Aktuelles

 

In der vorliegenden Rubrik stehen kürzere Mitteilungen zu aktuellen Ereig­nissen und Feststellungen, die zwischen den seltener, ein- oder halbjährlich erscheinenden Rundbriefen an­fallen. Diese Kurzmitteilungen werden vom Zeitablauf meist bald abgelöst. Was von ihnen längerfristig festgehalten zu werden verdient, wandert dann in den näch­sten Rundbrief. Die jüngsten Beiträge werden jeweils rot markiert.

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Zum neuen Aufbruch von Zivilcourage

Der plötzliche Auf­bruch von Zi­vil­courage gegen die einge­schliffenen Denk- und Sprachgebräuche des Establishments und gegen seine eingeschliffenen Macht­me­­cha­nismen, wie die grandio­sen De­mon­strationen in Berlin am 1. und 29. 8. 2020 sie zum Ausdruck brachten, hat viele von uns freudig überrascht. Führten die Organisatoren von Querdenken 711 Michael Ballweg, Markus Haintz u.a. gegen die unverhältnismäßigen, obrig­keitlichen Einschrän­kun­gen unserer Frei­heit un­ter Corona-Vor­wand doch hundert­tausend Menschen aus der Mitte des Volks, linke und rechte, in übergroßer Mehrheit „Normalos“, zu friedlicher Meinungs­be­kundung zu­sam­men. Schon die mitgeführten unterschiedlichen Fahnen von Re­genbogen­farben bis Schwarz-weiß-rot, – weit überwiegend Schwarz-rot-gold -, dazu ame­ri­ka­ni­sche, russische, nie­der­län­dische, türkische, öster­rei­chische etc. führten den friedlichen Grundton dieses Protestes deutlich vor Au­gen. Gift und Galle spuckten dagegen die etablierten Politiker und Me­dien, die die Demon­stra­tionen und die Teil­nehmer rund­um als Na­zis heruntermachten. Be­stieg da doch eine klei­nere Gruppe von Rechten, die Zahl der V-Leute unter ihnen unbe­kannt, u.a. mit Schwarz-weiß-rot am Schluß die Treppe zum Reichs­tag. 

Exkurs: Das Schwarz-weiß-rot des Kai­serreichs stand immer gegen das Schwarz-rot-gold der Revolution von 1848 und der Republik von 1918 bis heu­te. Schwarz-weiß-rot war aber immer noch die Fahne eines das Land ver­eini­genden (teils leider mißgriffigen, dabei aber auf breiter Linie liegenden) Rechts­staates, war keine Fahne der Nazis, die sie ja durch ihr Hakenkreuz verdrängten.

Von lebhaftem Beifall der Ver­sam­melten aufgenommen die Worte Robert F. Kennedys, des Neffen des un­ver­geß­lichen US-Präsi­den­ten John F. Kennedy. Der Neffe bot dem aktuellen Establishment jetzt deutlich Paroli https://www.youtube.com/watch?v=-u3H3PvebBU u.a. mit den Worten: „Regie­rungen lieben Pande­mien aus dem glei­chen Grund, aus dem sie Kriege lieben, weil sie damit Kon­troll­mechanismen in­stal­lieren können, die wir sonst nie akzeptieren würden“.  Nicht nur der Onkel (RB 1/17,6.6), auch der Vater des Robert Kennedy jr. hatten für ihren Mut, mit dem sie un­be­queme Wahrheiten aus­sprachen, mit dem Leben zu zahlen.

Nicht von ungefähr ernteten die Veranstalter der Demos im In- und Ausland viel Anerkennung, etwa vom hoch angesehenen, amerikanischen Politiker und Kinderarzt Ron Paul:  ronpaulinstitute.org/archives/featured-articles/2020/august/03/europeans-are-waking-up-to-government-covid-tyranny-why-are-we-still-asleep/ oder  hierzulande vom ehem. Staatsekretär  Willy Wimmer https://kenfm.de/am-telefon-zum-aufbegehren-der-buerger-im-land-willy-wimmer/#comments

Einige Ärzte gaben mit Dres. Bhagdi, Streeck, Wodarg, Schiffmann, Pü­schel, Ioan­nidis u.a. dem Protest gegen die un­verhältnismäßigen Freiheits­ein­shrän­kun­gen des Establishments letztlich die wissen­schafliche Ba­sis . Auch eine bis dahin mir unbe­kannte ärztliche For­ma­tion „Ärzte für Auf­klä­rung“  trat damit in Er­scheinung. Der große Protest richtete sich letztlich auch gegen die po­li­ti­sche Ma­ni­pu­la­tion der Wis­sen­schaft, die Erhebung einer Lehr­mei­nung, et­wa die des Dr. Drosten, zum Ge­setz und die Ab­wer­tung und Verwerfung anderer, ge­wiß nicht minder fun­dier­ter Erkenntnis. Er richtete sich gegen unrechte poli­tische Be­nützung der Wis­sen­schaft aus dem gleichen Grund, aus dem seit über 40 Jah­ren unser Pro­test gegen Psychiatriemißbräuche kommt. Diese Miß­bräuche, un­ter ihnen derzeit im Vor­der­grund stehende Kindsentziehungen und Kindsmißbräuche, rühren ja, wie in den letzten Jahr­zehnten just ame­ri­kani­sche Gelehrte aufzeigten, durch­wegs aus falschen, aber politisch passenden und deshalb po­li­tisch-medial gestützten Lehrauffassungen so frag­würdiger Gelehrter wie Sigmund Freud, Alfred Kin­sey, Richard Gardner usf.

Die „Ärzteschaft“, eine in „Kammern“ gegliederte staatliche Körperschaft, bleibt bei medizin-politischen Auseinandersetzungen in der Regel bedeckt. Nur einzelne Kol­legen können die Stimme erheben, wenn etwa Repräsentanten des Staats die Medizin benützen, ihn schleichend in eine Dik­ta­tur zu verwandeln. Lange vor den corona-be­grün­de­ten Rechts­ein­schrän­­kungen bekamen viele Mit-Bürger/innen schon we­sent­lich ein­schneidere Ein­schränkungen ihrer Rechte in Form von Psychia­trie­­miß­bräuchen zu spüren.

Ich schrieb einige der jetzt aktiv gewordenen Kollegen an, legte ihnen den ge­meinsamen ethischen Ansatz unserer schon 40 Jahre über­spannenden Ar­beit dar, bekam aber keine Antwort. Ärzte rühren an die Pro­bleme der Psych­ia­trie und die Kon­troversen in ihr nicht allzu gern. Schwerer noch als bei Co­rona sind etwa zur Psy­cho­the­rapie konkrete Daten zu fasssen. Daß sich Freuds Psy­cho­­ana­lyse, die sich gar als deren Krönung aus­gibt, von anderen als Haupt­ve­hi­kel einer auf­ziehenden Diktatur und der daraus resultie­renden Rechts­einschrän­kun­gen an­gesehen wird, scheint auch die „Ärzte für Auf­klä­rung“ unberührt zu lassen, was aber ihr jetziges Verdienst nicht schmälert. Niemand ist auf allen Feldern gleich zu Hause. Seien diejenigen von Ihnen, liebe Mit­glie­der, die jetzt neu in den Vor­stand der GEP eintreten wollen, nicht er­staunt, wenn Ihnen auch Leute, die Sie an sich als Ver­­bündete nehmen wollen, mitunter die kalte Schulter zeigen.

Bei der Demo in Berlin wurde auch die Re­gen­­bo­gen­fahne mitgeführt. Bei einer ähn­li­chen, kleineren Demonstration von Quer­denkern in Wien – solche De­mos gab es auch in  Zürich und in Lon­­don – wurde  eine sol­che Fahne öffentlich zer­ris­sen, weil in sie bekannte Symbole von Kinder­schän­dern ein­ge­ar­bei­tet waren: https://www.queer.de/detail.php?article_id=36997. Keine unrechte Kinds­ent­zie­hung und keine Kindesmißbräuche, bei denen in Theorie und Praxis nicht auch unrechte Psychiatrie und / oder Psychologie involviert sind.

Vielerorts kommt in Europa, ja in der Welt jetzt aber doch breiter, effektiver Wider­stand gegen die Vermin­derung von Recht und Freiheit und die Vermeh­rung von Ver­dummung und Ver­brechen durch die poli­tische und mediale Klasse voran.

