Aktuelles 2018

In der vorliegenden Rubrik stehen kürzere Mitteilungen zu aktuellen Ereig­nissen und Feststellungen, die zwischen den seltener, ein- oder halbjährlich erscheinenden Rundbriefen an­fallen. Diese Kurzmitteilungen werden vom Zeitablauf meist bald abgelöst. Was von ihnen langfristig festgehalten zu wer­den verdient, wandert dann zusammengefaßt in den näch­sten Rundbrief. Die jüngsten Einträge in dieser Rubrik werden im Folgenden rot markiert. (Jüngst aufgetretene technische Probleme mit der Site verursachten solche auch an den Texten. Wir hoffen, sie sind halbwegs jetzt wieder behoben).

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Zur aktuellen Lage Mitte Juli 2018
(aus einem später noch ergänzten Schreiben an Prof. Dieckhöfer)

… Die Erfolge, die wir gutachtlich direkt oder indirekt in einigen spektakulären gerichtspsychiatrischen Fällen der letzten zehn Jahre gegen viele Widerstände erzielten, änderten nichts an der Ausgrenzung, die wir von vielen Seiten, speziell unseren Kol­legen erfahren. Der Mainstream, in dem sie mit­marschie­ren, geht eben in gegenteilige Richtung.

In der Massenmigration scheint die Richtung dieses Mainstreams auf deutlichsten auf. Kritisches darüber verlautet allenfalls in alternativen Medien, Kritisches über die lang vorher dazu schon in Gang gesetzte Gleich­schaltung einzelner relevanter Berufsguppen wie der psychiatrischen Fachgesellschaft DGPPN (s.u.) nicht einmal dort. Es kann in allgemeinen wie Fachpublikationen heute nur mehr angesprochen werden, was den Zielen der verborgene „World Controller“ (Huxley), dem internationalistischen „Tiefen Staat“, nicht entgegensteht. Wenn Trump oder gar einige Regierungen in Mittel-Osteurpa, in Australien oder gar Israel nicht folgen, haben „die ganz Oberen“ wohl Mittel, sie mittelfristig herumzukriegen, ggf. auch Ausnahmen zuzulassen.

Daß ein Großteil der Pro­bleme im Land von „ganz oben“ ausgehen und sie eine lange, vertrackte Vorgeschichte haben, bemerken manche jetzt. Trotzki etwa, Lenins amerikanisch ge­pä­ppel­ter Mitstreiter, der Gründer der Roten Armee, war’s, der als erster Marx und Freud zusam­men­spannte, um in „permanenter Revo­lu­tion“  den „neuen (Sowjet-) Menschen“ zu schaffen. Trotzki wurde von Stalin Ende der 1920er außer Lan­des gedrängt und in seinem Auftrag im Exil in Mexiko dann er­mordet. Er be­­hielt in Ame­rika aber seinen Einfluß. Just von dort war er ja mit einem Schiff voller Geld zur Auslösung der Oktoberrevolution nach St. Petersburg gereist und just von Amerika aus gewan­nen seine Anhän­­ger dann auch in der UNO etc. ihren Einfluß. Als 68er, nicht nur Grü­ne kamen sie dann auch bei uns zum Zug. Freuds Psycho­analyse war und ist dabei ihre beste Tar­nung, ein Hauptmittel ihrer Kultur­revolution, der großen Werteänderung. Das ist das Tabu, das unser Establishment am eisernsten hütet. Dar­an zu rühren, bringt  heute nicht nur von den Linken, nicht nur von der Union, son­dern auch einem Großteil der Rechten strikte Abweisung ein. Die Grünen wer­den heute ja auch von Herrn Meu­then poussiert. Unser Volk gilt in der Welt als tüchtig. Nur politisch er­­wies es sich oft als Volk der Deutschen Michels. Daß die Rech­­nung der Merkels, Junckers, Soros’ mitsamt ihrer „Psychis“ aufgeht, steht aber immer noch dahin. So leicht wie seinerzeit (1975) bei der „Re­form“ un­se­res Fa­ches zum Zucht­mit­tel gegen Unbotmäßi­ge kommt das neu-lin­ke Establishment in Bun­des­­regierung und Opposition und höheren Etagen hier wahrscheinlich gegen den Wider­stand nicht auf. 

