<h3><span style="color: #000080;">„<em>Persönliche Stile in Psychoanalysen</em>“ &#8211;</span><br />
<span style="color: #000080;"> Bemerkungen zu einem ihrer derzeit führenden Vertreter</span></h3>
<p><span style="color: #000080;">anläßlich einer Fachtagung an der „<em>International Psychoanalytic University</em>“ in Berlin, Allerheiligen 2013</span></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Zusammenfassung:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000080;">Klaus Schlagmann unterzieht den Aufsatz eines Fachmannes, der als einer der berühmtesten Psychoanalytiker der Welt gilt (Otto F. Kernberg), einer gründlichen Analyse. In dem Aufsatz wird z.B. der Fall einer Frau besprochen, die an Depressionen leidet. Sie hatte als Grundschülerin von (unkonkret) „unter 10 Jahren“ sexualisierte Gewalt von Seiten ihres Vaters erlebt. Kernberg unterstellt ihr, sie habe diese Situation „in typischer Weise … als einen sexuell erregenden Triumph über ihre Mutter“ erlebt und sie müsse „ihre Schuld tolerieren“. Dieses (berechtigte) Schuldgefühl sei der Ursprung ihrer Depression. Diesem Gewaltopfern wird in Kernbergs „Therapie“ sogar zugemutet, dass sie lernen müsse, sich mit der sexuellen Erregung des sadistischen Vaters zu „identifizieren“.</span></p>

<div class="post-teaser-block"><a href="https://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/klaus-schlagmann/" title="Permanent Link: Klaus Schlagmann" rel="bookmark">Klaus Schlagmann full post</a><p>(3768 words, estimated 15:04  mins reading time)</p></div>{"id":4370,"date":"2015-08-04T23:08:29","date_gmt":"2015-08-04T21:08:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/?page_id=4370"},"modified":"2015-08-04T23:15:18","modified_gmt":"2015-08-04T21:15:18","slug":"klaus-schlagmann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/klaus-schlagmann\/","title":{"rendered":"Klaus Schlagmann"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #000080;\">\u201e<em>Pers\u00f6nliche Stile in Psychoanalysen<\/em>\u201c &#8211;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Bemerkungen zu einem ihrer derzeit f\u00fchrenden Vertreter<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000080;\">anl\u00e4\u00dflich einer Fachtagung an der \u201e<em>International Psychoanalytic University<\/em>\u201c in Berlin, Allerheiligen 2013<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Zusammenfassung:<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">Klaus Schlagmann unterzieht den Aufsatz eines Fachmannes, der als einer der ber\u00fchmtesten Psychoanalytiker der Welt gilt (Otto F. Kernberg), einer gr\u00fcndlichen Analyse. In dem Aufsatz wird z.B. der Fall einer Frau besprochen, die an Depressionen leidet. Sie hatte als Grundsch\u00fclerin von (unkonkret) \u201eunter 10 Jahren\u201c sexualisierte Gewalt von Seiten ihres Vaters erlebt. Kernberg unterstellt ihr, sie habe diese Situation \u201ein typischer Weise \u2026 als einen sexuell erregenden Triumph \u00fcber ihre Mutter\u201c erlebt und sie m\u00fcsse \u201eihre Schuld tolerieren\u201c. Dieses (berechtigte) Schuldgef\u00fchl sei der Ursprung ihrer Depression. Diesem Gewaltopfern wird in Kernbergs \u201eTherapie\u201c sogar zugemutet, dass sie lernen m\u00fcsse, sich mit der sexuellen Erregung des sadistischen Vaters zu \u201eidentifizieren\u201c.<\/span><\/p>\n\n<div class=\"post-teaser-block\"><a href=\"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/klaus-schlagmann\/\" title=\"Permanent Link: Klaus Schlagmann\" rel=\"bookmark\">Klaus Schlagmann full post<\/a><p>(3768 words, estimated 15:04  mins reading time)<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":null,"protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4370"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4370"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4370\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4373,"href":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4370\/revisions\/4373"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psychiatrie-und-ethik.de\/wpgepde\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}