Dr. med. Friedrich  Weinberger

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Berlin invites Europe

Daß Deutschland auf eine (freud-marxi­stisch-trotzkistische) Diktatur zusteuert, stellen viele heute fest. (Viele sehen deren Betreiber eher beim Großkapital, Rockefeller, Bill Gates etc. – was ggf zusammenfällt). Daß diese Diktatur wesentlich von „Psychis“ vorange­bracht wurde, darauf wie­sen wir seit über 40 Jahren hin. Lange wurden wir dafür ausgegrenzt auch von Rechten. Ver­ein­zelt kommt solche Kritik immerhin heute auch bei ihnen auf. In COMPACT-online vom  19.8.2020 stellte Karel Meissner den Biologen und Hirn­for­scher Gerhard Roth vor, der „zehn Prozent der coro­na-Dik­tatur-Gegner für un­belehrbar hält und des­halb ihre Weg­sperrung fordert“ (https://www.compact-online.de/hirnforscher-zehn-prozent-der-corona-diktatur-kritiker-muss man-wegsperren/).

 „Aufrufe im Sinn von Immanuel Kants Appell, daß du das Sittengesetz als eine für den vernuftbegabten Menschen einsichtige und verpflichtende  Ordnung be­achten sollst, die wirken nicht“, meint Roth, Pro­fessor für Verhaltens­physio­lo­gie an der Universität Bremen, weiter. Entsprechend verwirft er sie und setzt an ihre Stelle seine „hirnphysiologischer“ Erkenntnis ent­sprun­gene Dro­hung mit Weg­sperrung. „Moralische Appelle funktionieren nur, wenn sie mit der Dro­hung der Aus­grenzung verbunden sind.

Compact erinnerte an die An­passung der Wis­sen­schaft(ler) in den Jahren 1933 bis 1945 an die Macht­haber, keineswegs dabei nur Anpassungen in den Geistes­wissen­schaften, sondern  „vor allem in Biologie und Medizin an die NS-Ideo­logie“.

Über vier Jahrzehnte warnten wir die Fachkollegen vor ihrer seit ’68 immer  hem­­mungs­loser werdenden Linksdrift – Roth, ist ge­wiß ein zu­ge­spitzter, aber kein Einzelfall unter den variierten „Psychis“, Psych­iatern, Psycho­logen, Psy­cho­­the­ra­peuten, Hirnforschern, Ärzten, Biologen und weiteren „Hu­man­­wis­sen­schaftlern“. Unwei­ger­lich wür­den sie so die Parallelen zur Nazizeit, das Mit­machen ihrer Berufs­vor­gän­ger bei Hit­lers Krankenmord her­auf­be­schwö­ren. Sie lachten und pfiffen und waren nicht zu bremsen. Ob das einmalige Auf­spießen in Compact sie heute noch beeindruckt, steht wohl dahin.

49% der Deutschen, schreibt die Welt am 23.8.2020, stehen heute zu Schwarz-Grün, ihre Medien eher noch zu mehr Prozenten. Roths Meinung kommt da wohl an, löst keinen Angstschrei aus.

Da rüstet sich nach der großartigen Demonstration von Hun­dert­­­tausenden am 1.8.2020 in Berlin dieser Tage halb Europa zu erneutem Zusammen­kom­men dort am 29.8.2020 , um für die Freiheit und Wahrheit einzutreten gegen alles Totschwei­gen, alles Her­unter­spielen, alle Angstmache des Establishments in Politik und Medien und gegen alle Drohungen von Mitläufern in den Hirn- und Psy­cho-(pseu­do-)wis­sen­schaften, die nach alter Weise – scientia ancilla fidei – die Wis­sen­schaft als Magd der Macht mißbrauchen. Zum Glück werden in Berlin dies­mal auch unabhängige, kompetente Wissenschaftler das Wort ergreifen. W.

Hier die bei der Demonstration am 29.8.2020 gehaltene Rede von
Robert F. Kennedy

https://www.youtube.com/watch?v=-u3H3PvebBU

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Über Corona und all den Rechtseinschränkungen, die Merkel und ihre globale Compagnie anhaltend über die Menschen, Junge und Alte, ja das ganze Land bringen, sind am 1. August Hundertausende aus all seinen Regionen und allen politischen Lagern in Berlin zur De­mon­stration zusammenge­kommen, um gegen diese Politik zu protestieren, die Rechts­beugung, Verleumdung, Psychomißbrauch ein­schließt, fundierte Gegenstimmen (Bhagdi, Wodarg, Streeck, Mölling u.a.) aus­schließt, das Gegenbeispiel ganzer Länder wie Schwedens ignoriert, dafür hoch risiko­behaftete Massen­impfungen verfolgt und die die Versammlung entgegen sonstiger Übung bei linkeren Anlässen schließlich mit Polizeigewalt auflöste.

https://www.youtube.com/watch?v=xOledoZ0jDc&feature=youtu.be

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Der Schwindel platzt (noch nicht), die Not endet (noch nicht)

So wie der Mißbrauch der seelenheil­kund­lichen Fächer, unser spezielles Thema, immer in den poli­tischen Mainstream ein­ge­bettet war und ist, erscheint es uns als an­­gebracht, fundamental ihn hinterfragende Stellung­nahmen zumindest ver­linkt weiterzu­verbreiten, auch wenn diese aus Blättern stammen, die sich dem  Thema der Ethik von Psychiatrie und Psychologie gegenüber bisher in keiner Weise näher aufgeschlossen gezeigt haben https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/samstag-ein-dokument-der-furcht/.

COM­PACT, eine weitere Rechts-Postille, die wir auch lange vergeblich auf die Skandale in der Psycho-Szene hinwiesen – die linkeren standen immer zu Freud -, hat sie in ihrer August-Ausgabe mit der Titelgeschichte „Satan in Hollywood“ jetzt immerhin aufgegriffen, anknüp­fend hier an den illustren Fall des Jeffrey Epstein und an die sexuellen Miß­bräu­che an Minderjährigen, die mit den Fällen von Lügde, Münster, Bergisch Glad­bach u.a. weithin jetzt doch an die Öffentlichkeit gekommen sind.

Dabei rührt Com­pact einmal gar an die „freudomarxistische Argumentation“  des Dipl. Psych. H. Kentler und seiner vielen geistigen Komplizen, die das Feld über Generationen „wis­­­sen­­schaftlich“, publizistisch und politisch-administrativ bestellten. Lisa Fitz warf im Sketch „So werden wir manipuliert“ kürzlich einige gekonnte Sät­ze auf die Ungeheuerlichkeiten Freuds und seines Anhangs. Noch dramatischer schildert sie aus eigenem Mißbrauchserleben Meike Büttner:

https://www.youtube.com/watch?v=0ie3dsPTg-Q&feature=youtu.be&fbclid=IwAR1s-eULcK7ogYDISpPjtz-KMB7-WRfRDgkiq9Dz-TpLTRJKiL65NNxnLtA

Die deutsche Ärzteschaft aber, die 1977 gegen alle Warnungen die miß­brauchs­freundliche, mißbrauchsförderliche Schwin­­­del­wissenschaft Freuds und seines Anhangs als ehrsame Heil­kunde anerkannt hat und damit über Jahrzehnte hilfesuchende Men­schen ins Unglück stürzte, schämt sich dessen nicht. Wenn sie ins politische Konzept passen, werden ärztliche Vor­gaben, wie wir es derzeit in der Corona-Krise erleben, zum politischen Diktat er­hoben. Als politische Körperschaft nimmt die Ärzteschaft darauf keinen Einfluß mehr. Nach Jahr und Tag scheint endlich jetzt Aufmerksamkeit aufzu­kommen.

Dr. med. F. Weinberger, GEP

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Eindringlicher und überzeugender als im folgenden Video von Corinne F. und Birgt D. können die Ungeheuerlichkeiten der international heute sich abspielenden Kindsentziehungen und ihrer Folgen bis zu Kindesmißbräuchen gar nicht dargestellt werden. Vielfältig steht Psychiatriemißbrauch dahinter.   W. 15.7.20 20

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Über die Jahre wurden unser Mitteilungen, so sehr sie sich in der Fol­ge bis zu den Berichten über Kindsentziehungen und Kindsmißbräuchen  be­stätigten, vom Establishment ignoriert. Vor allem wurde uns und der Welt so eine ernst­hafte Diskussion und damit Klärung der schockierenden Vorkomm­nisse vorent­halten.

Ähnlich ergeht es auch anderen, die von solchen Geschehnissen berichten. Schnell werden ihnen „Verschwörungs­theo­rien“ angehängt, werden sie mies noch verunglimpft. In der Folge ein Link zu einem Video von Klagemauer.TV, dessen Inhalt so brisant erscheint, daß wir, mehrere jedenfalls unserer Mit­glie­der, es für angebracht halten, es weiter zu verbreiten:

https://www.kla.tv/RituelleGewalt/16650

Wir hiel­ten von der schweize­ri­schen Gruppierung bisher Abstand. Es erscheint uns aber für geboten, daß die vielen alternativen Stimmen, die es in der Welt aus gutem Grund heute gibt, mehr noch als bisher mit einander Kontakt halten.

