Aktuelles

 

In der vorliegenden Rubrik stehen kürzere Mitteilungen zu aktuellen Ereig­nissen und Feststellungen, die zwischen den seltener, ein- oder halbjährlich erscheinenden Rundbriefen an­fallen. Diese Kurzmitteilungen werden vom Zeitablauf meist bald abgelöst. Was von ihnen längerfristig festgehalten zu werden verdient, wandert dann in den näch­sten Rundbrief. Neu eingerichtet wurde jüngst die Rubrik „Berichte aus / zu…“ Die jüngsten Beiträge werden jeweils rot marikiert.

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In eigener Sache:
Das System Wikipedia ermöglicht blanke Verleumdung über Monate, wenn nicht Jahre und verhindert ihre Abstellung und gar Strafverfolgung –
s.u.: Richtigstellung                                                         28.5.2020

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Antisemitismus – Realität und Firewall um Freud

Kürzlich bekamen wir in Wikipedia neben direkt verleumderischen Anwürfen (s.u.) das po­litisch negativ besetzte Attribut „rechts“ angehängt. Dem müssen wir denn doch näher nach­gehen. Ent­spre­chenden Verdachtsäußerungen unterliegt alle Freud-Kritik[1], seitdem Ale­xander Mitscherlich, der 68er Haupt-Propagandist der Psycho­analyse in Deutschland seit 1945, ein „Intim­­feind“ Walter von Baeyers, solcher Kritik fein-gesponnen a priori offene oder unter­schwellige anti­se­mitische Motive un­ter­stellte. Dabei kam die Entzauberung Freuds in ihrer heutigen Sach­­­­be­­zogenheit – als „roter Faden“ durchzieht sie unsere Kritik der „refor­mier­ten“ Psych­ia­trie von Anfang an – just in Amerika auf. Und in nicht geringerer Schärfe wird sie auch von vielen jü­dischen Gelehrten erbracht. Nur hebt das besagte Ver­däch­ti­gung nicht auf. Als Damo­kles-Schwert hängt sie unverändert über jedem Freud-Kritiker.

Mit dem Franzosen Jacques Bénesteau und dem britischen Literatur­professor Robert Wil­cocks zusammen gründeten wir Anfang des Jahrtausends das drei­spra­chige Internationale Netz­­werk der Freud-Kritiker (INFC), an dem sich anfangs zahlreich auch andere renommierte Ge­lehrte beteiligten. Umgehend wurde dagegen scharf geschossen – zu unse­rem Erstaunen auch von Freud-Kritikern selbst. Den integren, feingliedrig-feinfühligen Kin­der­psychologen Béne­­steau[2] traf der Vor­wurf „Antisemi­tis­mus“ mit voller Wucht. Nicht ein Anflug davon findet sich in seinem Buch Mensonges freudiens (Freud­­­­sche Lü­gen). Der Vorwurf aber erledigte ihn, sein Werk und letztlich auch das INFC im Handumdrehen. 

Am „Rechts“, das ungeachtet jü­di­­scher Un­terstützer politisch gern ins Rechtsex­treme und gar Anti­se­mi­­tische hinübergezogen wird, reibt sich derzeit auch die junge Oppositionspartei AfD wund. Ihr Bundesvorstand schloß dieser Tage ihren erfolgreichen Bran­den­bur­ger Lan­des­­vor­sit­zen­den aus. Ähnliches betrifft auch die „alte Tante“ SPD, die wegen angeblich anti­-is­lamischer Einstellungen ihr Mit­­glied Thilo Sar­ra­zin auszu­schließen sucht. Dem glitschigen Thema Freud weicht aber wie die etablierten Par­teien, mit ihnen quasi im Gleichschritt, auch die AfD aus. Manche Rechte halten sich da lieber an links-rechte Wen­­de­­hälse wie den Hallen­ser Psy­cho­ana­­­­ly­ti­ker Dr. Maaz (RB 1/95, 3.1), der, ärztlich unsittlich zwar, die Bundes­kanzlerin jetzt für „ge­stört“ erklärt.

Die Kritik der Psychoanalyse / „Tiefenpsychologie“ ist zu fest begründet und ist zu wichtig, als daß sie heute mit Tricks und her­ge­holten Argumenten, über kollegialen Rücksicht­nahmen oder partei­poli­ti­schen Erwägungen noch zur Seite geräumt werden könnte.

