabe von seinem \u201enegativen\u201c \u00d6dipuskomplex beherrscht, n\u00e4mlich sich auch die sexuelle Beziehung zu seinen Vater zu w\u00fcnschen und deshalb die Mutter aus dem Weg r\u00e4umen zu wollen. <strong>[* Anmerkung: <\/strong>Dies ist eine weniger bekannte Sicht Freuds (in: \u201e<em>Das Ich und das Es<\/em>\u201c, 1923; GW XIII, S. 235-289): \u201e<em>Eingehende\u00adre <\/em><em>Untersuchung deckt zumeist den vollst\u00e4ndigeren \u00d6dipuskomplex auf, der ein zweifacher ist, ein positiver und ein negativer, <strong>abh\u00e4ngig von der urspr\u00fcnglichen Bisexualit\u00e4t des Kindes<\/strong>, d.h. der Knabe hat nicht nur eine ambivalente Einstellung zum Vater und eine z\u00e4rtliche Objektwahl f\u00fcr die Mutter, sondern er <strong>benimmt sich auch gleichzeitig wie ein M\u00e4dchen<\/strong>, er zeigt die z\u00e4rtliche feminine Einstellung zum Vater und die ihr entsprechende eifers\u00fcchtig-feindselige gegen die Mutter. Dieses Eingreifen der Bisexualit\u00e4t macht es so schwer, die Verh\u00e4ltnisse der primitiven Objektwahlen und Identifizierungen zu durchschauen, und noch schwieriger, sie fa\u00dflich zu beschreiben.<\/em>\u201c <strong>Anmerkung Ende *] <\/strong>F\u00fcr die M\u00e4dchen gelte analog dasselbe.<\/p>\n<p>Um die Konsequenzen dieses Konzeptes zu illustrieren: Otto Kernberg, ein ber\u00fchmter Vertreter der Psychoanalyse, spricht z.B. von einer Frau, die an Depressionen litt, weil sie als Grundsch\u00fclerin (unkonkret: \u201e<em>unter zehn Jahre alt<\/em>\u201c) der sexualisierten Gewalt ihres Vaters ausgesetzt war. Sie habe damals \u2013 so Kernbergs Verst\u00e4ndnis \u2013 diese Situation \u201e<em>in typischer Weise \u2026 als einen sexuell erregenden Triumph \u00fcber ihre Mutter<\/em>\u201c erlebt. Um ihre Depressionen zu \u00fcberwinden, m\u00fcsse sie \u201e<em>ihre Schuld tolerieren<\/em>\u201c. Kernberg spricht hier auch von \u201e<strong><em>\u00f6dipaler Schuld<\/em><\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>Weil wohl in einer aufgekl\u00e4rten Welt solche Opferbeschuldigung zunehmend schlechter ankommt, sieht sich die psychoanalytische Glaubensgemeinschaft offenbar gen\u00f6tigt, an der Theorie des alten Freud nachzubessern. So z.B. vier saarl\u00e4ndische Autoren \u2013 Siegfried Zepf, Florian Daniel Zepf, Burkhard Ullrich &amp; Dietmar Seel \u2013 in: \u201e<em>\u00d6dipus und der \u00d6dipuskomplex. Eine Revision<\/em>.\u201c (2014, Psychosozial-Verlag, Gie\u00dfen, 121 S). Bis auf Florian Daniel Zepf\u00a0 sind sie s\u00e4mtlich Mitglieder im \u201e<em>Saarl\u00e4ndischen Institut f\u00fcr Psychoanalyse und Psychotherapie e.V.<\/em>\u201c (SIPP).<\/p>\n<p>Freuds Bezugspunkt bei der Erfindung seines Komplexes ist das grandiose, zweieinhalbtausend Jahre alte Theaterst\u00fcck \u201e<em>K\u00f6nig \u00d6dipus<\/em>\u201c von Sophokles aus dem antiken Athen, der Wiege der Demokratie. Bei ihrer Zusammenfassung dieses h\u00f6chst spannenden, klugen, \u00fcberschaubaren Textes (Reclam-Heft von 63 Seiten) \u00fcbergehen sie einfach zentrale Elemente der Erz\u00e4hlung, bedienen sich z.T. falscher Begriffe und geben z.T. einfachste