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Psychiatriemißbrauch – Kindsentziehungen, Kindsmißbräuche
und die Behandlung ihrer Hintergründe heute

Liebe Mitglieder und Freunde der GEP, sehr geehrte Damen und Herren,

Die zweite Hälfte des Jahres ist da. Ob’s noch ein richtiger Sommer wird? Daß die GEP zu Ende geht, ha­ben wir wiederholt angekündigt. Daß einer Ver­­eini­gung kein langes Le­ben be­schie­den sein würde, die in einer etablierten wis­sen­schaft­lichen Dis­ziplin dem Gros ihrer Spitzen­ver­treter kritisch begegnet, da­von war von Anfang an aus­zugehen. Als Walter von Baeyer 1971 im Welt­verband für Psych­ia­trie al­lein gegen dessen internationale Füh­rungs­spitze den po­li­tisch, da­mals sowje­tisch ver­an­laßten Miß­brauch des Faches an­sprach und wir mit ihm sechs Jahre spä­ter unsere gleichsin­nig wirkende Gesellschaft grün­de­ten und auch da­bei die schneidenden Ausgrenzun­gen, den Haß der Kol­le­gen, der deutschen Psychiater-Fach­ge­sell­schaft, ja des ge­samten „neu-linken“ (freud-marxistischen) Estab­lishments zu spüren beka­men, war uns klar, daß solche Ak­ti­vität langfristig schwer durchzu­hal­ten sein würde. Daß dann doch über 40 Jahre dar­aus wur­den und wir mit dem Ende der So­wjet­union auch die Be­en­di­gung der Miß­bräu­che dort erleb­ten und über sie hin­aus solchen Miß­bräuchen auch im eige­nen Land weh­ren, hie die Frei­las­sung psy­chi­­atrisch zu Unrecht Inter­nierter, da die Rückführung staats-psychologisch geraubter Kinder zu ihrer Mutter be­wirken konn­­­ten, das war schon mehr, als wir bei der Vereins­grün­dung 1977 er­hoffen konnten.

In den letzten Jahren trat Psychiatriemißbrauch vor allem in Form vermehrt fehler­hafter „Psy­cho“-Gut­achten in Erscheinung, mit denen vor allem allein­erziehende Elternteile, Mütter und Vä­ter, willkürlich ihrer Kinder be­raub­t und deren Fremd­pla­zie­­­rung in Hei­men arrangiert wurden, was teilweise ja offen eingeräumt wird. Hinter solchen Gut­achten und ihrer gerichtlichen Um­setzung stehen aber, deutlich erkennbar, von hoch her kommende Direktiven, ideo­logisch begründete Theo­rien, u.a. freud­sche Pseu­­do­wis­senschaft.[1] Oft schon haben wir das dar­ge­legt, andere gar breiter und gründlicher noch als wir. Vielen Po­li­tikern aber ist offen­sicht­lich an „Ex­per­ten“ gelegen, die an Schwindel glauben und ihn auch öf­fent­lich ver­treten. Mit ihnen kön­nen sie nach „unten“ leichter durchregieren. Solches aus­zu­spre­chen, bringt uns bei ihnen wie 1971 schon unserem Prof. von Baeyer natürlich Ab­leh­nung und Aus­­grenzung ein. [2]

Selbst manche dieser kin­dsbe­raubten Mütter und Väter, Opfer des Sy­stems, mögen unsere Einrede nicht sonderlich. Kontakt mit so scharfen Kritikern bräch­te ih­nen seitens der Be­hör­den am En­de, hören wir, noch ver­stärkte Re­pres­salien ein. Man­­che sind auch weiter von der Recht­schaf­fen­heit des Sy­stems überzeugt – auf den Rechtsstaat vertrauen gewiß auch wir -, selbst wenn dieses sie für „ge­stört“ er­­klärt und ihnen ihre Kin­der wegn­­­­­immt. Natürlich wollen die meisten nur ihre Kinder zu­rück haben und nicht lange Traktate über histo­rische und ideologische Hin­ter­­­gründe von Kin­des­ent­zie­hung und Staatserziehung hören. Manche interessieren sich dafür aber doch. Ins­gesamt rührt ja die zunehmende (leider gespaltene) Auf­müpfigkeit im Land gegen die Regie­ren­den nicht nur ge­gen de­ren konkrete Maßnahmen, son­dern auch gegen die vielfach offen­kundige Un­stim­mig­keit ihrer Be­gründungen.

Der freud­sche An­teil am Neo- (oder Freud-)Mar­xis­mus, der durchwegs die heutige Fa­milien­po­­litik leitet, fand, ob­wohl er den betrüge­risch­sten Teil an ihm (und ihr) darstellt, auch in Ame­­rika am flot­­­­­te­sten Zuspruch und war und ist auch hier­zulande sein be­ster Türöf­f­ner. Freud-Kritik kam in Ame­rika erst in den 1970ern auf, dann dort aber gründlich. Daß davon lange überhaupt nichts zu uns her­über­kam, zeigt nur, wie dürf­tig die In­for­­­ma­­tion hier­zu­lande ist. Trotzki, Le­nins zweiter (und blu­tigster) Mann in der frü­hen So­wjet­­union, war es, der als er­ster dort den Freu­dis­mus dem Mar­­­­xis­­mus auf­pfropf­te, ihm ein ero­tisches Flair und mit ihm und den 68ern dann im We­sten neue At­trak­­ti­vität ver­lieh. Wie vorher in Ruß­land brachte er mit ihnen so auch hier Kin­des­­weg­nah­men und Staats­­­­­er­­zie­hung vor­­an­. So weit in die Hin­ter­gründe hin­einleuchten mögen na­tür­lich nicht alle. Gesagt wer­den muß es auch jungen Müttern und Vätern dennoch.

Politisch verkrümmte („reformierte“) Psychiatrie und Psychologie sind auch in anderen Ge­sell­­schaftsbereichen weiter im Spiel. Widerstand dagegen wird mit vielerlei Tricks abgewehrt. Mitunter ist dagegen aber aufzukommen. Wikipedia etwa, über die anfangs auch gegen un­sere GEP Verleum­de­risches verbreitet wurde, hat die Fehlin­for­mation in­zwi­schen korrigiert.

Über den co­rona-beding­ten Kontakt­sper­ren mußte unse­re Jah­resver­samm­lung im Mai aus­fal­len. Er­freulicherweise kamen dennoch einzelne Mitstreiter neu zu uns. Der fort­schrei­­ten­den Unrechts­praxis in Tei­len des Ge­sund­heits- und Sozialwesens ge­wahr, hel­fen sie mit, die Ak­tivität unserer GEP aufrecht zu erhalten. So er­schien eine Reihe erhellender neu­er Bei­trä­ge auf un­serer Webseite auch aus ihrer Feder, et­wa von Dr. Bara­basch, von der Öster­rei­che­rin Kam­mer­lander und von Dr. Kurz, einem in England tä­ti­gen Psy­­cho­logen. Auch letz­tere beide, die ich bei kurzen Be­­su­chen schon persön­lich kennen lernte, werde ich Ihnen neu zur Wahl in unseren Vor­stand emp­fehlen können, sollte eine Mit­glie­derver­samm­lung wie­der möglich sein. Leider ver­fügen die wenigsten von uns über die nötigen audio-visuellen Vorrichtungen, mit denen Fern-Kon­­ferenzen möglich wären. Zum Glück sind die meisten aber doch durch e‑Post und Tele­phon erreichbar. Machen wir also weiter, so gut und so lange es geht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. F. Weinberger

P.S. Hier noch zwei Links zu  verwandten Themen:

– https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_16.6.2020der_seltsame_professor

https://www.compact-online.de/dutroux-sachsensumpf-epstein-pizzagate-die-kinderschaender-netzwerke-der-eliten/

Das strafrechtliche Thema der Kindsmißbräuche, also triebbedingter Verbrechen an Kindern, kommt infolge gehäuften Vorkommens links wie rechts heute vermehrt doch zur Sprache. Für Sex & Crime interessieren sich die Medien. Nur die Fragen et­wa nach psy­chopathologisch mit­spielenden Phäno­me­nen wie der „Dis­so­zia­tion“, der „multiplen Per­sönlich­keit“ etc. bleiben hier wie in der ärzt­li­chen Pres­se ungeklärt. Gänzlich außen vor aber bleiben die ins Zivilrechtliche fallenden Fragen der viel häu­­­fi­ge­­ren Kindsentziehungen. Sofern überhaupt behandelt, bleiben sie im Parteiischen stecken (Fn 1-2).