Dr. med. F. Weinberger, GEP                                    Dr. med. R. Gnauck[3]

[1]  Bleibe allen bewußt: Freud und seine Familie wurden von realem, ja tödlichem Antisemitismus getroffen. Vier seiner Schwestern starben im KZ. Er selbst entkam mit nächsten Angehörigen und Vertrauten der Hölle im letzten Augenblick. 

2] Auf Bénesteaus Informatio­nen in o.g. Buch greifen heute auch solche zurück, die seinerzeit mit gegen ihn agierten, so etwa M. Borch-Jacob­sen, ein polyglotter, in Seattle tätiger Li­te­ratur­pro­fes­sor und „Freud-Scholar“. Immer treff­­lichere Freud-Kri­tik ­­trägt er heute vor. In sei­nem (zusam­men mit S. Shamdasani verfaßten) Buch The Freud-Files (2012) legt er z.B. dar, wie so konträre Ideen wie die Jung’schen und Ad­ler’schen heute kur­zer­hand Freud zugeschlagen werden, es demnach keine Falschmünzerei mehr gibt, die unter dem Titel „Tie­fen­­psy­ch­o­logie“ nicht locker vonstatten geht. Kürzlich wurde aus Seattle auf Bénesteaus Beitrag „Die Eroberung des Katho­li­zismus durch die Freu­dianer“ zugegriffen, den wir in unserem Rund­brief 1/05,5.2 und damit auf der GEP-Webseite stehen haben. Ist’s nicht erfreulich, daß sich  über Freud zu guter Letzt selbst vordem arge Gegner noch nahe kommen?

[3] Dr. Gnauck war über lange Jahre Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM).

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An Vorstandsmitglieder, an alle

Folgendes Schreiben lief am 2.5.2020 an die Mitglieder des GEP-Vorstands aus. Nochmals ergänzt, kommt es aus aktuellem Anlaß zu allgemeiner Kenntnis:

Liebe Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren,

Anfang des Monats hätte in München unsere Jahresversammlung stattfinden sollen – über Co­rona abgesagt. Zur Sprache gekommen und geordnet worden wären sicher zuerst interne Pro­bleme im Vor­stand, wo wie in den letzten Jah­ren mit neu zu uns ge­stoßenen Mitgliedern und Anwär­tern nicht alles ganz harmo­nisch lief.

Erfreulich ist jetzt die Mitarbeit des seit langem uns vertrauten Dr. Bara­basch, eines Land­arztes im Ober­fränki­schen, der kürzlich zum Vorstand kooptiert wur­de. In Wort und Schrift bringt er sich hier weiter in die Vereins­arbeit ein­.

Erfreulich entwickelte sich die Verbindung zu Dr. Kurz in London, der auf un­serer Webseite Ein­bli­cke in das für viele von uns unge­wohnte, wenn nicht un­heimliche Kapitel des Sa­ta­nis­mus gab wie dessen mitunter seltsame Ver­bin­dun­gen zu Politik und auch Psychiatrie. Bei al­ler Skepsis sind diese Dinge heute lei­der nicht zu übergehen.

Zu aktuellen wie früheren Bei­trägen im Netz gehen wei­ter­füh­rende Kommen­tare ein, insbe­sondere den vermehrten Kindes­entzügen – s. den letzten „Jahresbe­richt“ (jetzt in der Rubrik Rahmenthemen). Dieser bot auch Gele­gen­heit, nochmals in die Ge­schich­te unserer GEP zurück­zublenden.

Die politischen Umstände werden immer verwirrender. Seit einem Jahr werden wir von Wiki­pedia, der „frei­en Enzyklopädie“, wahr­ge­nommen. Ihre po­li­tischen Positions­ein­nah­men wer­den vielfach als links gewertet (vgl. https://www.youtube.com/watch?v=aFz3vlyeNkw ).  Entsprechend werden wir in ihrem Eintrag rechts veror­tet.[1] Ein Absatz in dem Eintrag zur Walter-von-Baeyer-Gesellschaft ist dabei grob diffa­mierend. Sein/e Urheber/in bleibt abgedeckt. Unter ver­fäl­schen­dem Bezug auf eine Zeitungsmeldung wird unterstellt, wir hätten für Mollath ge­sam­meltes Geld diesem nicht ausbezahlt.

