News Psychiatrisches

 

Mit Psychiatrischem beschäftigt sich die GEP von Anfang an vorrangig. Nachdem sich heute ob der aktuellen Corona-Problematik das allgemeine Interesse  meist auf sie richtet, emp­fehlen wir ggf. gleich die neue Rubrik News Heilkunde anzuklicken.

In der vorliegenden Rubrik stehen kürzere Mitteilungen zu aktuellen Ereig­nissen und Feststellungen, die bis 2020 zwischen den seltener, ein- oder halbjährlich erscheinenden Rundbriefen an­fielen. Psychische, auch psychiatrische Vorgänge sind mit den politischen weiterhin verbunden. Mitteilungen der GEP, kürzere wie ausführlichere, können  wir jetzt nur noch im elektronischen Medium bringen. Die jüngsten Beiträge in der vorliegenden Rubrik werden jeweils rot markiert.

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26.1.2023

Ist es zu fassen? In Straßburg erklärte Annalena Baerbock: „Wir führen einen Krieg gegen Rußland“ und kann immer noch deutsche Außenministerin spielen.

 

25.1.2023

Ergänzung zum Referat „Seelenheilkundliches in politischem Einsatz“

 Im unten folgenden Referat legte ich Schwer­punkte der GEP-Arbeit über ein halbes Jahrhundert dar, dazu Schwerpunkte des aktu­ellen po­li­tischen Ge­schehens, in die Psychia­trisch-Psy­cholo­gisches hineinspielt. Das Re­ferat mündete nicht von ungefähr im fortdauernden Krieg in der Ukrai­ne.

Hier spielt die Ur­kata­stro­phe Euro­pas herein, der 1. Welt­krieg, in den Deutsch­land 1914 in Bünd­nis­treue mit dem Habs­burger Viel­völker-Reich ge­tappt ist. Rußland landete dabei im Bol­sche­­­wismus. Zur Auslö­sung der Oktober­­revo­lu­tion startete Trotzki im Fe­bruar 1917 von New York aus mit einem Schiff vol­ler Geld und 300 Be­waff­neten nach Petrograd, um sie dort mit Le­nin zu­sam­men in Gang zu setzen. Als Kriegs­mi­nister des neuen Re­gi­mes, „Schläch­ter der Kron­­städter Matro­sen“, trug er seinen Teil zu den vielen Opfern bei, die die Re­vo­­lu­tion kostete.

Die westliche Fütterung des gegenwärtigen Kriegs in der Ukraine weckt bei vie­len  gemischte Gefühle. Als westlicher Emis­sär, Freud-Mar­xist, In­ter­na­tio­nalist und Wallstreet-Agent versuchte Trotzki ja über den Um­sturz der gesell­schaft­li­chen Ver­hältnisse im Land hinaus durch Umge­staltung seines Er­zie­hungs­­­we­sens die Umformung des Menschen selbst zu erwirken, den „Neu­en So­wjet­-Men­schen“ zu schaffen. Den geistigen Boden dazu hatte unter den Intel­lek­tuellen die Psy­­cho­ana­­lyse lange vordem schon gelegt. Alek­sandr Etkind be­schreibt es schön in seinem Buch „EROS DES UNMÖGLICHEN“. 1927 von Stalin ausge­boo­tet und in die Emigra­tion gedrängt, betrieb Trotzki die Kultur­revo­lu­­tion  im west­li­chen Exil weiter, bis ihn 1940 in Me­xiko der Eis­pickel eines von Sta­lin ent­sand­ten Mörders traf.

Wuchsen Freuds Schwindellehren in Amerika danach weiter heran, so fielen und ver­harrten sie im Sowjetreich über Jahr­zehnte in der Versenkung. Ende der 1990er Jahre erfuhren sie unter Jelzin, westlich gepäppelt, wieder Auf­trieb. Über ihr weiteres Gedeihen dort wird nur wenig berichtet, jetzt verständ­licher­weise gar nichts mehr. In Rußland wird, so hören wir, an den „gro­ßen vater­län­di­­schen Krieg“ Stalins erinnert. Dabei war es Trotz­ki, der „(neu)lin­ker“ Gei­­­stes­hal­tung in aller Welt den größten Zulauf ver­schaffte und die Kul­tur­­revo­lution im Westen vollendete. In den USA ha­ben sich seine Neo­-Mar­xisten zu „Neo­­­­cons“ ge­wandelt. Sie geben dort jetzt Rußlands schärfste Wi­der­sacher ab.

Bei den Kon­serva­tiven des We­stens erfuhr ihre Kul­­tur­re­vo­lution von der Dro­­­gen­ak­zep­tanz bis zur Sex-Re­vo­lution weitere seltsame Unterstützung. Putin nennt eine ihrer Er­schei­nungen, die Kinder-frühsexua­li­sierung, jetzt „sata­nisch“. Von Klaus Schwab, dessen „Young Global Leaders“ manche Putin dennoch zu­rechnen wollten, distanzierte sich dieser anläßlich des jüngsten Weltwirt­schaftsführer-Tref­fens in Da­vos aber doch aufs Nach­drücklichste.

Daß in Rußland im gegenwärtigen Ukraine-Krieg Er­in­ne­run­­gen u.a. an den „großen vaterländischen Krieg“ auf­steigen, der dem Land unter Stalin un­end­liche Opfer ab­­verlangte, es letztlich aber in seiner Iden­­­­ti­tät bewahr­te, ist nachfühlbar. In Rußland sehen manche auch von uns, die wir uns früher von seinem  Totalitarismus bedroht fühlten, jetzt eher das feste Gegen­la­ger zu einer von der anderen Seite neu aufziehenden, tota­litär-gleichgeschalteten ONE WORLD.