Sachverhalte nicht korrekt wieder. <strong>[*<\/strong> <strong>Anmerkung<\/strong>: Einige Beispiele: \u201e<em>\u00d6dipus besucht das von der Pest bedrohte Theben<\/em>\u201c \u2013 er ist dort jedoch schon seit Jahren ein angesehener K\u00f6nig! Man m\u00fcsse \u201e<em>den M\u00f6rder des vormaligen K\u00f6nigs Laios finden und aus dem Land weisen<\/em>\u201c, so angeblich das Gebot des Orakels, damit die Pest verschwinde \u2013 und keine Erw\u00e4hnung, dass dieses Orakel auch eine S\u00fchne fordert, die \u201e<em>Tod mit Tod vergilt<\/em>\u201c; genau diese S\u00fchne wird am Ende des St\u00fcckes vollzogen sein! Nach den vier Autoren lautet der Bericht des \u00d6dipus an seine Mutter \u00fcber den t\u00f6dlichen Konflikt mit dem ihm unbekannten Vater am Dreiweg: \u201e<em>Auf der Flucht h\u00e4tte er an der Scheide dreier Wanderwege einen Mann und einen seiner Begleiter erschlagen. Der andere sei geflohen.<\/em>\u201c Nicht nur, dass es sich bei Sophokles um eine markante Scheide dreier \u201e<em>Wagenwege<\/em>\u201c handelt, hier wird auch von einem Trupp von f\u00fcnf M\u00e4nnern gesprochen. Auch \u00e4u\u00dfert sich hier \u00d6dipus eindeutig \u00fcber seine (Fehl-)Wahrnehmung des Ausgangs dieses Streits: \u201e&#8230; <em>und ich erschlag sie alle.<\/em>\u201c (Ein Mann aus dem Gefolge war entkommen, ohne dass \u00d6dipus dies bemerkt hatte.) G\u00e4nzlich verwischt wird das hochdramatische Ende: Zuvor stand die <strong>Behauptung <\/strong>von Mutter Iokaste im Raum, Vater Laios habe seinen Sohn als S\u00e4ugling aussetzen lassen; am Ende berichtet jedoch ein Zeugen glaubw\u00fcrdig, dass er \u00d6dipus als S\u00e4ugling <strong>von dessen Mutter Iokaste <\/strong>erhalten habe mit dem Befehl, ihn zu vernichten. Iokaste ist hier also der <strong>L\u00fcge<\/strong> \u00fcberf\u00fchrt! Die Aussage des Kronzeugen wird von den Autoren jedoch unterschlagen; sie geben die L\u00fcge der Iokaste als Wahrheit aus. Auch unterschlagen sie, dass \u00d6dipus kurz darauf den bezeichnenden Impuls zeigt, seine Mutter zu t\u00f6ten \u2013 in der griechischen Mythologie nur denkbar, wenn die Mutter f\u00fcr den Tod des Vaters verantwortlich ist, wie auch in diesem hoch spannenden Drama um \u201e<em>K\u00f6nig \u00d6dipus<\/em>\u201c. (Ausf\u00fchrlich dazu in der Langfassung: <a href=\"http:\/\/www.oedipus-online.de\/Oedipus_Zepf.pdf\">http:\/\/www.oedipus-online.de\/Oedipus_Zepf.pdf<\/a>, S. 11-21.) <strong>Anmerkung Ende *]<\/strong> So k\u00f6nnen sie nat\u00fcrlich die klare Dynamik und die einzelnen H\u00f6hepunkte der ganzen Geschichte gar nicht verstehen. Und das ist keineswegs unerheblich: Schlie\u00dflich geht es ja auch bei Menschen mit psychischen St\u00f6rungen darum, dass deren Lebens- und Kranken-Geschichten verstanden werden!