Mollath selbst tritt der Verleumdung entgegen. Auf Beschwerde verwies Wiki­pedia auf seine „Diskussionsseite“, „um den Artikel gemein­sam mit den anderen Autoren – ge­meint sind of­fensichtlich die Verleumder – zu ver­bes­­sern.“ Wiki­pedia sitzt in Amerika. Rein tech­nisch ist an sie schon schwer heranzukommen, juristisch noch weniger. Ein „schönes“ Bei­­­­spiel, wie die Globalisierung den Bürger entrechtet, ihn schutzlos beliebiger Verleumdung aus­setzt.

Immer versuchten wir, die Ba­lance zwischen dem für uns vorrangigen medizin-fach­­li­chen und dem um­gebenden politischen Ge­sche­hen zu halten. Das In­einandergreifen beider Be­rei­che gab es schon am Be­ginn un­serer Aktivität bei unserer Kri­tik an der Psy­cho­analyse. Sie brach­te uns über Jahr­zehnte seitens des Establishments den hartnäckigsten Widerstand ein. Er tritt heute „schön“  wieder bei un­serer Kritik an den verbreiteten Kinds­ent­zie­hungen zu Tage. An diesen rei­ben sich viele Kritiker und viele der betroffe­nen, teils auch orga­ni­sier­ten Müt­ter. Am Kern der Unbill gehen mitunter aber auch sie vorbei, [2] an den dia­gno­sti­schen Kon­struk­ten der Freudianer wie der oft gegen sie einge­setz­ten Bor­der­line-Stö­rung mitsamt ihrem ideo­lo­gi­schen, bis Trotzki reichenden Hin­ter­­grund (RB 1/19,2.3.6, zuletzt im Jahres­be­richt 2020 auf­ge­zeigt).[3] Dieser liegt hier­zu­lande direkt oder in­di­rekt den meisten Psych­ia­trie­­miß­bräu­chen und meisten Kin­desent­zie­hun­gen zu Grunde. Wahrnehmung aber ist von Interessen ab­hängig. So wird auch der schon sensationelle Fall der Andrea Kuwalewsky, der wir gut­achtlich zur Rück­ge­winnung ihrer vier Kinder verhelfen konnten (RB 1/14,4- 5), selbst von besagten Sorgerechts-Kritikern weithin totgeschwiegen.

Trotzkis Freud-Mar­xismus ist heute im Estab­lish­­ment und damit in der „Psycho-Ju­stiz“ so fest ver­ankert, daß da­gegen kaum mehr aufzu­kom­men ist. Freud, der aus­ge­wie­sene Be­trü­ger, der Kokai­nist, wurde vom Establishment zum Idol jüdi­scher Ge­lehr­sam­keit er­ho­ben, was für sie eigent­lich eine Beleidigung ist. Freud ist’s, an dem viele, auch jüdische Müt­ter heu­te ih­re Kin­­­­der ver­lieren.[4] Eine solche Mutter, Frau A.[5],  eine tüch­tige, be­liebte Leh­re­rin in Westfalen, habe ich selbst nach­be­gutach­tet und für gesund be­funden (RB 1/18, 5.6-7). Mein Gutachten wurde, ähn­lich wie anfangs das für Mol­lath, vom Gericht weg­ge­wischt. Ob das Bun­­­­­des­ver­fas­sungs­­gericht auch hier noch auf den Plan treten muß? Gut und richtig war es und auf Dau­er unauf­geb­bar ist es, die Kri­tik an die Festung Freud an­zu­le­gen, aus der so viel Leid schon her­vor­gegangen ist. Mag alles, mögen sich Linke und Rech­te, Ge­lehrte und Mit­läufer weg­du­cken: Die GEP vertrat den Ansatz über 40 Jahre lang, weil er der Schlüs­sel zum Miß­brauchs­problem und zu vielen weiteren Gesellschafts­pro­blemen ist. Soll­te sie ihn in der (mög­lichen) Endphase ihrer Arbeit jetzt aufgeben? Keine Lüge hält ewig vor!

Bei all den Widersachern und Verleumdern, die uns über die Jahrzehnte aus unter­schied­lich­sten Motiven entgegenstanden, wollen wir die Unterstützer nicht vergessen, die uns da und dort doch ausdauernd beistanden und halfen, daß Redlichkeit auf dem Mensch und Ge­sell­schaft so empfindlich berührenden Gebiet der See­len­heil­kun­de nicht ganz ver­loren ging, sie in einzelnen Fällen gar glänzend obsiegte.