Für Ame­­rika war die Ent­machtung des friedensgeneigten Zaren 1917 die Vor­aus­­­­­­­s­­­etzung für sein Einsteigen in den Weltkrieg gegen Deutschland. Die Fest­setzung des Autokraten im März jenes Jahres genügte aber nicht. Man wollte eine grund­stürzende Verkehrung der Ver­hält­­nisse in dem Riesenland, was auch immer sie kostete. Daß manche Russen im aktuellen Ein­wir­ken Ame­­rikas auf die Geschehnisse in der Ukrai­ne Paral­lelen er­ken­nen, nimmt nicht Wunder.

Merkwür­diger­weise wird offiziell auf beiden Sei­ten der aktuellen Front über die alten Pa­rallelen nicht ge­spro­chen. Wir sind bezüg­lich der östlichen Seite auf die dürf­ti­ge Quelle von RT DE be­schränkt. Erst recht erfährt man nichts, wie in Rußland jetzt Freuds Pseudo­wis­­sen­schaft dasteht, die doch nachhaltig schon in sein Ge­schick eingewirkt hat. Dabei werden un­sere In­formationen im Netz auch von dort viel abge­rufen, aus Ame­­­rika nicht minder.  

Ein weiteres seelenheilkundliches Kapitel, das gerade im West-Ost-Vergleich Beachtung verdient, kam bei o.g. Re­ferat zu kurz, das Kapitel der Drogen. Sie bahnten hierzulande in den 60er Jah­ren eine tiefgreifende Men­­talitätsänderung an, waren hier quasi der Auftakt zur Kulturrevolution. Sie wurden mit allen zer­stö­re­ri­schen Aus­wirkungen auf das Leben, die Entwicklung vor al­lem junger Men­schen in unserer links-liberalen Presse gepusht und fanden mehr und mehr Anklang auch im konservati­ven Lager. Rot-grün-gelb regiert, versucht Deutschland jetzt die Legalisierung und damit Ausbreitung von Cannabis in der ganzen  EU weiter voranzubringen. Die Wert-Konservativen waren anfangs irritiert. Sie merkten erst langsam, daß da parteiübergreifend ein hoch an­ge­sie­del­ter, langfristig ver­folg­ter Plan zur Ab­lösung des gottes­eben­­bild­lich-freien Men­­­schen und die Schaf­fung einer neu­en pri­mitivierten Form davon mit einer ihm entsprechen­den­ neuen Gesell­schaft ab­lief. In A. Huxleys SCHONEr NEUEr WELT ist alles „schön“ dargelegt.

Die Drogenwelle ging vornehmlich von anglo-ameri­kani­schen Ländern aus. Sie  hatte dort ihre glänzendsten Pro­­­­pa­gan­disten und in den Beatles und ähnlichen Bands, den Rolling Stones etc. ihre musikalischen Unterstützer (s. N. Pravda, DER MUSIKCODE). Erinnert sei nur an Huxleys „Pfor­ten der Wahr­neh­mung“ und Timothy Learys Vertei­lung von LSD un­ter den Stu­den­ten der amerikanischen West- wie Ostküste etc. 1969 nahm mit dem so­zial-liberalen Re­gie­rungs­antritt hier­zulande die Werbung der Me­dien für Dro­gen, für Ver­ständ­nis für ihren Konsum weitere Fahrt auf. Die Ver­brei­tung der Rauschgifte mit ihren oft verheeren­den Auswirkungen auf Ge­sund­heit und Lei­stungsfähig­keit ein­zelner wie der Bevölkerung und ihre Hin­nahme in der All­ge­meinheit sind heute so verankert, daß daran zu rüt­teln, schon ver­messen ist. Ich bin in meinem Re­ferat darauf nicht einge­gan­gen, weil ich mir bezüglich der Re­sonanz auch bei den gewiß un­ver­dächtigen Zuhörern nicht sicher war. Man­­cher hat schadlos vielleicht auch einmal „genascht“. Am Dro­gen­­problem ist in Son­derheit er­kenn­bar, wel­ch schlei­chend-schlimme Wir­kung auf die Allge­mein­­heit jahrzehntelange mediale Mei­nungs­­mache hat.

Zu Freud, der im Referat einigen Raum einnahm, ist noch an­zu­mer­ken, daß er von 1884 bis 1902 selbst kokainabhängig war und den Sucht­stoff leichtfertig weiter propagierte. Dar­unter sind etliche seiner „bedeu­tenden“ Schrif­ten entstan­den, hat sich am Fall Fleischl-von Marxow früh auch sein lockerer Um­gang mit der Wahrheit manifestiert.

In Rußland sind Besitz, Verkauf und Anbau von Drogen, auch von Cannabis illegal. Mit Trotzki wan­derte halt die „liberale Seite des Marxismus“,  die er, an den Freudianer Reich anlehnend, im Er­zie­hungs­­wesen in seinem Moskauer Kinderheim ausprobiert hatte – aus ihm ging auch Stalins Sohn Was­sili als Alkoho­liker hervor –, gänzlich in den We­­sten ab. Hier blühte sie unter Trotzkis amerikanischer Ge­folg­schaft weiter auf, wurden sein Neo- oder Freud-Marxismus mit Dro­gen­konsum und sexu­eller Liber­tinage bis zu 67 neuen „so­zia­len“ Ge­schlechtern Selbst­verständlichkeit, dazu mit der auch Kin­dern er­öff­ne­ten „Frei­heit“, ihre se­xuelle Iden­tität jährlich neu zu bestimmen, ggf. zu än­dern.