Daß wir im Fall Herrmann (RB 1/10,2.10) den Prof. M., die Nummer 1 aktuueller deutscher Psychiatrie, den Herausgeber des derzeit dicksten Psychiatrie-Lehrbuchs, gutachtlich düpierten (andere taten es vor uns schon, wir aber brachten 2010 bei Gericht „den Ball ins Tor“),
– daß wir im unerwartet sensationell sich entwickelnden Fall Mollath 2011 gutachtlich die Initialzündung zu seiner Freilassung setzten (RB 1/13),
– daß wir im ebenfalls aufsehenerregenden Fall Kuwalwewsky 2014 gutachtlich helfen konnten, ihr ihre vier Kinder aus der Staatsbetreuung zurückzubringen (RB 1/14, 5) – wie ein ähnlich schlimm laufender Fall ausgeht (5.3), steht noch offen -,
– daß wir erst kürzlich im Fall der Frau Welz (5.2) gutachtlich mitsorgten, daß die gesunde Frau nicht, als prozeßunfähig erklärt, ihren Besitz verlor (was freilich noch nicht endgültig entschieden ist),
– daß unsere, meine Gutachten dazu auch in „alltäglichen“, politisch nicht weiter aufgeladenen Fällen, et­wa bei Schadensregulierungen von Gerichten anerkannt werden und so beschädigten Menschen Hilfe leiste­ten,
dem lagen keine überragenden Gutachter-Durchblicke, wohl aber solide gutachterliche Arbeit zu­grunde. In besagten Fällen, in denen unsere Expertisen hervorstechende Wirkungen erziel­ten, waren nur die fachlichen Leistungen der vorher wirkenden (Mainstream-)Experten so erbärmlich, daß gegen sie relativ leicht aufzukommen war. Sie wissen, wie schwierig es ob der Zähigkeit des „Systems“ dennoch wurde, die Erfolge dann halbwegs auch in die Scheuer zu bringen. Manche Gerichte ignorieren uns offensichtlich just deshalb jetzt ostentativ, Ober­gerichtsurteilen zuwider!

In be­sagten Fällen, in denen unsere Expertisen direkt oder indirekt Wirkung zeigten, waren nur die fach­lichen Leistungen der vorher wirkenden (Mainstream-)Experten so erbärmlich, daß gegen sie relativ einfach aufzukommen war. Sie wissen, wie unerhört schwierig es ob der Zähigkeit des „Systems“ dennoch wurde, die Erfolge halbwegs in die Scheuer zu bringen.

Den Einsatz im „psycho-justitiellen“ Einzelfall wird es weiterhin brauchen, wenn der Kampf gegen Psychiatriemißbräuche greifen soll. Dabei wird der wichtigste Teil der Arbeit wohl die Behandlung der über­wöl­benden, von der UNO, der EU fragwürdig vorgegebenen politischen Fragen bleiben. Wir, die Aktiven in der GEP, werden sie, alt geworden, nicht mehr leisten können. Ob andere übernehmen?

Am Anfang unserer Kampagne standen wir gegen die sowjetischen Psych­ia­trie­mißbäuche, unweigerlich da­mit gegen das Land, in dem sie in größerer Zahl passierten. Nachdem wir solchen Mißbräuchen zuletzt eher im eigenen Land zu weh­ren hatten, verlor die Kampagne die nach außen gerichtete Spitze, stellten sich die Mißbräuche des Fachs als recht deutsche Angelegenheit dar, sind wir, einst scharfe Sowjetkritiker, heute eher bei den „Putin-Verste­hern“. Die politischen Verortungen haben sich vielfach umgekehrt.