Fuß- bzw. Endnoten:

[1] Im Jahres­be­richt 2020 (s. Rahmenthemen) verwies ich u.a. auf das Buch von Körner und Hörmann STAAT­­­LICHE KIN­DES­WOHL­GE­FÄHRDUNG?, an dem über 20 solche mehr oder minder auf Freud fußen­de „Hu­man­wis­senschaftler“, Päda­go­gen, Sozial­ar­bei­ter, Psy­cho­the­ra­peuten als Auto­ren mit­wirkten. Durchaus kritisch brin­­gen sie dabei arge Fehlgriffe in der ak­tu­ellen staatlichen Kin­der- und Fa­mi­lienhilfe zur Sprache, u.a. besagte ungerecht­fer­tigte Kin­des­be­rau­bun­gen. Im  gleichen Atemzug loben sie in höchsten Tönen dann die „Eta­blie­rung einer aus­geprägten Fach­lich­keit und Pro­fessionalität (des Systems) so­wohl in Lehre und For­schung als auch bei der Kon­­zept­bildung und Evaluation“ als „Erfolgs­ge­schichte von beachtlichem Ausmaß“. Sie müsse „keinen Ver­gleich mit an­deren Berufsfeldern scheu­en“. Welche Realitätsferne spricht da? Sind doch gerade in jün­gster Zeit die horrendesten Ver­bre­chen an Kin­dern in gro­ßer Zahl bekannt gewor­de­n, an denen u.a. an­ge­sehene Staatsmänner direkt und über Jahr­zehn­te Staats­institutionen, Jugendämter etc. indirekt be­­­teiligt waren und denen staatlich unterhaltene Schwin­del­lehren wie die marxschen, freudschen das Terrain bereiteten (RB 1/19, 3.4, Jahres­be­richt 2020, Fn 14), letztere von der Ärzte­schaft angelegentlich ge­för­dert. Wenn solche Verbre­chen wie die von Lügde, von Münster, von Berlin be­kannt werden, kommt kurz­fri­stig Em­pörung im Land auf. Rasch beruhigt sich dann alles wieder. Die einzigen Spit­zenpolitiker, die sich diesen Unge­heuer­lichkeiten klar entgegenstellen, sind Trump und Putin, die das Estab­lishment aber nicht unbedingt mag.

[2] In dem spektakulären Fall der Polizeibeamtin Ku­walew­sky und ihrer vier Kinder (Rundbrief 1/14) konnten wir gut­achtlich mithelfen, daß diese wieder zu ihrer Mutter nach Hause kamen. So von einem Moment zum ande­ren schick­salswendend, psy­cho-justitiell verbogenes Recht wieder zurechtrückend hat so schnell kaum ein ande­res psychiatrisches Gut­ach­ten gewirkt. Diesen Fall  vollendeter staatlicher KIndeswohlgefährdung klammern die Autoren aus, uns mit ihm natürlich auch. Auch unter sog. „Kritikern“ verbergen sich viele Hilfswillige des Systems. So­ziale Probleme be­hal­ten sich Linke gern als ihr all­einiges Spielfeld vor, auch wenn die Probleme just aus ihm her­­rüh­ren. Daß die Autoren ins­ge­samt zu dem System, von dem sie ja leben, ste­hen, ist ihnen aber nachfühlbar.

Replik einer kindsberaubten Mutter zum vorstehenden Bericht
(die einer anderen Mutter wurde auf deren Wunsch wieder geöscht):

Danke für die Information!  
Es ist schon erstaunlich, geradezu unheimlich wie drei Psychopathen (Freud, Kinsey, R. Gard­ner), zwei davon Pädokriminelle (K. und G.,  über F weiss ich dazu nicht ge­nug), die amerikanische und europäische – und (aus USA/eurozentrischer Ar­roganz), letztlich die globale Sexualmoral und –vorstellung prägen und ihre persönlichen, krank­­haften Neigungen als ‘natürlich, menschlich’ verkaufen konnten. Es ist schon eine grundlegende Frage, wie Einzelne im Negativen global zerstören können. Wäre es auch zum Positiven möglich? 
Heute jährt sich die Fremdplatzierung – die Verzweiflung ist gross. Morgen fahren sie mit meinen Kindern für eine Woche nach Kroatien, gegen meinen elterlichen Willen, gegen jedes Gesetz, mit einer Sondererlaubnis der Richterin. 
Liebe Grüsse C.

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Verschwörungstheorien, Kindesentziehungen, Marx, Freud, CoVID-19

In unseren aufgeregten Zeiten, in denen Kriegs- und Chaos-Szenen an vie­len Plätzen der Welt an der Tagesordnung sind und zudem ein neues Virus sie heimsucht, entgeht Unrecht, das im geordneten Rahmen von Justiz und Seelen­heil­kunde auftritt, öffentlicher Aufmerksam­keit leicht. Daß wir zu diesem in viele Gesellschafts­bereiche hineinwir­kenden Thema des Psychiatriemißbrauchs seit einem hal­ben Jahr­hundert einiges beitragen konnten, verschafft unseren Mittei­lungen etwa im Welt-Netz doch einiges Gehör. Neben besagten, mit­unter blutigen Geschehnissen gin­­gen wir auf deren ideelle Hintergründe wohl näher ein, als es ande­renorts ge­schieht. So werden  unsere Mitteilungen vor allem auch in Amerika und in Ruß­­­land viel angeklickt. Auf daß ihnen andererseits möglichst niemand zu nahe komme, werden vom „Tie­fen Staat“ Fire­walls, Feuerwälle um sie ge­legt. Als einen davon stellten wir kürz­lich haltlose antisemitische Verdächtigungen vor.

Ein weiterer, beliebter „Feuerwall“ ist seit Jahren die Zuschreibung von „Ver­schwö­­rungs­theo­rien“ an Andersdenkende. Wem eine solche angehängt wird, meist solchen, die Brandstifter hinter den Kriegs-, Chaos- und sonstigen Übel-Sze­­nen se­hen, der ist damit ebenfalls schnell  kaltge­stellt. Einem anderen den Vogel zeigen, zei­tigt ju­sti­ti­ab­le Fol­­gen, wird deshalb tunlichst vermieden. Ihm aber eine „Ver­schwö­rungs­theorie“ anzuhän­gen, was, etwas vorneh­mer ausgedrückt, ein und das Gleiche ist, das ist erlaubt und wird von unseren „Obe­ren“ gern geübt. Die­se kommen als mögliche Urheber be­sagter übler Geschehnisse mit als erste ja in Frage. Da hilft ihnen die For­mel „Ver­schwö­rungs­theo­rie“ sehr. Mit ihr können sie Kri­ti­ker als „Verrückte“ abweisen und sie locker links liegen lassen.

„Unten“ nützt man die Formel auch. Im übrigen  lassen sich mit ihr ganze Grup­pen direkt Betrof­fener unter Druck setzen. So zögern auch viele der willkürlich heute ihrer Kinder beraubten Eltern/teile, Mütter und Vä­ter (RB 1/19,2.3.4), die Maßgaben und Begründungen zur Kenntnis zu nehmen[1], die seit langem hinter solchen Kindswegnahmen stehen. Da for­derten Marx und Engels in ihrem Manifest von 1848 schon, „an die Stelle der häuslichen Erziehung die ge­sell­schaft­liche (zu) setzen“, um „die Ausbeutung der Kinder durch ihre Eltern auf(zu)­he­ben“. Und Freud und Trotzki und in ihrer Folge viele  „Psychis“[2] lieferten zur Auflö­sung menschli­cher, speziell familiärer Beziehungen, so auch zur Kindsentziehung und forcierten Staatserziehung viele weitere „Begrün­dun­­gen“, verfei­nerte El­tern-Ab­wertungen, Muster der Eltern- Kind-Entfremdung, die, heute „ganz oben“, bei der UNO, der WHO etc. angekommen (RB 1/19, 2.3.6), von den Ju­gendämtern etc. den Eltern(teilen) gewiß nicht mitgeteilt werden, wohl aber gegen sie aktionsleitend sind. Wie sollten verzweifelte Mütter und Väter dagegen aufkommen? Sollten sie sich noch in den Geruch von „Verschwörungstheoretikern“ bringen? Was sie an staatlichen Repressalien bis dahin zu ertragen hatten, war meist schon schlimm genug. An Marx kann vereinzelt noch gemäkelt wer­den (s. Siegmar Fausts Verweis auf Konrad Löw unter „Rahmenthemen“). Freud aber, dessen „Tiefen­psy­cho­logie“ die deutsche Ärzteschaft seit langem als Heilmittel verkauft, ist ab­solut tabu. Wie er mit Familien- und Kindeswohl umging, dazu ein Beispiel:

Horace Frink M.D. kam Anfang 1921 zur Lehr­analyse zu Freud nach Wien. Er war selbst ein an­gesehener  Psychoanalytiker in New York, jetzt 38, verheiratet, Vater zweier Kinder und –  bi-polar. D.h. ihn überkamen wiederkehrend Phasen von Manien und von Depressionen. Mit Angelika Bijur, einer Patientin, unter­hielt er eine lang währende Lie­be­s­be­zie­hung. Sie, Erbin eines New Yorker Bankhauses, war ebenfalls verheiratet und Mut­ter zweier klei­ner Kinder.  