Ich selbst würde, wie öfters schon gesagt, nach über 40 Jahren die Vereinsfüh­rung für die Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. gern abgeben. Aber die fort­bestehenden Aufgaben und alte und neue Unter­stützer halten unsere „Truppe“ weiter in Trab und mit ihr ihre „Marschrichtung“ aufrecht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. F. Weinberger, GEP

[1] Das machen der/ die (un­be­kannte) Verfas­ser/in des Ein­tra­ges fest u.a. an geäußerten Vorbehalten gegen das international (von UNO, WHO etc.) durchgedrückte Gender Mainstreaming. Kritik an Ho­mo­se­xua­li­tät, an An­geborenem, war uns immer fremd. Schon zu So­wjet­­zeiten ver­teidigten wir auch Lin­ke gegen falsche Psych­ia­­tri­sierun­gen, später gewiß auch Frau Le Pen, der solches zugedacht wurde. Wir traten pro­mi­nenten Rechten ent­gegen, die Psy­cho-Miß­bräuche hinnahmen, solchen gar zunickten. „Klei­nere“ Verzeichnungen sind fast  zu über­ge­hen: Wir sind heute z.B. kein „deutscher“ Verein mehr, sondern ein deutsch­spra­chig-in­ter­­nationaler. Fake ist heute allgegenwärtig und international geschützt.

[2]  Auch unter denen, die in Büchern heute etwa eine „Staatliche Kindeswohlge­fähr­dung“ be­klagen (s. unseren Jahresbericht 2020), gehen doch viele am Kern des Problems, an Freud, vorbei, meiden jede nä­here, jede kritische Beschäftigung mit ihm (und jeden Kontakt mit Kritikern wie uns). Selbst wenn wir mit ihnen zusammen schon Kongresse bestritten (RB 1/14, 3.9), kennen sie uns Kritiker auf einmal nicht mehr. „Nir­gends wird in der Medizin so fanatisch und intolerant gestritten wie in der ‚Tie­fen­psy­chologie’“, schrieb Prof. H.J. Weitbrecht, einer der letzten großen, „klas­sischen“ Psy­ch­iater in Deutsch­land in seinem Lehrbuch PSYCH­­IA­TRIE im Grundriß. Von der sog. „Tief­en­psychologie“, Freuds um­fänglich aus­ge­wiesener Schwindel­wis­sen­schaft, kommen all die Aus­gren­zungen, Dif­fa­mierungen und auch Fehl­gutachten heu­tiger freud-gläubiger „Psy­chis“ her, denen viele kindesberaubte El­tern(-teile) jetzt unterworfen sind, manche von ihnen selbst gläubig sich beugen.

[3] Nach Stalins Intermezzo, seinem „vaterländischem Krieg“ scheint die globalistische, trotzkistische Variante des Marxismus, mit ihr Freud auch in Rußland wie­­der oben auf zu sein – wie im Westen.

[4]  Am „Tiefen Staat“, in dem der Freudismus verankert ist, reibt sich mitunter auch Trump, dies freilich nur par­ti­ell. Selbst mit der Freudianer Diagnose des Narzißmus belegt, verlor er darüber noch kein Wort. Und auch von Freuds schärfsten Kritikern, die ihn in Amerika glatt als Betrüger auswiesen – auf ihre Kritik stützen wir uns im­mer noch -, drücken sich viele an den böse fortwirkenden Ausläufern seiner Lehren vorbei. Sie be­ruhigen sich und ihr Publikum mit dem Hinweis, die Psychiater begäben sich heute nur selten mehr in psy­cho­ana­lytische Zu­satz­aus­bildungen, die für sie früher die Regel waren. Wahrscheinlich richtet u.a. die Freu­dia­ner-Dia­gnose „Bor­­der­line-Persönlichkeitsstörung“ in Amerika dabei nicht weniger Unheil an als hier­­­zulande.

[5] Die Frau wagt nicht ihren Klarnamen anzugeben, da das Jugendamt ihr weitere Repressionen für den Fall androht, daß sie öffentlich die Behörde kritisiert.