Viele sehen den Kulminationspunkt der Psychiatrie-Mißbräuche hierzulande im Fall Mollath. Selbst in seinem  kleinen Un­terstützerkreis blieben, menschlich, allzumenschlich, Konflikte nicht aus. Aus aktuellem Anlaß schrieb U.H., eine mitbeteiligte grüne Bezirksrätin (aufrichtige Leute gibt’s in allen Lagern), kürzlich:

„…Offensichtlich hat der Unter­stützerkreis sich (dann) mehr mit Selbstzerfleischung be­schäf­tigt… Der Vorteil von eh­ren­­amt­lichem Engagement ist, dass man niemandem Rechenschaft schuldig ist. (Dennoch:) Alle haben mit­geholfen… aus Empörung und Prinzip. Und R.B.: „So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich die Motive. Wenn dann doch (wie in besagtem Fall) etwas erreicht wird, ist das be­wundernswert… Oft wird an einem Strang gezogen, bis das Haupt­ziel erreicht ist – danach trennen sich die Motive“, die Wege.

Hier letztlich doch Versöhnliches. Bei allen Spaltungen wird gemeinsames Verdienst doch anerkannt. Unsere GEP blieb über Jahrzehnte in ihren Grundsätzen und Motiven beisammen. Um 1990 schien es, als habe unsere Ab­wehr von Psy­chiatriemiß­bräuchen gar in der „großen Politik“ zwischen Ost und West ein wenig zu einer versöhnlichen Entwicklung beigetragen (RB 2/89, S.31). Die damalige Entspannung war zwar nur von kurzer Dauer. Nachdem dieser Tage aber in Helsinki das Treffen von Trump und Putin stattfand und das Internet uns deren Pressekonferenz miterleben ließ, gibt’s erneut Hoffnung, daß Vernunft die Oberhand behalten wird und wie anderswo auch hierzulande das Geifern des Mainstreams bald überwunden sein wird. Gegen seine breit gefächerte, beleidigende Unaufrichtigkeit gibt es in der Welt doch so viel Widerspruch, daß selbst bei einem Verstummen unserer auf umschriebenes Gebiet bezogenen Entgegenungen nach über 40 Jahren die Wahrheit nicht verloren gehen wird.

Ihr Weinberger                                                                     Garmisch-Partenkirchen, 20.7.2018

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Weitere Entwicklungen nach der Jahresversammlung 2018
im „kleinen“ Einzelfall wie in der großen Politik

Im Jahresbericht gngen wir auf den Fall von Frau Welz ein. Entschied auch der BGH vom 15.5.2009 (IV ZR 57/08), „Einwände eines Privatgutachtens gegen das Gut­ach­ten des gerichtlichen Sachverständigen“ müsse ein Gericht ernst neh­men, so urteilte das Amtsgericht Kempten inzwischen hier, über den den Gesundheitszustand der Frau könne nur ein Gerichtspsychiater entscheiden. Mollath brachte die Nicht-Beachtung meines Gutachtens 2011 zwei weitere Jahre Psycho-Haft ein, dem  Freistaat Bayer jetzt einiges mehr an Haftentschädigung. Die Nicht-Beachtung meines Gutachten durch den Familienrichter F. brachte am AG Neustadt /W. die Kinder Kuwalewsky in Lebensgefahr, der Vorgutachterin S. eine empfindliche Geldbuße ein. Wann wird endlich eine Gesetzesregelung eintreten, die Richter zur Beachtung von Parteiengutachten als „qualifizierten Parteivortrag“ auch hierzulande verpflichtet, wie sie in Österreich gilt? Hierzulande ist gegen richterliche Selbstherrlichkeit kein Kraut und auch kein BGH-Urteil gewachsen.