 Ruß­lands restriktive Drogenpolitik ersparte dem Land wohl die gesundheit­li­chen und so­zia­len Schä­den, die aus dem verbrei­teten  Miß­brauch des Rauschgifts dem Westen er­wuch­­sen. Allein wie Trotzkis dort blu­tiges, hier libertäres Wir­ken über Jahrzehnte medial ab­­gedeckt blieb, läßt die Ver­faßtheit und Steuerung der Medien hinterfragen. Wird unser aller Weltbild weithin doch von ihnen mit­bestimmt. „Hallo Reichelt“ gibt dazu jetzt eine passende Erklärung:

97% der ARD/ ZDF Journalisten sind nun „linksgrün“
https://www.youtube.com/watch?v=XfkgQNfsj9Q&t=596s

 Auffällig an den Darlegungen der etablierten Presse zum Drogen­pro­blem wie weiteren Phä­­nomenen der Kulturumkehrung war immer ihre Dop­pel­bödigkeit der Medien. Sie stellten sich in Drogen-Bezug gern als Aufklärer dar, regten in aller Regel aber geschickt gleichzeitig zum Dro­genprobieren an. Uns gingen aus Ame­rika  per Link kürz­­lich weitere Angaben zu. Sie eröffnen so detaillierte Information, daß auch wir sie wiedergeben. Ihr Titel ist hier­zulande un­ge­wöhn­lich, fast schon be­­fremd­lich, in den USA offensichtlich aber durchaus gängig:

Sechs jüdische Konzerne steuern 96% der Weltmedien
https://www.hope-of-israel.org/JewishCompanies.html

Aus obiger Zahl leite ich nichts anderes ab als jüdische Klugheit und Tüchtig­keit. War die große Überzahl der sowjetischen Revolutionäre jüdischen Ur­sprungs, so ste­hen ihre Glaubensgenossen heute wohl auch zum rus­sisch-wert-kon­ser­va­tivem Kurs Putins, der nicht zuletzt in Fragen von Dro­gen­konsum und Woke­ness dem anglo-amerika­nischen Kurs wi­der­steht.

Auch Freud stieß bei et­lichen jüdischen Gelehrten von Anfang an auf schärfsten Widerstand. Der nie­der­­­län­di­sche Psycho­lo­ge Han Israels etwa bezeichnet Freud in einem scharf­sin­nig-klu­gen Buch, an vie­len Details fest­machend, als den „Wie­ner Quack­sal­ber“, so der Buch-Titel, und belegt seine Klage mit vielen, teilweise auch von uns auf­gegrif­fenen Skan­dal-Beispielen, was zur Folge hatte, daß er als Fakten­hu­ber, Krittler, erbärm-licher Hi­sto­riker, giftspritzende Ameise und gar als Antisemit dif­fa­miert wurde. Hier­zulande gehört so etwas ja  zu den billigsten, wenn oft auch immer noch wirk­samsten An­würfen, um Freud-Kritiker abzufertigen.

Der  ame­ri­­kanische Sozial­psycho­lo­ge Kevin MacDonald erklärt in „DIE KULTUR DER KRITIK“ die auf vielen Ge­bie­ten so außerordentlichen Erfolge der Juden u.a. mit ihrem außer­ge­wöhn­lichen Zusammen­halt, was dem jüdischen Ge­nius gewiß keinen Ab­bruch tut. Die gegensätzlichen Positionen, die sie nicht zu­letzt zu Dro­gen in ihren Medien in West und Ost zum Aus­druck brachten, grün­­­det anschei­nend allein in der Aus­richtung der unterschiedlich formierten Gesell­schaften, in denen sie leben. Trotzki scheint in Rußland endgültig ver­spielt zu haben.

 An ihm, dem grausamen, später von Stalin verstoßenen Sowjet­revoluzzer, der im We­sten den „liberalen“ Neo­marxismus, die erfolgreichste Form des Marxis­mus be­grün­de­te, ma­­ni­festierte sich die Ausein­an­dersetzung blutig zuerst. Durch seine Nach­folger in den USA, die Neo-Cons wird heute der US-ge­sponserte Krieg in der Ukrai­ne am meisten befeuert. Was hätte ein neutraler Status nach Schweizer oder Österreichs Muster dem Land doch erspart? Auf bei­den Sei­ten der heutigen Front wird Trotz­ki, so weit wir sehen,  gar nicht er­wähnt. Hierzulande ist er heute fast vergessen.

Von Schwab und den um ihn versammelten Weltwirtschaftsführern, wohl den großen Pro­fiteuren des Krieges, blieben ihrem heurigen Treffen in Davos etliche Re­gie­rende von Gewicht fern, außer Putin die Regierungs­chefs von China, In­dien und auch Italien. Sollten die Welt-Kul­turrevolution, der Great Reset, das große Sterben doch noch abzu­fan­gen sein? Vgl. den fol­genden Link Pfeifen auf dem Friedhof des Great Reset

F. Weinberger

14.12.2022

Seelenheilkund­liches in politischem Einsatz

Referat beim AfD-Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen am 23.11.2022,
als Ergänzung vom 5.12.22 daran anhängend „Das Unbewußte“; die nunmehr gemeinsame Wiedergabe beider Texte in dieser Rubrik nachträgllich nochmals ergänzt.

Sehr verehrte Damen und Herren,

Schön, daß Sie bei dem un­gewöhnlichen Thema meines Vortrags so zahlreich erschienen sind. Das dazu vor­bereitete Referat habe ich kurz gefaßt, damit erst einmal alle mir wichtigen Punkte an­ge­sprochen werden und offen bleibende Fragen dann in der folgenden Diskussion genauer geklärt werden. Vor eta­blier­ten Foren klin­gen Vorträge zu psy­ch­ia­tri­schen Themen heute, oft er­lebt, wie selbst­ver­ständlich in hoffnungsvoller Er­war­tung einer NEUEN WELT­ORD­NUNG. einer  ONE WORD aus. Manche von uns sehen in diesen eher eine neue Welt-Dik­ta­tur oligar­ch­ischen bis soziali­sti­schen Zu­schnitts aufsteigen. 