Freud erkannte rasch die Chance eines reichen Geld­segens für die psy­choana­ly­tische Be­we­gung in Amerika. Schon in den ersten Wo­chen der Analyse bedeutete er Frink, welch the­ra­peu­ti­schen Ge­winn es darstellte, wenn er seine Frau und seine Kinder ver­ließe, sich scheiden ließe und die Bijur heiratete. Er bestellte sie nach Wien, wo Frink im fünf­­ten Monat der Ana­l­se inzwi­schen in eine schwe­re De­­pres­sion gefallen war. Freud machte ihr klar, diesem drohte ein Desaster, wenn sie ihren Mann nicht verließe und Frink nicht heiratete. Angelika, die die­­­­sen tat­säch­lich liebte, reichte die Schei­dung ein. Wi­der­willig willigte auch Frinks Frau Doris in eine solche ein. Bald überkamen Horace und An­gelika zwar Bedenken. Freud aber ver­si­­­cherte seinem Patienten, seine Wieder­ver­hei­ra­tung würde der „Schluß­­stein“ seiner dann „voll­ständigen“ Analyse sein.

Die beiden Scheidungen nahmen ihren Lauf. Doris Frink bestieg mit ihren zwei kleinen Kin­dern den Zug nach Albuquerque, um dort im Westen mittellos ein neues Leben zu be­ginnen. Abraham Bijur aber gab nicht so still bei. Er setzte einen offenen Brief an Freud auf, in dem er ihn sei­ner Einmischung in das Leben ihm gar unbe­kann­ter Men­schen anklagte und fragte „Großer Doktor, sind sie ein Weiser oder ein Scharla­tan?“ Zum Glück für Freud erlag Bijur schon im Mai 1922 seinem Krebsleiden, be­vor der Brief von einer New Yorker Zeitung publiziert wer­­den konnte. Freud, dem der Brief später zur Kenntnis kam, nannte ihn einen  „Appell an die schein­heilige öffentliche Yankee Mei­nung“.

Angelika erbte. Freud hatte Frink im Frühjahr und Spät­­herbst 1922 wegen seines verschlechterten Befindens noch­mals über Wochen bis Monate in Behandlung genommen. Dieser entwickelte zu­neh­mend gar psy­cho­ti­sche Symptome, die Freud der „Angie Frink“ gegenüber, so nannte er die Frau jetzt, ba­gatellisierte. Im November schrieb er seinem Patienten die bezeich­nenden Zeilen: „Darf ich Ihnen noch andeuten, daß Ihre Idee, Frau B. habe einen Teil ihrer Schön­heit ver­loren, als ein Verlust eines Teils ihres Gelds gesehen werden könnte. Ihre Kla­ge, daß Sie ihre Homo­se­xualität nicht fassen können[3], schließt ein, daß Sie sich ihrer Phan­ta­sie noch nicht bewußt sind, mich zu einem reichen Mann zu machen. Wenn sich die Dinge weiter recht ent­wickeln, lassen Sie uns dieses Phantasie-Geschenk in einen realen Beitrag zum Psy­choana­lyse-Fund verwandeln.

Am 23. Dezember erklärte Freud Frink gegen alle Evidenz plötzlich für (dank Psychoanalyse) ge­sundet und dräng­te ihn zur Heirat, die vier Tage später in Paris stattfand. Im Januar 1923 wurde Frink ein­stim­mig zum Vor­sit­zenden der New Yorker Psycho­ana­lytischen Gesell­schaft gewählt. Im April erfuhr er je­doch, daß Doris mit einer Pneu­monie im Sterben läge. Er eilte, sie noch einmal zu sehen, konnte sie aber – der Zutritt zu ihrem Zim­mer wurde ihm verwehrt – nicht mehr um Ver­zei­hung bitten. Die Sorge um die Kinder ver­blieb ihm. Er rich­tete jetzt sei­ne an­hal­ten­den Selbst­vor­würfe gegen seine neue Frau. Auch zu körperlichen Übergriffen kam es. Im März 1924 beendete er seine Leitungsfunktion und wies sich selbst in eine psychia­trische Kli­nik (freud-kritischer Orientierung) ein. Er und Angelika klagten jetzt  die Psychoana­lyse an, ihre Leben rui­niert zu ­haben. Nach zwei Suizid-Ver­suchen ließ sich An­ge­lika im Juli 1924 von Frink schei­den. Dieser erlag nach etlichen weiteren mani­schen und de­pressiven Episoden mit 53 Jahren einem Herz­anfall. Vom erhoffen Geldregen sah Freud nichts.

Die ganze Geschichte wird den Büchern von J. Bénesteau  MEN­SONGES FREUDIENS, A. Ester­son SEDUCTIVE MIRAGE und F. Crews FREUD dargestellt. In keiner der wenigen bisher auf deutsch erschienenen Freud-Kritiken wird sie erwähnt. In deutschen Medien werden statt des­sen die Freudschen Lehren weiter glorifiziert, so in der angesehenen, „bürgerlichen“ FAS vom 24.5.2020 vom  Psy­­chologen-Psy­cho­­ana­­lyti­ker M. Altmeyer, einem bekennen­den 68er „Freudomarxisten“, unter dem Titel „Irren ist menschlich  – Warum ein gefährliches Virus die Ausbreitung  wahnhafter Verschwörungstheorien begünstigt…“. Er nützt CoVID-19, um bei all den bestehenden Unklarheiten verständliches Hin­ter­fragen etwa nach möglichen Urhebern ins Wahn­haf­te zu rü­cken und „die Ver­nunft­for­mel der Bundes­re­gie­rung unter Angela Merkel, be­raten von seriö­sen Virologen“ zu lobpreisen. So läuft’s eben im Mainstream.

Endnoten:

[1] Manch leeren Aktionismus gab es so bei ihnen auch. Heute aber nennen sie Fakten – s. „Berichte aus / der Schweiz“ auf dieser Website

[2] So wurden zu Sowjettagen umfassend systemtreue Psychiater, Psychologen, Sozialarbeiter usw. genannt

[3]  Drohende Homosexualität versuchte Freud Frink und seiner Freundin Bijur einzureden.

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Antisemitismus – Realität und Firewall um Freud

Kürzlich bekamen wir in Wikipedia neben direkt verleumderischen Anwürfen (s.u.) das po­litisch negativ besetzte Attribut „rechts“ angehängt. Dem müssen wir denn doch näher nach­gehen. Ent­spre­chenden Verdachtsäußerungen unterliegt alle Freud-Kritik[1], seitdem Ale­xander Mitscherlich, der 68er Haupt-Propagandist der Psycho­analyse in Deutschland seit 1945, ein „Intim­­feind“ Walter von Baeyers, solcher Kritik fein-gesponnen a priori offene oder unter­schwellige anti­se­mitische Motive un­ter­stellte. Dabei kam die Entzauberung Freuds in ihrer heutigen Sach­­­­be­­zogenheit – als „roter Faden“ durchzieht sie unsere Kritik der „refor­mier­ten“ Psych­ia­trie von Anfang an – just in Amerika auf. Und in nicht geringerer Schärfe wird sie auch von vielen jü­dischen Gelehrten erbracht. Nur hebt das besagte Ver­däch­ti­gung nicht auf. Als Damo­kles-Schwert hängt sie unverändert über jedem Freud-Kritiker.

Mit dem Franzosen Jacques Bénesteau und dem britischen Literatur­professor Robert Wil­cocks zusammen gründeten wir Anfang des Jahrtausends das drei­spra­chige Internationale Netz­­werk der Freud-Kritiker (INFC), an dem sich anfangs zahlreich auch andere renommierte Ge­lehrte beteiligten. Umgehend wurde dagegen scharf geschossen – zu unse­rem Erstaunen auch von Freud-Kritikern selbst. Den integren, feingliedrig-feinfühligen Kin­der­psychologen Béne­­steau[2] traf der Vor­wurf „Antisemi­tis­mus“ mit voller Wucht. Nicht ein Anflug davon findet sich in seinem Buch Mensonges freudiens (Freud­­­­sche Lü­gen). Der Vorwurf aber erledigte ihn, sein Werk und letztlich auch das INFC im Handumdrehen. 