Am prekärsten ist die Lage im psycho-justitiellen Bereich aber, wie der im Jahresbericht vorgestellte Fall A. wieder zeigt, im Kinderpsychiatrischen. Um die Frau kümmert sich hingebungsvoll unser neues ärztliches Vorstandsmitglied Frau Limberg-Diers, bisher leider erfolglos.  Das kleine Fachgebiet inkorporierte Freud am frühesten, damit wohl auch am intensivsten. Dissidenten, die gegen gutachtlich gestützte, von ihnen selbst als solches eingeschätzte Fehlurteile öffentlich aufbegehren, finden sich hier noch weniger als in der all­ge­mei­nen (Erwachsenen-)Psych­iatrie. Das Establish­ment kann es noch besser gegen Mütter, Vä­ter und Kinder einsetzen und Staatserziehung vorantreiben. Daß wir im Fall Kuwalewski gegen den Staat aufkamen und die Frau ihre Kinder zurückbekam, ist mehr als unserem Gutachten ihrer Findigkeit und Zähigkeit zu verdanken. Unser direkt-indirektes Obsiegen in mehreren aufsehenerregenden Fällen nimmt man­che Rich­ter jetzt vielleicht um so mehr gegen uns ein, birgt je­denfalls die Gefahr, daß unsere Expertisen nun bei Gerichten auf um so härteren Widerstand stoßen. Ich lehne aus diesem Grund schon weitere Bitten um Begutachtung ab, mag dies jetzt auch zum Ende der GEP zusätzlich beitragen. Von einem nie­der­säch­si­schen Gericht wurde uns die Äußerung schon zugetragen, es gebe da einen Psy­ch­ia­terkreis – welchen wohl? -, der nicht nur Gerichtsurteile, sondern die internationalen Diagnostikmanuale hinterfragen.

 

Immer liegt die Psychiater-Fachgesellschaft auf der Linie des Establishments, hilft sie bei deren Durchsetzung. In einem Positionspapier der DGPPN vom 22.3.2016 heißt es u.a.:

Der Bereich Psychiatrie und Psychotherapie steht vor großen Aufgaben, denn viele der Neuankömmlinge haben traumatisierende Erfahrungen gemacht und Trauma­folge­­störungen entwickelt oder leiden an anderen psychischen Störungen.

Die Bedingungen in den Erstaufnahme- und Übergangseinrichtungen  in Deutschland sowie die erheblichen  Zugangsbarrieren zum Gesundheitssystem verstärken  ihre so­ziale Unsicherheit und erhöhen damit ihre Vul­ne­rabilität. In einem umfassenden Positionspapier stellt die DGPPN die aktuelle Versorgungssituation dar und diskutiert die Konsequenzen für das Gesundheitswesen…

Die wichtigsten Erkenntnisse … der DGPPN auf einen Blick:

Die Rate der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ist bei Flüchtlingen und Asylbewerbern im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung um das bis zu 10-fache erhöht.

In einer zentralen Aufnahmeeinrichtung in Bayern wurden 2012 bei 63,6 % der Asylbewerber eine oder mehrere psychiatrische Diagnosen gestellt…

Zentrale Forderungen der DGPPN

… Fachkräfte im Gesundheitswesen sowie in den Erstaufnahme- und Übergangs­ein­richtungen sollten für die psychosoziale Situation der Asylsuchenden sensibilisiert, über mögliche Gesundheitsprobleme aufgeklärt und in kultursensitiven Screening-Instrumenten geschult werden.

Im Rahmen der medizinischen Erstuntersuchung in den Erstaufnahmeeinrichtungen ist auch die psychische Gesundheit zu untersuchen.

Aufsuchende Strukturen (z.B. Sozialpsychiatrischer Dienst) müssen ausgebaut und Planungs- und  Koordi­nie­rungs­stellen vor Ort verstärkt werden.

Spezialisierte Strukturen wie z.B. psychosoziale Zentren für Folteropfer oder trans­kulturelle Ambulanzen sollten gestärkt werden.