Ich brauche mich nicht näher mehr vorzustellen. In der Einladung zu dem Vor­trag wurde vieles schon zu meinem Hintergrund wie dem der GEP mit­geteilt, der Wal­ter-von-Baeyer Ge­sell­schaft für Ethik in der Psy­chiatrie e.V., für die ich hier spreche. Ge­grün­det haben wir sie 1977 als Deut­­sche Vereini­gung gegen politi­schen Miß­brauch der Psychiatrie e.V. Die Bil­dung eines sol­chen Vereins er­schien ­uns nötig, nach­dem Dis­si­denten, poli­tisch An­ders­­den­kende in der frü­he­ren So­wjet­union in grö­ßerem Um­fang in Ir­ren­häuser gesperrt wur­den, wir und einige weitere Kollegen auch im Ausland darin einen sy­ste­ma­tischen Miß­brauch des Fachs und darin eine un­­­er­trägliche Heraus­for­de­rung unseres Be­­rufs er­kann­ten, un­se­re Berufs­or­ga­ni­sa­tionen, die wir zum Pro­test aufriefen, von einem sol­chen aber rein gar nichts wis­sen woll­ten.

Wir merkten gerade aus der schnei­den­den, nun über ein halbes Jahrhundert anhaltenden Ablehnung unserer Position durch die Fachgesellschaft und den Main­stream, das „Sy­stem“, das Estab­lish­ment, den „Tiefen Staat“ oder wie man sonst dazu sagen will, daß da im Rechts­emp­finden vieler Zeitgenossen etwas nicht mehr stimm­­te, die Un­stim­mig­keit aber von „oben“, von der Po­litik in sie hin­ein­ge­drückt worden war, ähn­lich fast, wie es zuvor der Na­zismus getan, er in dem Fach den Kran­ken-Mas­sen­mord veranstaltet hat. Nach ’45 wur­den dann bald auch die aus­­ge­klü­gel­ten Pla­nungen der Psy­cho­­­­lo­gi­schen Kriegs­führung be­kannt, die seit den 1920er Jahren am Lon­doner Tavi­stock-Institute lie­fen. Und aus den USA kamen dazu die ähnlichem Zweck die­nenden, argen Psycho-Ex­peri­mente des MK-Ul­tra Pro­jekts in den 1950er Jahren ans Licht.

Es kam Verdacht auf, auch im westlichen System gebe es ein Interesse am Miß­brauch der Psycho-Fä­cher zu politischen Zwecken. Dieses gebe es schon an Miß­­­­bräu­chen ihrer Be­griffe und Behandlungskon­zepte gegen An­ders­denkende. Bereit­schaft zur Hin­nahme solcher Praktiken ist ja allgemein verbreitet. Das Vo­gelzeigen, das Für-Ver­rückt- oder Spinnert-Er­klären sind zwar strafbe­wehrt, aber keines­wegs außer Kurs. Wenn ent­sprechende Gesten oder Be­grif­fe ver­schwur­­belt, etwa als „pa­ra­noische Ver­­schwö­­ungs­theo­rien“ oder in ähn­li­chen For­mu­lie­rungen da­her­kom­men, er­schei­nen sie auch in eta­blierten Me­dien und gar Par­­la­menten. Sie werden locker vor allem politischen Geg­nern an­ge­hängt, be­vor­zugt derzeit „Rech­ten“. Mit sol­chen Begriffen un­ter­stellt man ihnen eine krank­­haf­­te Ver­kennung der Wirk­lich­keit, ver­sucht ihre Ar­gu­mente ins Lä­cher­li­che zu rücken und so zu ent­kräften. Das Vor­gehen kom­mt schon rechts­re­le­vanten psychia­tri­schen Dia­gnosen nahe.

Die Praktiken sind den Psy­cho-Fächern, Psychiatrie und Psychologie, nicht direkt an­­zulasten, aber ein wenig herausgefordert könnten sich diese schon füh­len. Ein­­sprü­che gegen leichtfer­ti­ge Anbringungen diskrimi­nie­render Psy­cho-Titel ge­gen an­de­re wären von Seiten der Fachge­sell­schaf­ten eigent­lich an­ge­bracht. Auf Pro­teste gegen so fachlich bemäntelte Be­schä­digungen Ein­zel­ner oder auch  ganzer  Grup­pen werden wir seitens dieser Ge­sell­schaf­ten aber ver­geblich warten. Sie stehen nämlich selbst unter der Fuch­tel des Estab­­­lish­ments. Der Hei­lungs- und Ord­nungs­auftrag, den Psy­ch­­iatrie und Psy­cho­logie nun ein­mal haben, wird da leicht über­zo­gen. Die fal­sche Ver­wen­dung ihrer Begriffe und Kon­zepte besonders in un­ver­fänglichen For­mu­lier­ungen wird von hohen Rängen der Fach­ver­tre­tung wie der Poli­tik nicht nur gedeckt, son­­dern mit­unter selbst aus­ge­spielt.