Am „Rechts“, das ungeachtet jü­di­­scher Un­terstützer politisch gern ins Rechtsex­treme und gar Anti­se­mi­­tische hinübergezogen wird, reibt sich derzeit auch die junge Oppositionspartei AfD wund. Ihr Bundesvorstand schloß dieser Tage ihren erfolgreichen Bran­den­bur­ger Lan­des­­vor­sit­zen­den aus. Ähnliches betrifft auch die „alte Tante“ SPD, die wegen angeblich anti­-is­lamischer Einstellungen ihr Mit­­glied Thilo Sar­ra­zin auszu­schließen sucht. Dem glitschigen Thema Freud weicht aber wie die etablierten Par­teien, mit ihnen quasi im Gleichschritt, auch die AfD aus. Manche Rechte halten sich da lieber an links-rechte Wen­­de­­hälse wie den Hallen­ser Psy­cho­ana­­­­ly­ti­ker Dr. Maaz (RB 1/95, 3.1), der, ärztlich unsittlich zwar, die Bundes­kanzlerin jetzt für „ge­stört“ erklärt.

Die Kritik der Psychoanalyse / „Tiefenpsychologie“ ist zu fest begründet und ist zu wichtig, als daß sie heute mit Tricks und her­ge­holten Argumenten, über kollegialen Rücksicht­nahmen oder partei­poli­ti­schen Erwägungen noch zur Seite geräumt werden könnte.

Dr. med. F. Weinberger, GEP                                    Dr. med. R. Gnauck[3]

[1]  Bleibe allen bewußt: Freud und seine Familie wurden von realem, ja tödlichem Antisemitismus getroffen. Vier seiner Schwestern starben im KZ. Er selbst entkam mit nächsten Angehörigen und Vertrauten der Hölle im letzten Augenblick. 

2] Auf Bénesteaus Informatio­nen in o.g. Buch greifen heute auch solche zurück, die seinerzeit mit gegen ihn agierten, so etwa M. Borch-Jacob­sen, ein polyglotter, in Seattle tätiger Li­te­ratur­pro­fes­sor und „Freud-Scholar“. Immer treff­­lichere Freud-Kri­tik ­­trägt er heute vor. In sei­nem (zusam­men mit S. Shamdasani verfaßten) Buch The Freud-Files (2012) legt er z.B. dar, wie so konträre Ideen wie die Jung’schen und Ad­ler’schen heute kur­zer­hand Freud zugeschlagen werden, es demnach keine Falschmünzerei mehr gibt, die unter dem Titel „Tie­fen­­psy­ch­o­logie“ nicht locker vonstatten geht. Kürzlich wurde aus Seattle auf Bénesteaus Beitrag „Die Eroberung des Katho­li­zismus durch die Freu­dianer“ zugegriffen, den wir in unserem Rund­brief 1/05,5.2 und damit auf der GEP-Webseite stehen haben. Ist’s nicht erfreulich, daß sich  über Freud zu guter Letzt selbst vordem arge Gegner noch nahe kommen?

[3] Dr. Gnauck war über lange Jahre Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM).

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An Vorstandsmitglieder, an alle

Folgendes Schreiben lief am 2.5.2020 an die Mitglieder des GEP-Vorstands aus. Nochmals ergänzt, kommt es aus aktuellem Anlaß zu allgemeiner Kenntnis:

Liebe Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren,

Anfang des Monats hätte in München unsere Jahresversammlung stattfinden sollen – über Co­rona abgesagt. Zur Sprache gekommen und geordnet worden wären sicher zuerst interne Pro­bleme im Vor­stand, wo wie in den letzten Jah­ren mit neu zu uns ge­stoßenen Mitgliedern und Anwär­tern nicht alles ganz harmo­nisch lief.

Erfreulich ist jetzt die Mitarbeit des seit langem uns vertrauten Dr. Bara­basch, eines Land­arztes im Ober­fränki­schen, der kürzlich zum Vorstand kooptiert wur­de. In Wort und Schrift bringt er sich hier weiter in die Vereins­arbeit ein­.

Erfreulich entwickelte sich die Verbindung zu Dr. Kurz in London, der auf un­serer Webseite Ein­bli­cke in das für viele von uns unge­wohnte, wenn nicht un­heimliche Kapitel des Sa­ta­nis­mus gab wie dessen mitunter seltsame Ver­bin­dun­gen zu Politik und auch Psychiatrie. Bei al­ler Skepsis sind diese Dinge heute lei­der nicht zu übergehen.

Zu aktuellen wie früheren Bei­trägen im Netz gehen wei­ter­füh­rende Kommen­tare ein, insbe­sondere den vermehrten Kindes­entzügen – s. den letzten „Jahresbe­richt“ (jetzt in der Rubrik Rahmenthemen). Dieser bot auch Gele­gen­heit, nochmals in die Ge­schich­te unserer GEP zurück­zublenden.

Die politischen Umstände werden immer verwirrender. Seit einem Jahr werden wir von Wiki­pedia, der „frei­en Enzyklopädie“, wahr­ge­nommen. Ihre po­li­tischen Positions­ein­nah­men wer­den vielfach als links gewertet (vgl. https://www.youtube.com/watch?v=aFz3vlyeNkw ).  Entsprechend werden wir in ihrem Eintrag rechts veror­tet.[1] Ein Absatz in dem Eintrag zur Walter-von-Baeyer-Gesellschaft ist dabei grob diffa­mierend. Sein/e Urheber/in bleibt abgedeckt. Unter ver­fäl­schen­dem Bezug auf eine Zeitungsmeldung wird unterstellt, wir hätten für Mollath ge­sam­meltes Geld diesem nicht ausbezahlt.

Mollath selbst tritt der Verleumdung entgegen. Auf Beschwerde verwies Wiki­pedia auf seine „Diskussionsseite“, „um den Artikel gemein­sam mit den anderen Autoren – ge­meint sind of­fensichtlich die Verleumder – zu ver­bes­­sern.“ Wiki­pedia sitzt in Amerika. Rein tech­nisch ist an sie schon schwer heranzukommen, juristisch noch weniger. Ein „schönes“ Bei­­­­spiel, wie die Globalisierung den Bürger entrechtet, ihn schutzlos beliebiger Verleumdung aus­setzt.

Immer versuchten wir, die Ba­lance zwischen dem für uns vorrangigen medizin-fach­­li­chen und dem um­gebenden politischen Ge­sche­hen zu halten. Das In­einandergreifen beider Be­rei­che gab es schon am Be­ginn un­serer Aktivität bei unserer Kri­tik an der Psy­cho­analyse. Sie brach­te uns über Jahr­zehnte seitens des Establishments den hartnäckigsten Widerstand ein. Er tritt heute „schön“  wieder bei un­serer Kritik an den verbreiteten Kinds­ent­zie­hungen zu Tage. An diesen rei­ben sich viele Kritiker und viele der betroffe­nen, teils auch orga­ni­sier­ten Müt­ter. Am Kern der Unbill gehen mitunter aber auch sie vorbei, [2] an den dia­gno­sti­schen Kon­struk­ten der Freudianer wie der oft gegen sie einge­setz­ten Bor­der­line-Stö­rung mitsamt ihrem ideo­lo­gi­schen, bis Trotzki reichenden Hin­ter­­grund (RB 1/19,2.3.6, zuletzt im Jahres­be­richt 2020 auf­ge­zeigt).[3] Dieser liegt hier­zu­lande direkt oder in­di­rekt den meisten Psych­ia­trie­­miß­bräu­chen und meisten Kin­desent­zie­hun­gen zu Grunde. Wahrnehmung aber ist von Interessen ab­hängig. So wird auch der schon sensationelle Fall der Andrea Kuwalewsky, der wir gut­achtlich zur Rück­ge­winnung ihrer vier Kinder verhelfen konnten (RB 1/14,4- 5), selbst von besagten Sorgerechts-Kritikern weithin totgeschwiegen.

Trotzkis Freud-Mar­xismus ist heute im Estab­lish­­ment und damit in der „Psycho-Ju­stiz“ so fest ver­ankert, daß da­gegen kaum mehr aufzu­kom­men ist. Freud, der aus­ge­wie­sene Be­trü­ger, der Kokai­nist, wurde vom Establishment zum Idol jüdi­scher Ge­lehr­sam­keit er­ho­ben, was für sie eigent­lich eine Beleidigung ist. Freud ist’s, an dem viele, auch jüdische Müt­ter heu­te ih­re Kin­­­­der ver­lieren.[4] Eine solche Mutter, Frau A.[5],  eine tüch­tige, be­liebte Leh­re­rin in Westfalen, habe ich selbst nach­be­gutach­tet und für gesund be­funden (RB 1/18, 5.6-7). Mein Gutachten wurde, ähn­lich wie anfangs das für Mol­lath, vom Gericht weg­ge­wischt. Ob das Bun­­­­­des­ver­fas­sungs­­gericht auch hier noch auf den Plan treten muß? Gut und richtig war es und auf Dau­er unauf­geb­bar ist es, die Kri­tik an die Festung Freud an­zu­le­gen, aus der so viel Leid schon her­vor­gegangen ist. Mag alles, mögen sich Linke und Rech­te, Ge­lehrte und Mit­läufer weg­du­cken: Die GEP vertrat den Ansatz über 40 Jahre lang, weil er der Schlüs­sel zum Miß­brauchs­problem und zu vielen weiteren Gesellschafts­pro­blemen ist. Soll­te sie ihn in der (mög­lichen) Endphase ihrer Arbeit jetzt aufgeben? Keine Lüge hält ewig vor!