Da dürften zur Erfüllung der Vorstellungen der DGPPN etliche weitere Milliarden fäl­lig wer­den. Dabei ist anzumerken, daß ein Großteil ihrer „Erkenntnisse“ bezüglich etwa „Trau­­ma­ti­­sie­rungen“ samt Folgen wie auch der „zentralen Empfehlungen“ der DGPPN mitsamt der hier einzu­set­zenden Mittel in­terna­tio­nal-fachlich immer noch umstritten ist, so einheitlich das In­teresse der Psy­chis an Klientelausweitung international gewiß ist, ebenso auch das interna­tionale, über­partei­liche Interesse der Politiker an Psychis, die ihre Vorlagen zu „rich­tigem“ Denken um­setzen.

Mit ihrem Plädoyer für die „psycho-soziale“ Integration der Flüchtlinge und Asylanten liegt die DGPPN natürlich auf Mainstreamlinie, die sich vom Extrem der Kollektiv-Vergötzung des Volks (im Nazismus), der Klasse (im alten Marxismus) längst ins andere Extrem der Individual-Betu­lichkeit gerutscht ist. Psy­chiatrie ist heute so schwarz-rot-gelb-grün, wie sie vor acht Jahr­zehnten braun war. Hieß es einmal, diese Zuwanderer sollten in ihre Heimtatländer zu­rück­kehren, wenn es die Zustände dort erlauben, so propagiert die DGPPN eindeutig, was, gleich­gültig ob therapeutisch wirksam oder nicht, gut-menschlich wirkt und auf Dauerbleibe hinausläuft. Wie die übrige Sozialindustrie können ja auch Psychis in der Massenzuwanderung das große Geschäft wittern.

 

Die „psychischen Erkrankungen“ waren im Mai 2018 Schwer­­punkt­thema erneut auch beim Deutschen Ärztetag. Man stellte dort fest, daß die­se „Er­krankungen nicht zugenommen“ hätten, beschwor im gleichen Atem­zug aber auch ihren „dra­ma­­ti­schen Anstieg“ (DÄ 20-21/18, Bericht von P. Bühring). Einmal mehr ging es bei der Veranstaltung vor allem um mehr Geld für die Behandler. Die Zahl der psycho­logischen Psychotherapeuten habe seit zwölf Jahren um 76%, der ärztlichen um 37 % zuge­nom­men. Sie würden derzeit nur „mangel­haft honoriert“. Den Begriff „Erkrankung“ ge­brau­chen „Psychis“ und ihre ärzte­­schaft­­lichen Unterstützer, wenn sie sich, um mehr Geld locker zu machen, kon­servativ geben. Wenn es dar­um geht, ihre Zuständigkeit auszudehnen, sprechen sie, dem ame­rikanischen Diagnosen­ma­nual DSM folgend, eher von psychischen „Störungen“. Damit läßt sich noch umfassender ins Menschlich-Allzu­mensch­li­che greifen. Besagte Erkrankungen oder Störungen ver­ur­sach­ten derzeit jährlich „44 Milliarden direkte Kran­k­heits­kosten“. Vermehrte Behand­lungen ver­rin­gerten sie offensichtlich nicht. Was welche psychothera­peu­tischen Behandlung therapeu­tisch wie bewirkt, davon wurde erst gar nicht gesprochen. Die „interprofessionelle  Kommu­nikation im Bereich der psychischen Gesundheit müsse ver­bessert werden“, forderte der Ärzte­tag, der seit Jahrzehnten alle kritischen Ein­wände von Kollegen ausschließt bis niederkartätscht. Kein Wort wurde auf dem Ärztetag laut zu den Skandalen der jüngeren Vergangenheit in den Psy­cho-Fä­chern. Auch wir sind übrigens der Meinung, daß es Psychotherapie grundsätzlich braucht. Zu den aktuellen, das Land besonders heute bewegenden Fragen fand sich im DÄ 23/18 die Bemerkung: „Nahezu alle Täter, die islamistisch motivierte terroristische Gewalttaten verübten, hatten nach Erkenntnissen des Bun­desministeriums im Vorfeld Kontakt zu Ärzten oder Psychotherapeuten.“