Ein bevorzugtes Ziel staatlicher Repression sind heute die „Corona-Skep­ti­ker“. In all­wö­chentlichen Protest-Umzügen wenden sie sich im gan­­­­zen Land aus­dau­ernd ge­gen die staat­li­ch verord­neten oder drohenden CoronaMaß­nah­men, Zwangs­­­imp­fun­gen etc. Die AfD achtet Geimpfte wie Un­ge­impfte und ihre Ar­gu­mente glei­cher­maßen. Im letzten März stellte der be­kann­te Ulmer Psych­ia­­trie-Or­dinarius Prof. Spit­zer im Fachjournal NERVENHEILKUNDE unter dem Titel „Corona-Leug­ner und Impfgegner“ ihre psy­chi­sche Gesund­heit vor­sichtig, aber doch deut­lich genug in Zwei­fel. Impf-Skep­ti­ker, so schrieb er, „ver­wen­den Ver­schwö­rungs­theo­rien, zitieren … falsche Ex­per­ten… und stehen damit außer­halb je­des wissen­schaftlichen Diskurses.“ So ein­fach machen es sich diese Herr­­schaf­ten. Als „falsche Pro­pheten“ ver­un­glimp­fen sie und ihres­glei­chen so kor­rek­te, mutige Aufklärer wie den emeritierten Prof. Su­cha­rit Bhakdi und seine Mit­­streiter. Offi­ziell ver­kün­dete Wahrheit ist oft heute das glatte Gegen­teil der mit eigenen Augen erkennbaren.

Daß die Bedenken der Skeptiker überaus begründet sind, dafür zitiere ich aus jün­ge­rer Zeit nur den kana­di­schen Pathologen Roger Hodkinson, der am 10.10.2022 im Welt­­­netz als Impf­folgen weltweit von bereits 20 Mil­lionen To­ten und darüber hin­­aus von zwei Mil­­­­liar­den schwerer Neben­wirkungen sprach. https://t.me/RogerHodkinson/656 https://web.telegram.org/k/#@RogerHodkinson sowie https://web.telegram.org/k/#@CoronaAusschussAlleAnhoerungen  In ähnliche Abgründe Coro­na-relevanter Probleme leuchteten dieser Tage in einem Video von RUBIKON van Ros­sum, der So­ziolo­ge M. Klöckner, der Jurist D. Jung­bluth und der Arzt G. Frank, in dem sie weitere Beispiele akademischer Ver­ant­wor­tungslosigkeit anführten. Später mehr dazu.

Über Corona ist dem Estab­lish­ment, nicht nur deut­­schen Bundes- wie Lan­des­­re­gie­rungen, ein neuer, zä­her Wi­derstand erwachsen. Dabei ist die Psy­ch­ia­trie mit deren offizieller Corona-Politik viel­fältig ver­schränkt. Eine Wi­der­ständ­lerin, die Heidel­ber­ger An­wältin Beate Bahner, wurde kurz vor Ostern 2020 von der Stra­ße weg psych­ia­trisch zwangsein­ge­wie­sen – in­folge raschen, lauten Protests zum Glück nur kurz­fristig. Ähnlich, dabei längerfristig erging es in der Schweiz mei­nem Kollegen Binder. In verschie­denen For­men, aber immer noch am wirk­sam­sten wird dieser doch breite Wider­stand gegen das System „psych­ia­trisch“ be­kämpft (s.o. M. Spitzer).

Es kommen hierzulande ja auch gröbste Mißbräuche der Psycho-Fä­cher vor. Ich er­innere an den Fall des Gustl Mol­lath, der aus einem schlich­ten Ro­sen­krieg her­­aus für 7 ½ Jahre in Bayreuth in die Klapse kam. Ich habe ihn dort im April 2011 selbst nach­un­ter­sucht, ge­gen reputierte Fachkollegen nachbe­gut­achtet, ihn für ge­sund be­fun­den und ihn so mit herausgepaukt. In der Öffent­lich­keit ging das, so breit der Fall auch durch die Pres­se ging, nur unter. Infolge wie­derholt vor­aus­gegangener Pu­bli­kationen u.a. im Deutschen Ärz­te­­blatt, heftiger Kritik an dem neuen, schon An­fang der 1970er penetrant auf­stoßenden Links-Drall der Psy­­­cho-Fä­cher (vgl. ihr Schwei­gen zu den genannten So­wjet-Praktiken), stand ich bei meinen Fach­kollegen – bei der Bundes­tags­wah­l  1969 hatte ich kurz ­vordem noch Willy Brandt ge­wählt – b­e­reits im prekären Ruf eines „Rech­­ten“. Die von mir ver­tretene GEP war und ist im Übrigen immer partei­po­litisch neu­tral.

Durch sie erfuhr ich 2010 von dem Skan­dal-Fall Mol­lath. Nach einem meiner gut­acht­li­chen Erfolge in einem an­de­ren spektakulären Fall, den er der Zei­­­­t­ung ent­nommen hatte, suchte er über einen Unterstützerkreis nun eben­falls eine Begut­ach­tung durch mich. Grö­­ßere Pu­bli­zität, die eine solche ver­sprach, wollte man mir bei besag­tem Ruf von offizi­eller Seite aber unter keinen Umständen einräumen. So konn­te ich im April 2011 auch nur gegen Wi­derstand zur Be­gut­achtung zu Mol­lath vor­drin­gen. Mein lege artis dann er­stelltes Gut­ach­ten, das ihm Ge­sund­heit be­schei­nigte und seine In­ter­­­nie­­rung als medi­zi­nisch unbe­grün­det aus­­­wies, wurde vom zu­stän­­­­di­gen Richter darauf zynisch verris­sen und mein Name als Au­tor, als der Fall in der Folge publik wurde, in den Medien ab­­ge­deckt. Mol­lath blieb dadurch zwei wei­tere Jahre lang (!) weg­­­­ge­sperrt. Schließ­lich ver­anlaßte das Bun­desver­fassungs­gericht als höchstes deut­­­­sches Ge­richt 2013 unter hoher Wür­di­gung meines Gut­ach­tens Mol­laths Frei­las­sung.