<\/p>\n<p>Vorgeblich bem\u00fchen sich die vier Autoren um eine \u201e<em>Revision<\/em>\u201c des Freudschen Konzeptes. Freud habe da, so geben sie zu Bedenken, etwas gewaltig missverstanden: Aufgrund eigener neurotischer Verstrickungen habe er es unterlassen, sich das Verhalten der Eltern genauer anzusehen. Tats\u00e4chlich ginge aber das Problem eigentlich von den Eltern aus. Hierzu legen die Vier nun nicht etwa empirische Studien und Beobachtungen vor, sondern beziehen sich \u2013 von jeglichem Verst\u00e4ndnis der Originaltexte befreit \u2013 ganz auf diverse griechische Mythen-Bruchst\u00fccke, die die Abgr\u00fcnde von Elternfiguren belegen sollen. Das mythologische Material wird verf\u00e4lscht und zurechtgebogen. Beispielsweise behaupten die Vier, dass Laios selbst als Kleinkind ausgesetzt worden sei, so, wie sein Sohn \u00d6dipus. Dabei sind die antiken Quellen eindeutig: Danach ist Laios ziemlich genau 20 Jahre alt, als er von zwei Widersachern aus seiner Heimatstadt vertrieben wird. Oder: Der Vater von Iokaste habe sich das Leben genommen \u2013 das sei vermutlich ein Indiz daf\u00fcr, dass er seiner Tochter sexualisierte Gewalt angetan habe. Dabei findet sich in den antiken Quellen nirgends ein Hinweis auf einen Inzest zwischen Iokaste und ihrem Vater. Und auch dessen Suizid ist freie Erfindung der Autoren, die \u2013 sich auf unzuverl\u00e4ssige moderne Quellen berufend \u2013 den Vater von Iokaste mit dessen gleichnamigen Enkelsohn verwechseln, der sich tats\u00e4chlich auf Gehei\u00df eines Sehers das Leben genommen hatte. Derartig unbefangen werden also Schauergeschichten \u00fcber Laios und Iokaste <strong>erfunden<\/strong>.<\/p>\n<p>Die vier Autoren sind sich scheinbar gewiss, hier neue Abgr\u00fcnde der Menschheit enth\u00fcllen zu k\u00f6nnen, die die Welt ersch\u00fcttern werden: Es seien n\u00e4mlich an erster Stelle alle Eltern, die gegen\u00fcber allen ihren Kindern hetero- und homosexuelle Impulse entwickelten. Gleichzeitig wollten sie diese Kinder aber auch aus dem Weg r\u00e4umen, weil sie sie als Rivalen zum jeweiligen Ehegatten empfinden w\u00fcrden. Und diese inzestu\u00f6sen bzw. m\u00f6rderischen Impulse w\u00fcrden sich nun auf die Kinder \u00fcbertragen. Genauso h\u00e4tten die Eltern diese Impulse zuvor von den Gro\u00dfeltern \u00fcbertragen bekommen, diese wiederum von den Urgro\u00dfeltern usw. Die Kette muss wohl bis auf Adam und Eva zur\u00fcckgehen, die diese Deformation wahrscheinlich direkt bei der Vertreibung aus dem Paradies mit auf den Weg bekommen hatten. Klinisch relevant sind jedoch nicht die elterlichen Haltungen, sondern lediglich die von dem Kind aufgenommenen \u201e\u00f6dipalen\u201c Impulse und Komplexe.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich nun schon viele Jahre mit Freuds Theorie besch\u00e4ftige, bin ich in letzter Zeit immer mehr \u00fcberzeugt, dass Freud den Unsinn, den er von sich gegeben hat, selbst gar nicht wirklich geglaubt hat. Plausibler scheint mir, dass er ganz bewusst eine grandiose L\u00fcge in die Welt gesetzt und ausgebaut hat.