Die AfD und andere Rech­te versuchen wohl der Masseneinwanderung Kulturfremder
[2] zu wehren, wie es auch verschiedene Länder einschließlich Israels glaubwürdig tun.  Ein wachsendes Verhäng­nis für das Land erkennen sie in ihr, An den Wegbereitungen der Psychis hierzu wie an anderen ihrer neu-linken Polit-Aus­sagen haben sie aber nichts auszusetzen. Wie konsequent sie das The­ma Freud meiden, den die Frankfurter Schule mit Marx zu­sammen zur Säule der 68er und ihrer großen Bewußtseinsänderung machte, fällt einigen immerhin auf. Daß Herr Meu­then die 68er heute gar als Befreier der Liebesverhältnisse lobt (4.3), sie, die nicht nur die Reform der Seelenheilkunde, sondern die Wer­te­­än­de­rung im Land insgesamt durch­ge­drückt und Grundlagen des Rechtstaates zerstäubt haben, werden wohl nicht alle seiner Klientel goutieren.

Ähnlich lavierte schon lange vordem die CSU. Dabei gibt es Freud-Kritik durchaus auch links. Wir (und andere) haben sie immer sachlich vertreten. So war und ist die Freud-Kritik, wenn man sie schon politisch einordnen will, als gut „mittig“ anzusehen[3]. Heute bekommen wir in der Kritik an Freud – und er ist und bleibt die Zentralfigur des verzweigten Psycho-Betriebs – Zuspruch allenfalls von ganz rechts, wo wir nie hinwollten. Wir widerstanden und –stehen der Betrügerei im Psycho-Betrieb, wer immer sie unterstützte, stehen mit Information auch jedem zur Seite, der ihr mit zu wehren bereit ist.


Das aber ist das Sonderbare, daß Freud, obwohl er nicht nur in den USA weithin als „Betrü­ger“ gehandelt wird, er zudem der Säu­lenheilige der Kulturrevolution war und ist, hier­zu­­­lande in al­len La­gern, auch bei den Rechten als einer der heil­kundlich-wissen­schaft­lich ganz Großen gilt. Eingebettet in den Neo-Marxismus, de facto Freud-Mar­xis­mus, ist er wei­ter wirk­mächtig. Ohne mit der Wim­per zu zucken und ohne die Schä­­den wahrzunehmen, die Freudsches weiter ver­ur­sacht, verkauft die deutsche Ärzteschaft den Schwin­­del über die Jahre an Hilfe­suchende. Ein Großteil der genann­ten 44 Milliarden wird jährlich dafür verbraucht. Bei so breiter Unter­stützung kann auch Herr Meu­then den 68er Werte­wandel so seiner Gefolg­schaft als reines Lustmoment an­drehen.

Von Kla.TV, einer alternativen Gruppe oder Bewegung in der Schweiz mit breiter publizistischer Ausstrahlung, fiel mir kürzlich ein Video mit dem amerikanischen Architekten Gage und seiner „Architects & Engineers for 9/11 Truth“ ins Auge. Klaus Schlagmann hat die massiven Ungereimtheiten in den offiziellen Stel­lungnahmen dazu in unserem Rundbrief 1/17,6.4 schon dargestellt. Gage, in der dubiosen Sache der Anschläge auf das NewYorker World-Trade-Center und das Pentagon 2001 offensichtlich ein einsamer Rufer ist (wie wir es in „Psycho-Sachen“ sind), legt dar, wie die Öffentlichkeit auch in Amerika an allen Evidenzen vorbei, die offensichtlichen Lügen des Mainstreams halt hinnimmt.