Er, ein lang ausge­wie­sener (Neu-)Lin­ker, be­schimpft mich heute bös, weil das Gut­achten et­­was ko­ste­te, den üblichen Gutachtenspreis. Anders hätte es sich als Gefälligkeitsgutachten ja selbst disqualifiziert. Zudem scheint Mollath zu ärgern, daß ausgerechntet ein Rechter ihn für gesund erklärte und ihn aus langjährigem Freiheitsentzug holte. So ver­rückt können forensische Fälle, kann (neu-)links vor­ge­faßte Einstellung sein. Der „Rosenkrieg“, der, wie erwähnt, am Anfang seiner Internierung stand, war auch nicht ganz unpoli­tisch. Mit ihr war dem Zeugen großer, in höchste Kreise rei­chender Steu­er­hinterziehungen ja erst einmal der Mund gestopft worden. Nach seiner Freilassung kam das The­ma nicht mehr auf. Und das all­ge­meine Interesse richtete sich in ähnlichem Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäf­ten jetzt auf andere „höchste Kreise“. Im Zug der eingeklagten Scha­dens­regu­lierung scheint Mol­­lath, der ein  leidliches Sümmchen erhielt, auch nicht mehr so links zu sein. In Wahl­­­­kämp­fen trat er jetzt bei der FDP auf. Der Fall ist heu­te so be­kannt, daß ich auf ihn nicht wei­ter ein­gehen, die Zeit hier lie­ber für ak­tuelle Fragen nützen will. Gut­­­acht­lich konn­te ich, so viel sei noch an­ge­merkt, auch in wei­teren dra­ma­ti­schen Fäl­len arges „Psycho-Justiz-Un­recht“ abfangen, u.a. einer Mutter, einer Po­li­zei­be­­am­tin, zur Rück­ge­win­nung ihrer vier kumm-psy­cho­lo­gisch ent­zo­ge­nen Kinder ver­helfen.

Meine Hauptsorge war und ist aber, daß die Psy­cho-Fächer von innen her wei­ter politisch ausgerichtet und ein­gespannt würden. Über ihren Links-Drall kann in­tern wie öffentlich längst nicht mehr gesprochen wer­den. Gut, daß es eine AfD gibt, wo sol­ches noch möglich ist. Mit den tumultuösen Deu­t­schen Ärzte­tagen von 1974 und ’77, dem Einmarsch (neu-)linker Ärz­­te-Rabauken dort (’74) und der Ab­wahl des als rechts mar­kier­­ten Kammer­präsi­denten Se­we­­ring (’77) über­nah­men die (Neu-)Linken damals auch die interne Ärzte­po­­litik, was sich zu­vör­derst in der See­len­heilkunde, Psychiatrie und Psy­chologie, nie­der­schlug. Bis dahin hat­te die Ärzte­schaft dem Druck des Re­gimes Stand ge­­hal­ten. Jetzt aber kippte sie, ver­in­ner­lichte die vordem lang be­lä­chel­te, (neu-)links da­für um so höher ge­­pushte Schwin­del­wissen­schaft Freuds – ob meiner Kritik daran wurde ich schon beim Ärztetag ’77 ausgebuht  – und ver­half so der 68er Kul­tur­­re­vo­lu­tion in Deutschland zum Durch­bruch.

Ob ihres Rufs nach sexueller Freiheit war Freuds Psy­cho­analyse in den USA seit lan­gem schon „psy­cho-markt­­­be­herr­schend“. Kulturrevolutionär wa­ren Freuds Schrif­ten wie Das Un­­be­ha­gen in der Kultur a priori. Sie re­gen seine An­hän­­ger bei Grünen, der TAZ usf. bis heute zu immer neu­en Sex-Pro­­pa­gie­run­gen an bis eben hin zur Pädophilie und neu jetzt zur Zoo­­phi­lie, dem Sex mit Tie­ren, Hunden etc, was ihnen man­cher­orts neuen eman­zipato­rischen Flair und Zu­lauf bringen mag (https://www.anonymousnews.org/deutschland/sex-mit-tieren-zoophilie-soll-enttabuisiert-werden/) und die jetzige „neu-linke“ Identität des Westens komplettiert.

In den USA hatte dabei ge­rade 1977, dem Gründungs­jahr mei­ner GEP, neue Kritik an Freud begonnen. Von ein­zelnen, hochkarätigen Ge­lehr­ten wurde er in dicken Büchern als Lüg­ner und Be­trüger enttarnt. Gleich­­­zeitig jedoch wur­den seine Lehren, Kern­­­­­­ele­mente der Kul­tur­re­vo­lution, von der ame­ri­kani­schen 60er, bei uns der 68er Stu­den­tenrevolte, de facto frei­lich vom „Tiefen Staat“ zum Main­stream erho­ben. Damit knick­­­te auch die deut­sche Ärzteschaft ein. Sie ver­half Freuds vor­­­­dem nie ganz ernst genom­me­nen Theorien so zur end­gültigen staatlichen Anerken­nung. In der öffent­li­chen Mei­nung wurden sie jetzt zum Selbst­­läu­fer. Nicht ein einziger von Freuds klassischen Lehr­buch­­fällen von der Dora bis zum Wolfs­mann wurde von ihm  je ge­heilt oder auch nur ge­bes­sert. Meine selbst er­fah­rene Lehr-Ana­lyse war eine ähnliche Luft­nummer.

Psy­cho­the­ra­pie, die manche Menschen ge­wiß brau­chen, kommt sehr wohl ohne Freuds verschrobene Theorien etwa vom Ödi­pus­kom­plex oder den „un­be­wuß­ten Kon­flikten zwi­­­­schen Es, Ich und Über­-Ich“ aus. Psycho­therapeuten, d.h. Ärzte wie Psy­­cho­logen, bekommen ih­re Arbeit aber nur be­zahlt, wenn sie gut­achtlich in je­­dem Einzel­fall ihren Glau­­ben an diese Theorien be­ken­­nen. Das dient allein der Bewahrung von Freuds Gel­­­­­­tung. Zur Be­stär­kung von Marx’ Gel­tung wur­de 2018 in Trier ei­ne große  Marx-Sta­tue auf­ge­­stellt, ein „Ge­­­s­chenk“ Chi­nas, auf daß je­der­mann wis­se, wel­che Geß­ler-Hüte heute hier­zu­land  zu grüßen sind und wel­che neu-linken Absurditäten dem Volk noch zu­ge­mutet werden können.