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Richtigstellung

Zur Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. (GEP) gibt es bei Wikipedia seit einiger Zeit einen Eintrag. Wir entdeckten ihn erst kürzlich. In ihm steht u.a. folgender Absatz: Zudem hatte die GEP zu Spenden aufgerufen, die Mollath zugutekommen sollten. Etwa 20.000 € wurden gesammelt, aber später nicht an Mollath aus­ge­zahlt, da dieser sich weigerte, einen vom Verein geforderten Berater­vertrag zu unterzeichnen. Die Spende ging daher an den Münchner Verein zbb.[11] Der Absatz ist an mehreren Stellen falsch. Er gibt auch die Referenz, einen Beitrag der Augsburger Allgemeinen, falsch wieder. Richtig ist: Von den Spenden, zu denen seinerzeit Mollaths Unterstützerkreis aufrief, ging ein Teil treuhänderisch an­fangs auf das Vereinskonto der GEP. Dieser Teil kam, fi­nanz­amt­lich geprüft, Mollath voll­ständig zugute. Soweit nicht in seinem Auftrag zur Beglei­chung bereits offener Verpflichtungen ver­wandt, wurde das Geld von der GEP voll­ständig dann an Mollath ausgezahlt.

Dr. F. Weinberger, GEP                                6.5.2020

Gustl Mollath stellte zu o.g. Absatz am 3.5.2020 fest, daß dieser schon die Aussage der Augsburger Zeitung verdrehte. Dort stand ein ganz anderer Verein, der „zbb“, unter Kritik . Und Mollath fuhr fort: „… Gerne kann ich Ihnen bestätigen, daß ich mich ausdrücklich für die positive Unter­stüt­zung des Vereins GEP und seiner Mitglieder bedanke. Ich habe keinerlei Zweifel, daß die GEP in meiner Sache ordentlich und absolut rechtskonform gearbeitet hat. Ge­gen den Ver­fasser des Wikipedia-Eintrages sollte der Verein GEP vorgehen, seine Identität feststellen, die Person um umgehende Richtigstellung bitten und gegebenenfalls Schadensersatz fordern.

Gustl Ferdinand Mollath“

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Der Jahresbericht 2020, der an dieser Stelle stand,  ist bei dem beschränktem Platz in dieser Rubrik jetzt in die Rubik „Rahmenthemen“ gewandert,

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An Mitglieder und Freunde der GEP am 16.3.2020

…  Die Corona-Pandemie legt das öffentliche Leben in Europa lahm. Größere Menschenversammlungen sind in Bayern jetzt untersagt, die Grenzen nach Österreich und in die Schweiz geschlossen. Wie lange der Zustand anhalten wird, ist nicht absehbar. Unter diesen Umständen müssen wir unsere für den 2.Mai angesetzte

Jahres­versamm­lung in München verschieben, so wichtig sie, mit ihr die Aussprache der Mitglieder, auch die anstehenden Neuwahlen jetzt auch wären. Unter gegebenen Umständen läßt sich auch ein neuer Termin (etwa für den Herbst???) gar nicht planen.

 Der alte Vorstand muß einstweilen weiter walten. Zum Glück funktionieren die elektronischen Verbindungen, Telephon, Internet, auch Skype. Sie werden jezt um so wichtiger. Erfreulicherweise hat  unsere Webseite gerade in jüngster Zeit eine weitere, auch internationale Ausstattung erfahren, wird sie entsprechend noch intensiver aus aller Welt angeklickt. Behalten Sie bitte im Hinterkopf: Auch wenn unsere Anliegen, also Redlichkeit in der Seelenheilkunde und Abwehr ihrer Verbiegungen zum Schaden der von ihr berührten Menschen jetzt  von der Corona-Epidemie in den Hintergrund gedrängt werden, bleiben sie als drängende Herausforderung bestehen.  Mit freundlichen Grüßen Ihr F. Weinberger                                                                               15.3.2020

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Zu den Gepflogenheiten auf dem Psycho-Markt, speziell im Gutachterwesen hat die Psychologin Suzanne Grieger-Langer kürzlich einige aufschlußreiche Aus­sagen gemacht. Die Dinge sind seit langem bekannt. Es kümmert sich „oben“ um sie aber nie­mand. Gut, daß es „unten“ einige tun.  Klicken Sie hier:                                     8.3.2020