Zu den „westlichen Werten“ gehören, nach­dem die 68er sie so tief umgepflügt haben, jetzt eben „offene Grenzen“. Dagegen agiert die an Etablierung schon herangerückte AfD, schafft verbreiteter Empörung im Land ein Ventil und hält das System damit stabil. Für die weit über die aktu­ellen Asyl­fragen hinausreichenden und weit früher schon etablierten  Werteänderungen und –manipulationen der 68er und die Zuträgerdienste, die nicht nur Psy­­chis dabei leisteten, ­bringen sie wenig Interesse auf,  fer­tigen statt dessen – werden sie in der po­liti­schen Arena auch selbst genü­gend abgefertigt – die wenigen Warner ab. Zum Glück setzten man­che von ihnen noch unterschiedliche Akzente.

„Psycho“ kann durchaus ein Publikumsthema sein (6.1), wenn’s „oben“ paßt. Die wirksam­sten Hel­fer „des Systems“ im Voranschreiten in links-liberale Mei­nungs­dik­tatur[4] waren auch bei der Union die vielen Falschspieler, die psychologisch geschickt lan­ge glau­ben mach­ten, sie setz­ten sich mit für Wahr­­heit, Recht und Frei­­­heit ein, bis ganz anderes herauskam. Das ist ja das Besondere an der „wissen­schaft­­lichen Dik­ta­tur“ – eindring­lich hat sie Aldous Huxley[5] vor rund 90 Jahren (1932) schon ge­zeichnet -, daß sie die Betroffenen lehrt und diese auch brav lern­en, „ihre Sklaverei zu ­lie­ben“ (WIEDERSEHEN MIT DER SCHÖ­NEN NEUEN WELT, 1953). Psychiatrisches gehört bekanntlich da­zu.

 

[1]  E. Stephany, der Veranstalter der Kundgebung für Mollath im Juli 2013 trug damit wesentlich zu seiner Freilassung bei. Daß auch jene Veranstaltung in den Wahlkampf zum Bayerischen Landtag fiel, hat ihre Wirksamkeit wohl befördert (RB 1/13). Stephany, der sonst eher auf Opablog schreibt, stellte den vorliegenden Bericht von sich aus zum Abdruck zur Verfügung.

[2] Auf die AfD einzugehen ist angebracht, schon weil die übrigen Parteien über Jahrzehnte Psychiatriemißbräuchen gegen­über gänzlich desinteressiert, ja sie die Hauptbetreiber der ihnen zugrunde liegenden Fehlentwicklungen waren. Das Thema Massenzuwanderung kam in unsere nähere Beobachtung erst sekundär, nachdem die Psychiaterfachgesellschaft sich in so überzogener Weise als deren Beförderer ins Zeug legte (6.4) und auch hier, ähnlich wie bei der Psychiatrie-Reform  lang kaschierte „oberste Planung“ erkennbar wurde.

[3] Dem Landes­vor­stand des Gesund­heits­politischen Arbeitskreises der CSU gehörte ich in den 1980ern an, war zeitweise quasi dessen Psychiatrie-Referent. Bei der AfD beließ ich es wohlweislich bei einem Hinschnup­pern.

[4]  Ein neuer Beitrag zur Meinungsregulierung ist die neue Datenschutzerklärung DSGVO, ein Maulkorb sondergleichen, mit dem man viele verunsichert, Auf­müpfige wie uns teilweise schon zum Schweigen gebracht hat. Über dem enormen, von uns kaum  zu leistenden Auf­wand für den Datenschutz mußten wir diese Webseite schon für zwei Wochen vom Netz neh­men, die Publikationen des INFC mit ihren englischen und französischen Accounts gar end­gül­tig. Die DSGVO nennt ihre Einzel­be­stimmungen nicht „§§“ (Paragraphen), sondern wie das Grund­­gesetz „Art.“ (Artikel). Orbáns Ungarn hat die DSGVO erst gar nicht in nationales Gesetz übernommen. Merkels Deutsch­land aber ist von Ungarn weit entfernt. Hierzulande knurren viele, lassen sich aber, Repres­salien fürchtend, Maulkörbe anlegen. Daß Zivilcourage hierzulande fehlt, beklagte schon Bismarck.