<\/p>\n<p><strong>[* Anmerkung<\/strong>: In: \u201e<em>Der Fall Freud. Die Geburt der Psychoanalyse aus der L\u00fcge<\/em>\u201c (1999) zeigt der Autor Han Isra\u00ebls auf, wie Freud z.B. behauptet, er habe einen Morphiums\u00fcchtigen durch Verabreichung von Kokain heilen k\u00f6nnen. Tats\u00e4chlich jedoch stellt er an seinem Beobachtungsobjekt, seinem Freund Ernst Fleischl von Marxow, fest, dass dieser von beiden Drogen immer gr\u00f6\u00dfere Mengen konsumiert und daran zugrunde geht. Er stirbt mit nur 45 Jahren. Freud besitzt die Frechheit, f\u00fcr diese katastrophale Fehlbehandlung in mehreren Fachaufs\u00e4tzen zu werben und sie sogar gegen den deutlichen Widerspruch eines Drogenexperten zu verteidigen! <strong>Anmerkung Ende *]<\/strong><\/p>\n<p>Mit seiner L\u00fcge vom \u201e\u00d6dipuskomplex\u201c dient er sich den M\u00e4chtigen dieser Welt an, denen sein Opfer-Beschuldigungs-Konzept bestens in den Kram passen muss. Und so glaube ich auch nicht wirklich, dass das Autoren-Quartett f\u00fcr wahr halten kann, was es da in die Welt setzt, sondern dass es \u2013 zur Bewahrung der alten psychoanalytischen Ideologie \u2013 dem Freudschen L\u00fcgengeb\u00e4ude skrupellos ein weiteres Stockwerk obenauf setzt. Grotesk verzerrt werden die Eltern erstmals ausdr\u00fccklich mit ins Spiel gebracht. (Dies ist tats\u00e4chlich eine Neuerung gegen\u00fcber dem alten Freud.) Aber am Ende bleibt der Freudsche Unsinn \u2013 unter dem Deckm\u00e4ntelchen der scheinbaren Revision \u2013 in Reinform erhalten: Es bleibt bei der sadistischen Theorie, die die kindlichen Opfer von Gewalt zu den eigentlichen T\u00e4tern erkl\u00e4rt (vgl. Kernberg). Und selbst, wenn mit dem Umweg \u00fcber die Pauschalbeschuldigung der Eltern die ganze Theorie immer aberwitziger wird, Kritik daran wird die Autoren nicht anfechten: Man hat ja innerhalb der psychoanalytischen Glaubensgemeinschaft bereits jahrzehntelange Erfahrung damit, den Widerspruch kritischer Geister gegen die monstr\u00f6sen geist- und sinnlosen Unterstellungen der Psychoanalyse an sich abprallen zu lassen.<\/p>\n<p>Und wie geht das psychotherapeutische Fu\u00dfvolk mit diesem Jahrhundertwerk von Zepf u.a. um? Im Mitteilungsblatt der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes wird es ausf\u00fchrlich rezensiert, und zwar von Dr. Petra Schuhler, leitender Psychologin in der Klinik M\u00fcnchwies <a href=\"http:\/\/www.ptk-saar.de\/pdf\/Forum55_ebook08-1.pdf\">(FORUM 55; 10\/2014, S. 24ff)<\/a>: vier Seiten voller unkritischer und verst\u00e4ndnisloser Lobeshymnen.<\/p>\n<p>Je mehr ich mich mit psychoanalytischen Wirklichkeitsverdrehungen und L\u00fcgen besch\u00e4ftige, desto mehr halte ich bewusste Verdummung und dreiste Behauptung von offenkundig Unwahrem f\u00fcr ein Ph\u00e4nomen, das in der heutigen Zeit in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft geradezu zur Gewohnheit wird. Freud ist ein Wegbereiter der L\u00fcge im Bereich von Psychologie und Psychiatrie geworden. Seine Neffe Edward Bernays hat sich ganz offen als L\u00fcgenexperte den Unternehmen und der Politik angedient. Das, was fr\u00fcher \u201e<em>Propaganda<\/em>\u201c genannt wurde, hat er als \u201e<em>PR<\/em>\u201c (= \u201e<em>Public Relations<\/em>\u201c) verharmlost. Ob Politikern oder Unternehmern: gerne hat er ihnen geholfen, mit bewussten Inszenierungen und L\u00fcgen die Bev\u00f6lkerung zu manipulieren.