Dabei hatte Freud in­zwi­schen auch in der amerikanischen Psych­ia­trie einen ar­gen Ein­bruch er­litten. In den 1980 bis 90ern gab es dort den Fall Osheroff, der ihr ob ihrer bis da­hin strik­ten Freud-Observanz ge­richtlich mit viel öffentlicher Re­sonanz als glatte Fehl­be­hand­lung ange­la­stet wur­de, ein Fall Mollath quasi auf ame­ri­kanisch. Er ist bis heute manch westlichen Medien noch einer Er­wäh­nung wert. https://www.theguardian.com/society /2022/oct/11/psychiatry-wars-psychoanalysis-antidepressants-rachel-aviv. Er be­wirkte in Amerika  zwar eine ge­wisse Korrek­tur in der Diagnostik, rückte gar die klassi­sche Psy­­ch­­­iatrie Krae­pelins ein we­nig in den Vorder­grund, hielt Freud aber den­noch weiter in der Schwebe und bei po­li­ti­schem Einfluß.

Während die Psychiater bis dahin psychische Krank­heiten, wahngeladene Psy­cho­sen etwa, von den „leich­te­ren“, subjektiv oft auch  leidvollen erleb­nis­­­­­­re­ak­­­ti­ven Störungen auseinander hielten, warfen Freud und Compagnons al­les in eins zu­sam­­men und ebneten be­liebigen Krank­er­klärungen – US-Psychiater spre­chen generell von „Disorders“ („Störungen“) – damit den Weg. So „kann“ das Gros mei­ner freudisch heute „reformierten“ Fachkollegen, an seine staats­nahen Or­di­na­rien à la Spitzer an­­leh­nend, still mit­hel­fen, bra­ve Pro­­­test­gänger und an­dere Quer­­­den­ker als mehr oder minder wahn­­be­setzt ab­zu­tun und „das Sy­stem“ so sta­bi­li­sieren.

Ge­gen dessen Maß­­­­­­nahmen in der Coro­na-Pan-(oder Plan)de­mie rich­tet sich dennoch heute ein Haupt­­­­­wi­der­stand in der Bevöl­kerung. Mit zu­neh­men­­dem Frost könnte er noch stärker werden. Mit offener wie ver­­­drück­­­­ter „Psy­ch­ia­­tri­sie­rung“ vermag „das Sy­stem“ diese Kriti­ker zwar noch in Schach und sich selbst pu­bli­zi­stisch obenauf­ zu halten. Mit der Zu­rück­wei­sung einer Impf­pflicht hat die AfD mit an­­de­ren zu­sam­men bis dato aber den­noch den Er­halt persön­licher Frei­heit tapfer ver­tei­digt und be­wirkt, daß ihr da auch die CSU jetzt nach­hinkt.

 Nochmals näher zu Freud, an sich einen „alten Hut“, aber eben  den Haupt-Urheber der Kultur­re­volution: Um 1910 fand er in Ver­bin­dung mit Marx, dem an­deren Groß­ideo­logen der Zeit, An­klang bei linken wie auch eli­tä­ren Krei­sen der USA. Ver­stärkt wurden sie durch den 1929 von Stalin ge­schaß­­ten und nach Mexiko emigrierten So­wjet­re­vo­luzzer Trotz­ki, den blu­tig­sten von al­len sei­nerzeit, ab 1933 noch­mals verstärkt durch die aus Nazi-Deutsch­­­land in die USA emi­grier­­­­ten Spit­zen­vertreter der Frank­fur­ter Schule (Horkheimer, Adorno, Marcuse, Fromm u.a.), hoch­ka­rä­­tige Mar­xi­sten und/oder Freu­dianer allesamt, Habermas ihr später Vollender.

Wie Trotzki in der frü­hen So­wjet­union aus Marx und Freud den „neu­en Sowjet­menschen“ erschaffen wollte, spann­ten sie und ihre Followers nun in Ame­rika die bei­den Glau­bens­führer zu­sam­men­. Sich selbst tauf­ten sie, „Neo-Mar­­­xi­sten“, als die sie angetreten waren, flugs in Neo-Kon­ser­va­­ti­ve (Neo-Cons) um. Sie sind heute dort mit die schärfsten Scharf­macher gegen Pu­tin. Als sie nach ’45 nach Deutsch­­land zu­rück­­­­kehr­ten – in Amerika hatten sie die Psy­­cho-Fächer längst im Griff -, konn­­ten sie hier über ihren 68er An­hang die Um­­­er­­zie­hung der Deutschen erst all­gemein auf­neh­men – Elterngenerationen werden immer hintergragt werden. Sie konnten sie dann über be­­sagte Fä­cher breiten und sie hier freud-mar­­xi­stisch schließlich voll­enden. Die Uni­on winkte sie durch, ja förderte sie. Just von da­her rührt besagter Links-Drall der Psy­­­cho-Fä­cher. Meine GEP ist quasi das letz­te Wider­standsnest. Daß der einst rus­­­sisch be­setzte Ost-Teil un­se­­res Lan­des über Jahrzehnte von der oft unterschwelligen, aber omnipräsenten 68er und damit freudschen Dauer-Be­rie­se­lung ver­­schont blie­b, ist wohl ein ent­schei­den­der Grund, warum diealt-tradiertem Werte dort noch gelten und die AfD bis heute dort bes­ser an­kommt. Auch ist Freud in der ak­tu­ellen Psych­iatrie immer noch das Ele­ment, aus dem her­aus An­ders­den­­­kende am wirk­sam­­sten ab­ge­half­tert wer­den, ein Haupt­­grund zu­dem für das neu etablierte Angst- und Haß­­klima in unserem Land.