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Ein Wort noch zu der Schreckenstat des psychisch Schwerkran­ken in Hanau am 20.2.2020, wenn er’s denn war. Das Establishment hängte sie um­gehend der AfD an. Po­­li­ti­sches Denken, hier fraglos fremdenfeindliches, geht, gleich welches, in der Regel ins Wahnerleben ein, ist aber, wenn in ihm um­ge­setzt, nicht dem Denken generell anzulasten. So flott, wie die Elite die Tat der un­ge­liebten Kon­­­kur­renz­partei zuschob, war das auch Psychia­triemi­ß­brauch – „um­gekehrter Mißbrauch“: Psychische Erkrankung hängt das System an oder übergeht sie, wie’s korrekt-politisch gerade paßt. Ins­gesamt erweist sich die neue rechte Partei ge­gen­über dem Problem dieser Miß­bräuche freilich als auch nicht minder indolent wie die übrigen Parteien. Dr. med. F. Weinberger                                              29.2. 2020

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4 Gedanken zu „Aktuelles

  1. Dr. Richard barabasch

    Bei dem blutigen Geschehen in Hanau sprach die AfD von einem „Amok­lauf“. Das ließ der FT, Bambergs „Heimatzeitung“, nicht gelten. Er hängte die Tat umgehend der medial weit­hin ge­ächteten AfD an und ver­schwieg, daß es sich bei dem Täter um einen psy­chisch schwer kranken Menschen handel­te. Aus welcher Motivation und mit welcher Absicht nur lenkte der mainge­stream­te FT von der Krankheit ab und riskierte statt dessen eine Informationslücke, anstatt sie zu schließen? Im „Informationszeitalter“ sind wir zur eigenen Meinungsbildung auf korrekte Wieder­gabe der Fakten angewiesen. Nur so bleibt Vertrauen zum Rechtsstaat und letztlich auch zur Presse bestehen.

    Der FT möge bitte seine journalistische Aufgabe wahrnehmen und sich durch einen Nach­trag des krankheitsbedingten Geschehens Vertrauen in seine Berichterstattung be­wahren. Die fälschliche Zuweisung an eine ihm zuwidere Partei dient dem nicht.

    Dr. Richard Barabasch

    P.S. Der Leserbrief (in einer vordem umfänglicheren Form) wurde vom FT nicht zum Abdruck angeommen.

    Antworten
  2. Dr Rainer Hermann Kurz

    Vielen Dank für die erfrischenen Worte die mir hier in England Mut machen.

    Seit 2012 decke ich einen ganz schlimmen Fall auf wo Psychiater und Psychologen scheinbar Kinderschändung und noch schlimmeres unter den Teppich kehren.

    Ich habe zum Thema 28 Poster und ein halbes dutzend Vorträge präsentiert (bisher alle auf Englisch) die im Internet stehen und bei mir angefordert werden können.

    Dr Rainer Hermann Kurz
    C. Psychologist
    London
    UK

    ichinendaimoku@gmail.com

    Antworten
    1. F. Weinberger Beitragsautor

      F. Weinberger 8. Juli 2019 at 08:29 | Permalink | Reply

      Als Antwort auf Dr Rainer Hermann Kurz.

      Als Antwort auf Dr Rainer Hermann Kurz.

      „Satanisch paedophile Netzwerke, bis in höchste politische Kreise reichend (Fall Jimmy Savile), kommen immer wieder zur Diskussion. Nachdem kein geringerer als Präsident Putin sie 2017 offen moniert hat und solche Anklage doch aus dem Rahmen gängiger Propaganda fällt (http://derwaechter.net/putin-der-westen-wird-von-satanischen-paedophilen-kontrolliert), auch Psychiatrisches vielfältig mit ihnen verbunden wird, hielten wir’s für angemessen, die Anklage des britischen Psychologen Kurz einmal frei zu schalten.

      Antworten
  3. Dr. Richard Barabasch

    Manches muss auf dieser Welt,

    lieber Herr Weinberger,

    gesagt sein, damit es in der Zeit auf diesem Welten-Raum auch ausgesprochen ist und somit in Zeit und Raum geschehen ist (und eingehen kann in die Energiefelder dieser Erde, um irgendwann einmal die Wirkung zu entfalten, die der Wahrheit als solcher zusteht und – durch die Aussage – dann auch zu gegebener Zeitt wirken kann) . . .

    Herzlichst,

    R.B.

    PS : und manche Wahrheiten brauchen eben mehrere Ansagen . . . . .

    Antworten

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