<\/p>\n<p>\u201e<em>L\u00fcgen, L\u00fcgen, L\u00fcgen<\/em>\u201c \u2013 so trompetete der republikanische US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat \u00fcber Anschuldigungen seiner Person in der Presse, und lenkte damit f\u00fcr einen Moment von h\u00f6chster Stelle aus die Aufmerksamkeit auf Unehrlichkeit in der \u00f6ffentlichen Berichterstattung. Mag Herr Trump alles daran setzen, um der Wahrheit \u00fcber sich selbst zu ihrem Recht zu verhelfen. M\u00f6ge er aber auch so wahrheitsliebend sein, dass er sich generell gegen L\u00fcgen verwahrt. Wollte er sich tats\u00e4chlich ganz generell zum Anwalt der Wahrhaftigkeit machen, dann k\u00f6nnte er \u2013 aus meiner Sicht \u2013 z.B. bei den folgenden Anl\u00e4ssen ansetzen:<\/p>\n<p>\u2013 Eine schon \u00e4ltere L\u00fcge besagt, dass es Lee Harvey Oswald war, der John F. Kennedy erschossen hat. Das ist eindeutig widerlegt durch z.B. den Zapruder-Film, der festh\u00e4lt, wie Kennedy von vorne seinen t\u00f6dlichen Kopfschuss erh\u00e4lt. (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iU83R7rpXQY\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iU83R7rpXQY<\/a>, bzw. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tU7uryubPIA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tU7uryubPIA<\/a>). Wenn Oswald \u00fcberhaupt geschossen haben sollte (was nicht feststeht), dann kann er Kennedy nur von hinten getroffen haben. Wer ermittelt endlich einmal die wahren T\u00e4ter und ihre Hinterm\u00e4nner?<\/p>\n<p>\u2013 Die \u201eBrutkastenl\u00fcge\u201c (vgl. <a href=\"http:\/\/www.gegenfrage.com\/brutkastenluege\/\">http:\/\/www.gegenfrage.com\/brutkastenluege\/<\/a> ) f\u00fchrte zum Irak-Krieg des Jahres 1990 mit t\u00f6dlichen Folgen f\u00fcr zigtausende von Menschen. Wer zieht diejenigen zur Verantwortung, die diese Inszenierung bestellt und umgesetzt hatten?<\/p>\n<p>\u2013 Die L\u00fcge von den Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins begr\u00fcndete den zweiten Irakkrieg im Jahr 2003 (vgl. <a href=\"http:\/\/www.upi-institut.de\/irakkrieg.htm\">http:\/\/www.upi-institut.de\/irakkrieg.htm<\/a>). Wann werden diejenigen, die diese L\u00fcge in die Welt gesetzt und wider besseres Wissen propagiert haben, endlich zur Rechenschaft gezogen?<\/p>\n<p>\u2013 Der ehemalige bundesrepublikanische Verteidigungsminister Rudolph Scharping begr\u00fcndete den Kriegseintritt der Bundeswehr gegen das ehemalige Jugoslawien am 24.03.1999 ebenfalls mit einer L\u00fcge \u00fcber das (angebliche) Massaker von Rogovo (ARD, Monitor: \u201e<em>Es begann mit einer L\u00fcge<\/em>\u201c: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MYcRjHX50og\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MYcRjHX50og<\/a>). Wer tr\u00e4gt dazu bei, die ganzen Kriegshetzer und -propagandisten der damaligen Zeit nachtr\u00e4glich f\u00fcr ihre t\u00f6dlichen Verbrechen zu belangen?<\/p>\n<p>\u2013 Die \u201e<em>Ru\u00dflungen-L\u00fcge<\/em>\u201c behauptet, dass in der Lunge von Uwe Mundlos Ru\u00df zu finden war, so dass er als derjenige gilt, der Uwe B\u00f6hnhardt erschoss, dann Feuer im Campingwagen des NSU-Trios legte, bevor er sich selbst erschoss (vgl. <a href=\"https:\/\/sicherungsblog.wordpress.com\/2014\/05\/\">https:\/\/sicherungsblog.wordpress.com\/2014\/05\/<\/a>). Dass sich weder in der Lunge des einen, noch in der des anderen Uwe irgendwelcher Ru\u00df befand, l\u00e4sst auch die offizielle Darstellung dieses Geschehens als L\u00fcge erkennen. Wer ermittelt endlich die wahren Hintergr\u00fcnde zum Tod von Uwe B\u00f6hnhardt und Uwe Mundlos? Wer ermittelt die Hintergr\u00fcnde der Morde, die den S\u00fcndenb\u00f6cken des NSU-Trios in die Schuhe geschoben werden?