Bei all den Widersachern und Verleumdern, die uns über die Jahrzehnte aus unter­schied­lich­sten Motiven entgegenstanden, wollen wir die Unterstützer nicht vergessen, die uns da und dort doch ausdauernd beistanden und halfen, daß Redlichkeit auf dem Mensch und Ge­sell­schaft so empfindlich berührenden Gebiet der See­len­heil­kun­de nicht ganz ver­loren ging, sie in einzelnen Fällen gar glänzend obsiegte.

Ich selbst würde, wie öfters schon gesagt, nach über 40 Jahren die Vereinsfüh­rung für die Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. gern abgeben. Aber die fort­bestehenden Aufgaben und alte und neue Unter­stützer halten unsere „Truppe“ weiter in Trab und mit ihr ihre „Marschrichtung“ aufrecht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. F. Weinberger, GEP

[1] Das machen der/ die (un­be­kannte) Verfas­ser/in des Ein­tra­ges fest u.a. an geäußerten Vorbehalten gegen das international (von UNO, WHO etc.) durchgedrückte Gender Mainstreaming. Kritik an Ho­mo­se­xua­li­tät, an An­geborenem, war uns immer fremd. Schon zu So­wjet­­zeiten ver­teidigten wir auch Lin­ke gegen falsche Psych­ia­­tri­sierun­gen, später gewiß auch Frau Le Pen, der solches zugedacht wurde. Wir traten pro­mi­nenten Rechten ent­gegen, die Psy­cho-Miß­bräuche hinnahmen, solchen gar zunickten. „Klei­nere“ Verzeichnungen sind fast  zu über­ge­hen: Wir sind heute z.B. kein „deutscher“ Verein mehr, sondern ein deutsch­spra­chig-in­ter­­nationaler. Fake ist heute allgegenwärtig und international geschützt.

[2]  Auch unter denen, die in Büchern heute etwa eine „Staatliche Kindeswohlge­fähr­dung“ be­klagen (s. unseren Jahresbericht 2020), gehen doch viele am Kern des Problems, an Freud, vorbei, meiden jede nä­here, jede kritische Beschäftigung mit ihm (und jeden Kontakt mit Kritikern wie uns). Selbst wenn wir mit ihnen zusammen schon Kongresse bestritten (RB 1/14, 3.9), kennen sie uns Kritiker auf einmal nicht mehr. „Nir­gends wird in der Medizin so fanatisch und intolerant gestritten wie in der ‚Tie­fen­psy­chologie’“, schrieb Prof. H.J. Weitbrecht, einer der letzten großen, „klas­sischen“ Psy­ch­iater in Deutsch­land in seinem Lehrbuch PSYCH­­IA­TRIE im Grundriß. Von der sog. „Tief­en­psychologie“, Freuds um­fänglich aus­ge­wiesener Schwindel­wis­sen­schaft, kommen all die Aus­gren­zungen, Dif­fa­mierungen und auch Fehl­gutachten heu­tiger freud-gläubiger „Psy­chis“ her, denen viele kindesberaubte El­tern(-teile) jetzt unterworfen sind, manche von ihnen selbst gläubig sich beugen.

[3] Nach Stalins Intermezzo, seinem „vaterländischem Krieg“ scheint die globalistische, trotzkistische Variante des Marxismus, mit ihr Freud auch in Rußland wie­­der oben auf zu sein – wie im Westen.

[4]  Am „Tiefen Staat“, in dem der Freudismus verankert ist, reibt sich mitunter auch Trump, dies freilich nur par­ti­ell. Selbst mit der Freudianer Diagnose des Narzißmus belegt, verlor er darüber noch kein Wort. Und auch von Freuds schärfsten Kritikern, die ihn in Amerika glatt als Betrüger auswiesen – auf ihre Kritik stützen wir uns im­mer noch -, drücken sich viele an den böse fortwirkenden Ausläufern seiner Lehren vorbei. Sie be­ruhigen sich und ihr Publikum mit dem Hinweis, die Psychiater begäben sich heute nur selten mehr in psy­cho­ana­lytische Zu­satz­aus­bildungen, die für sie früher die Regel waren. Wahrscheinlich richtet u.a. die Freu­dia­ner-Dia­gnose „Bor­­der­line-Persönlichkeitsstörung“ in Amerika dabei nicht weniger Unheil an als hier­­­zulande.

[5] Die Frau wagt nicht ihren Klarnamen anzugeben, da das Jugendamt ihr weitere Repressionen für den Fall androht, daß sie öffentlich die Behörde kritisiert.

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Richtigstellung

Zur Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. (GEP) gibt es bei Wikipedia seit einiger Zeit einen Eintrag. Er enthielt anfangs Verleumderisches. Wikipedia hat die Fehlinformation inwzischen jedoch korrigiert. Gustl Mollath schrieb selbst dazu:  „… Gerne kann ich Ihnen bestätigen, daß ich mich ausdrücklich für die positive Unter­stüt­zung des Vereins GEP und seiner Mitglieder bedanke. Ich habe keinerlei Zweifel, daß die GEP in meiner Sache ordentlich und absolut rechtskonform gearbeitet hat.
Gustl Ferdinand Mollath“

 

Der Jahresbericht 2020, der an dieser Stelle stand,  ist bei dem beschränktem Platz in dieser Rubrik jetzt in die Rubik „Rahmenthemen“ gewandert,

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An Mitglieder und Freunde der GEP am 16.3.2020

…  Die Corona-Pandemie legt das öffentliche Leben in Europa lahm. Größere Menschenversammlungen sind in Bayern jetzt untersagt, die Grenzen nach Österreich und in die Schweiz geschlossen. Wie lange der Zustand anhalten wird, ist nicht absehbar. Unter diesen Umständen müssen wir unsere für den 2.Mai angesetzte

Jahres­versamm­lung in München verschieben, so wichtig sie, mit ihr die Aussprache der Mitglieder, auch die anstehenden Neuwahlen jetzt auch wären. Unter gegebenen Umständen läßt sich auch ein neuer Termin (etwa für den Herbst???) gar nicht planen.

 Der alte Vorstand muß einstweilen weiter walten. Zum Glück funktionieren die elektronischen Verbindungen, Telephon, Internet, auch Skype. Sie werden jezt um so wichtiger. Erfreulicherweise hat  unsere Webseite gerade in jüngster Zeit eine weitere, auch internationale Ausstattung erfahren, wird sie entsprechend noch intensiver aus aller Welt angeklickt. Behalten Sie bitte im Hinterkopf: Auch wenn unsere Anliegen, also Redlichkeit in der Seelenheilkunde und Abwehr ihrer Verbiegungen zum Schaden der von ihr berührten Menschen jetzt  von der Corona-Epidemie in den Hintergrund gedrängt werden, bleiben sie als drängende Herausforderung bestehen.  Mit freundlichen Grüßen Ihr F. Weinberger                                                                               15.3.2020

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Zu den Gepflogenheiten auf dem Psycho-Markt, speziell im Gutachterwesen hat die Psychologin Suzanne Grieger-Langer kürzlich einige aufschlußreiche Aus­sagen gemacht. Die Dinge sind seit langem bekannt. Es kümmert sich „oben“ um sie aber nie­mand. Gut, daß es „unten“ einige tun.  Klicken Sie hier:                                     8.3.2020

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Ein Wort noch zu der Schreckenstat des psychisch Schwerkran­ken in Hanau am 20.2.2020, wenn er’s denn war. Das Establishment hängte sie um­gehend der AfD an. Po­­li­ti­sches Denken, hier fraglos fremdenfeindliches, geht, gleich welches, in der Regel ins Wahnerleben ein, ist aber, wenn in ihm um­ge­setzt, nicht dem Denken generell anzulasten. So flott, wie die Elite die Tat der un­ge­liebten Kon­­­kur­renz­partei zuschob, war das auch Psychia­triemi­ß­brauch – „um­gekehrter Mißbrauch“: Psychische Erkrankung hängt das System an oder übergeht sie, wie’s korrekt-politisch gerade paßt. Ins­gesamt erweist sich die neue rechte Partei ge­gen­über dem Problem dieser Miß­bräuche freilich als auch nicht minder indolent wie die übrigen Parteien. Dr. med. F. Weinberger                                              29.2. 2020

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5 Gedanken zu „Aktuelles

  1. Dr. Richard barabasch

    Bei dem blutigen Geschehen in Hanau sprach die AfD von einem „Amok­lauf“. Das ließ der FT, Bambergs „Heimatzeitung“, nicht gelten. Er hängte die Tat umgehend der medial weit­hin ge­ächteten AfD an und ver­schwieg, daß es sich bei dem Täter um einen psy­chisch schwer kranken Menschen handel­te. Aus welcher Motivation und mit welcher Absicht nur lenkte der mainge­stream­te FT von der Krankheit ab und riskierte statt dessen eine Informationslücke, anstatt sie zu schließen? Im „Informationszeitalter“ sind wir zur eigenen Meinungsbildung auf korrekte Wieder­gabe der Fakten angewiesen. Nur so bleibt Vertrauen zum Rechtsstaat und letztlich auch zur Presse bestehen.