[5] Bei Aldous Huxleys Zukunftsvision zweifeln manche, ob sich’s da um eine Warnung oder eher um ein Portrait von Herrschaft handelt, die immer unter Einsatz der zur Ver­fü­gung stehenden technischen und psychologischen Mittel abläuft. Die Mittel werden gewiß weiter vervollkommnet etwa um „künstliche Intelligenz“ (KI), Nano­bots, den „Transhumanismus“. Der Begriff von Julian Huxley, des Aldous Bruder, aufgebracht Sie bergen u.U. noch wei­te­res Schönes oder Schreckliches. Wie davon die „Sub­stanz des Menschen“ bedroht wird, dafür ist Huxleys zweiteiliger „Roman“ je­den­falls  eine eindrückliche Vorlage. Dunk­­leren Teints sind da „im Jahr 700 a.F.“, d.h. dem­nächst na­türlich viele, die meisten. Angesprochen wird in dem „Roman“ auch die Bevölke­rungs­ex­plosion, die, speziell in Afrika, besagter Zuwanderung ja wesentlich zugrunde liegt.

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Auf den unten folgenden Bericht zur Jahresversammlung 2018 der GEP ging auf den Verfasser aus dem gegnerischen, gern menschenrechtlich engagiert auftretenden, vielfach linken bis links-radikalen Lager wieder ein wahrer Shitstorm nieder. Es kam vereinzelt aber auch Unterstützung. Besagtem Lager gegenüber tun das „mittige“ wie das rechte Lager in der Regel so, als gingen sie die da behandelten Dinge rein gar nichts an, als reichten sie nicht entfernt an ihre allein wichtigen Themen heran. Andrea Kuwalewsky, deren Fall, wie im Jahresbericht erwähnt, inzwischen eine recht erfreuliche Entwicklung genommen hat, schreibt:

Sehr geehrter Herr Dr. Weinberger, nach der Hetze gegen mich und mein Privatleben sind nun Sie und die GEP an der Rei­he! Vielen geht es halt weniger um die Sache als um ihre Selbstdarstellung. Gerade bei der wissenschaftlich korrekten Vorgehensweise, die die GEP auszeichnet, verbietet sich billige Plakatpolemik. Jedem rechtschaffenen Streiter in der Sache muss klar sein, dass in einer wissenschaftlichen Gesellschaft für missverständliche Aktionen, falsche Anspielungen und gar plumpe Verleumdungen kein Raum ist. Die Seriosität, die Sie in der Behandlung meines Fal­les gegen wissenschaft­liche Schaumschläger an den Tag legten, hat gegen deren Polemik gesiegt. Ihre Geradlinigkeit, Wissenschaftlichkeit und Ihr Mut haben in meinem Fall auch mir die Angst vor Staat und Justiz genommen. Ich selber verließ aufgrund von Hetzen gegen Sie einst die GEP, weil ich fürchtete, Ihre wissen­schaftliche Nüchternheit würde gegen die Über­macht der Interessen und Intrigen nicht standhalten. Wir bräu­chten mehr von solch fun­dier­tem Engagement. Wer nur Plakate hoch­hält, hat dies ver­kannt. Der wissenschaftlich-red­lich argumentierenden GEP bleibe ich treu ver­bunden.

Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz Andrea Kuwalewsky

Hier ein Link noch zu einem in etwa gleichsinigen Streifen gar eines Mainstream-Mediums https://www.arte.tv/de/videos/071470-000-A/edward-bernays-und-die-wissenschaft-der-meinungsmache/ Am Schluß des folgenden Berichts dann eine ernüchternde Bilanz.

 

 

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