<\/p>\n<p>\u2013 Selbst beim letzten Attentat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gibt es ernstzunehmende Hinweise auf groteske L\u00fcgen (z.B. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rjEWmwS99vw\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rjEWmwS99vw<\/a>). War Anis Amri tats\u00e4chlich so kooperativ, dass er folgsam offizielle Dokumente hinterlassen hat, die seine eindeutige Identifizierung erm\u00f6glichten? Warum wurden diese Papiere erst viele Stunden nach dem angeblichen Anschlag im \u201eTatfahrzeug\u201c entdeckt? Wie soll dieser Anschlag tats\u00e4chlich abgelaufen sein? War am Ende alles nur eine Inszenierung, quasi makaberes Stra\u00dfentheater, um die gutgl\u00e4ubige Bev\u00f6lkerung einmal mehr in Angst und Schrecken zu versetzen und sich der eigenen T\u00e4uschungsf\u00e4higkeit einmal mehr zu versichern und sie zu trainieren?<\/p>\n<p>Und die Liste der L\u00fcgen und Intrigen lie\u00dfe sich sehr, sehr umfangreich erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Das groteske L\u00fcgengeb\u00e4ude von Freud beleidigt schon seit \u00fcber einhundert Jahren den menschlichen Geist und die menschliche Seele. Sein Neffe Edward Bernays hat das L\u00fcgen f\u00fcr Politik und Wirtschaft systematisiert und kultiviert. Wie lange lassen wir uns noch gefallen, auf so vielen Ebenen get\u00e4uscht und verwirrt zu werden? Wie laut und deutlich muss derartigem Betrug noch widersprochen werden, bis wir endlich wahrhaftige Aufkl\u00e4rung durchsetzen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u201e\u00d6dpuskomplex\u201c als systematische Beleidigung des Geistes und der Seele Fester Bestandteil einer alten Zersetzungsstrategie? Kurzfassung &#8211; Genaue Quellenangaben in der Langfassung: http:\/\/www.oedipus-online.de\/Oedipus_Zepf.pdf.) Bis an sein Lebensende tut Sigmund Freud so, als hielte er seine Erfindung des \u00d6dipuskomplexes f\u00fcr eine geistige Gro\u00dftat und epochale Entdeckung: Jeder Junge wolle im Alter zwischen 2 und 8 Jahren &hellip; <a href=\"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/bestandteil-einer-alten-zersetzungsstrategie\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u00d6dipuskomplex als Beleidigung des Geistes &#8230;<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,14],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/237"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=237"}],"version-history":[{"count":13,"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/237\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":250,"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/237\/revisions\/250"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpinfcde\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}