    Der FT möge bitte seine journalistische Aufgabe wahrnehmen und sich durch einen Nach­trag des krankheitsbedingten Geschehens Vertrauen in seine Berichterstattung be­wahren. Die fälschliche Zuweisung an eine ihm zuwidere Partei dient dem nicht.

    Dr. Richard Barabasch

    P.S. Der Leserbrief (in einer vordem umfänglicheren Form) wurde vom FT nicht zum Abdruck angeommen.

    Antworten
  2. Dr Rainer Hermann Kurz

    Vielen Dank für die erfrischenen Worte die mir hier in England Mut machen.

    Seit 2012 decke ich einen ganz schlimmen Fall auf wo Psychiater und Psychologen scheinbar Kinderschändung und noch schlimmeres unter den Teppich kehren.

    Ich habe zum Thema 28 Poster und ein halbes dutzend Vorträge präsentiert (bisher alle auf Englisch) die im Internet stehen und bei mir angefordert werden können.

    Dr Rainer Hermann Kurz
    C. Psychologist
    London
    UK

    ichinendaimoku@gmail.com

    Antworten
    1. F. Weinberger Beitragsautor

      F. Weinberger 8. Juli 2019 at 08:29 | Permalink | Reply

      Als Antwort auf Dr Rainer Hermann Kurz.

      Als Antwort auf Dr Rainer Hermann Kurz.

      „Satanisch paedophile Netzwerke, bis in höchste politische Kreise reichend (Fall Jimmy Savile), kommen immer wieder zur Diskussion. Nachdem kein geringerer als Präsident Putin sie 2017 offen moniert hat und solche Anklage doch aus dem Rahmen gängiger Propaganda fällt (http://derwaechter.net/putin-der-westen-wird-von-satanischen-paedophilen-kontrolliert), auch Psychiatrisches vielfältig mit ihnen verbunden wird, hielten wir’s für angemessen, die Anklage des britischen Psychologen Kurz einmal frei zu schalten.

      Antworten
  3. Dr. Richard Barabasch

    Manches muss auf dieser Welt,

    lieber Herr Weinberger,

    gesagt sein, damit es in der Zeit auf diesem Welten-Raum auch ausgesprochen ist und somit in Zeit und Raum geschehen ist (und eingehen kann in die Energiefelder dieser Erde, um irgendwann einmal die Wirkung zu entfalten, die der Wahrheit als solcher zusteht und – durch die Aussage – dann auch zu gegebener Zeitt wirken kann) . . .

    Herzlichst,

    R.B.

    PS : und manche Wahrheiten brauchen eben mehrere Ansagen . . . . .

    Antworten
    1. Dr. Richard Barabasch

      Siegmar heißt nicht „umsonst“ Faust – sein Text ist eine faustische Ansage in seltener Ein­deutigkeit! Sein Bericht zeigt letztlich die Polarität auf, das menschliche Problem unter den Bedingungen von „Zeit und Raum“, das die auch (ver-)wesenden Politiker nie kapiert und „beherzt“ haben. Ego­man erhoben sie unter tötender Miss-achtung des NÄCHSTEN (Men­schen) neben, vor, hinter ihnen und um sie herum aus­schließ­lich ihren wahrge­nom­menen POL zum Götzen.

      Die Ausführungen von Faust sind 15 Jahre alt und haben doch ihre Aktualität behalten – ja, haben sich fortlaufend bestätigt! „Die Leut‘ auf der Strass“ haben das Geschehen um die RAF und das Wissen um die „Alt-68er“ kaum mehr präsent, weil dieses so tief schon in der „Mot­ten­­kiste der Zeit“ liegt, dass dort alles bereits moderig verkommen ist. Insofern halte ich auch den Bezug von Freuds Irrlehren, zu den 68ern und Marx und Trotzky – leider – für nicht ziel­führend. Eine Bezug­nahme auf sie löst beim „Ge­gen­über“ eher Abwehr als den Wunsch aus, mehr über die Vorgeschichte zu erfah­ren. So interpretiere ich auch die Tonlosigkeit man­cher Rechten zu den Problemen des Psych­iatrie-Mißbrauchs. „Man“ ist im „mainge­streamten Zeit­alter“ derart auf „nur das Neueste“ einge­engt, dass die Mühe des Denkens, in Sonderheit des Zurück-Den­kens, für zu viele Zeitge­nos­sen bereits eine Zumutung darstellt, die per Igno­rieren „beant­wortet“ wird. So bleiben auch we­sentliche Ereignisse der verschiedenen Arten von Psy­ch­­ia­trie-Miss­bräuchen wie von der GEP präsentiert, wenn sie nicht so „spektakulär“ rüber­ge­bracht werden kön­nen wie etwa „der Fall Mol­lath“ einfach liegen. Was „juckt“ etwa das Schick­­­sal einer jüdischen Mutter und ihres Kindes den durchschnittlichen, etwa auf BILD foku­sier­ten Zeitungslesers, stünde es in der BILD gar? „Na so was!“ sagte er heute und hat’s morgen vergessen. Unsere Diskussion in der GEP bleibt weithin eine „Echokammer“, die Schwie­rigkeit, Fakten „po­pulär“ zu „machen“, oft unüberwindbar.

      Das eben lerne ich auf dem Beitrag Siegmar Fausts: Der Lauf der Zeit ist nicht von einem und auch nicht einigen Einzelnen aufzuhalten oder entscheidend umzu­lenken. Es waren im­mer nur scheinbar „Einzelne“, die erfolgreich opponierten; es waren immer die so genann­ten Zeit­um­stände, die den Boden bereiteten, dass ein Einzelner vielleicht zur Gallionsfigur wurde. Letzt­lich war es immer eine „erfolgreiche Lobby“, die die Änderung erkämpfte.

      Und da bin ich wieder bei „Siegmar, der nicht umsonst Faust heißt“: Er hat die Zeit der DDR 2004 trefflich, akribisch gar mit Quellen­angaben, beschrieben und gewertet, eine Analyse sei­ner Lebensumstände und seines Lebens unter ihnen gegeben. Dem Wahrheits-GETREUEN bleibt nichts als die akribische Analyse dessen, was W A R. So wird WAR-heit dann zur WaHrheit.

      Eine „Teufelei“ des Systems „ZEIT“ ist’s schon, Ereignisse in der ZEIT warheitsgemaß wahr­haftig aufzuzeigen. Man könnte das die „Tragik“ des zeit-räumlichen Sein’s“ nennen. Es gibt ein einfacheres Wort dafür: Polarität alles Seienden. Über dieses FAKTUM ist nicht hinweg zu steigen, denn es IST IMMER und auch wenn wir in einem Pol verharrend meinen, dass wir das FAKTUM POLARITÄT überwunden hätten, wenn wir im Kopf einmal die Gegen­posi­tion einnehmen. Wir haben uns lediglich „getäuscht“ = kommt von „Tausch“ . . ., den Pol ge­tauscht, vertauscht.

      Auch die GEP „leidet“ unter diesem „Welten-Phänomen“ der „Polarität“ – hat es bislang aber doch immer wieder erreicht, einer Justiz gegenüber die WARheit kriminalistisch zu erspüren und so die WaHrheit ans Licht zu bringen. Dies war und ist kein Kinderspiel, weil alle ge­gen­läufigen Aktionen ebenso hartnäckig bestehen. Polarität IST das / ein Prinzip der All­ge­gen­­­wärtigkeit und die Kunst (des Lebens) ist, es / dies IMMER gleich-zeitig und gleich-gültig als lebensimmanent zu wissen. UND: nicht daran zu leiden! Sondern dennoch seiner Aufgabe und dem zugehörigen Prinzip treu zu bleiben. Luther hat hier – für sich – ein WahrWort ge­spro­­­chen: „Hier stehe ich und kann nicht anders“. Siegmar Faust konnte nicht anders und die GEP wird auch nicht anders können – solange sie besteht. Das „Wie-lange“ ist hinter dem Vorhang der Zukunft verborgen.
      Dr. Richard Barabasch

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