Zustatten kam den 68ern die sog. „sexuelle Be­freiung“, die sie sich nachdrück­lich als ihr Ver­dienst zu­rech­nen, die de facto aber auf die Ent­deckung der Pille 1960 durch Pincus zu­rück­geht. Sie war und ist wesentlich auch auf Re­duktion der Bevöl­ke­­rung ge­richtet, zu­mindest der weißen. Beim Great Re­set von Klaus Schwab steht zu­­dem die Schaf­­­fung eines jetzt tech­nisch modulier­ten „neuen Men­schen“, eines Mensch-Maschine-Hy­­bri­den, des WEF-Ho­mun­culus auf dem Pro­gramm. Dazu kommen die Pro­pagie­rung des Gen­der- und Trans­gen­der-Kults mit seinen an­geblich 67 „sozia­len“ Ge­schlech­tern und der auch Kin­dern zu­ge­spro­che­nen „Frei­heit“ zu jährlicher Än­de­rung ihrer ge­schlecht­­lichen Iden­tität. Die neu­en Pro­jekte der Men­­­­­­­­­­­­schen­ver­frem­dung wer­den von der inter­natio­nalen Mil­liar­­­därs­­elite be­wor­ben und von der WHO gestützt. Ihre Durch­­­­­­set­zung ist von ihr als „Quer­­schnitts­­auf­ga­be“ den na­tio­nalen Par­la­­men­ten, auch den deut­­schen in Bund und Län­­dern, aufge­geben und wird von un­seren Altpar­­­tei­en eifrig umgesetzt. Wie sehr das alles in die kör­per­li­che wie see­li­sche Struk­­tur der Men­schen und der Ge­sell­schaft eingreift, ist evident.

Die AfD vertritt die alte Wahrheit von der Zweige­schlecht­lich­keit des Men­schen und steht auch von da­her in scharfem Gegensatz zu den üb­rigen Par­tei­en. Schon des­halb wird sie von ihnen unver­söhn­lich aus­ge­­grenzt. Die al­ten, wert­kon­­­­ser­vati­ven, auch christ­­lichen  Werte vertritt ähn­lich heute – es wird Ihnen nicht ent­gan­gen sein – Putin, wobei ich mir hier freilich nicht ganz sicher bin (s.u.). Um so wichtiger, daß be­sagte neu-linke, freud-marxistisch-trotzkistischwest­­­­li­che Reset-Projekte mit ihren abstrusen, auch un­mensch­lichen Vor­­gaben ein­mal hier im kleinen Kreis eines AfD-Kreisverbands erst­mals im Zu­sam­men­hang zur Spra­­­che kommen können.

Seit langem spüren und wissen wir, in welch amerika­nischem Vasallen­staat wir heute in Deutschland leben, wie unsere Medien, die öffent­lich-recht­lichen wie die Print­me­dien, hier im Umkreis die Süd­deutsche und der nicht minder main­strea­mige Münchner Mer­kur, schon die Grund­­­muster der Information manipu­lieren, sie uns etwa von der gesi­cher­t, bezahl­bar gewe­senen Ener­gie­versorgung aus Ruß­­land men­­­tal entfernten und sie die­se jetzt nach der brutalen Spren­gung der Pipe­lines weiter vergessen ma­chen. Es gibt heu­te zum Glück vor allem durch das Internet aber noch alternative Medien, die über die­ses spe­zielle The­ma hinaus die dahinter stehende große Kabale auf­­zeigen. Ich er­wähne nur die neue öster­rei­chische TV-Station AUF1, wo kürz­­lich eindringlich zur Spra­che kam, um was es geht, die Kon­trolle des Fort­be­­stands der Mensch­heit (https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/toedliche-agenda-der-plan-ist-durchschaut/?mc_ci).

Das ist nun die große Chance, die uns noch ge­blie­ben ist, daß das Internet ge­gen die kon­zertierte Fehlinformation der Sy­stem-Me­di­en da und dort immer noch Rich­tig­stel­lun­gen ermöglicht. Schikane, Hetze, wie die AfD sie seit Jahren erlebt, treffen auch manch Lin­ke von den NachDenkSeiten bis zur Frau Wagen­knecht. Sie ver­treten par­tiell ja ähnliches, was bei allem Tren­nenden in einzel­nen Punk­ten doch Quer­front-Aktio­nen ermög­li­chen sollte – falls man­che da über ihren Schat­ten, ihre Vorur­teile sprin­gen könn­ten.

Wir aber tun in jedem Fall gut daran, hier die sel­tene Ge­le­gen­heit zu nüt­zen, das Sy­stem seriös auftre­ten­der Fehl­in­for­ma­tion von den An­fängen, den „Psy­­cho-The­men“, von Freud her aufzu­rollen. Die Linken decken sie kon­stant ab. Daß und warum auch viele alternative Medien über Jahrzehnte  das Psy­cho-Thema mieden, bleibt ein Rätsel. Wenn ich Freud via Trotzki – beide wurden nach ’45 von Kritik komplett aus­ge­spart – als Mit-, wenn nicht Haupturheber des kulturre­volu­tio­nären Entwick­lung anführe, stoße ich mitunter auch in unseren Rei­hen auf Ein­­spruch. Beatrix von Storch und ihr Mann etwa ant­worten dazu auch auf freundliche Anfragen nicht. Notwendige inner­parteiliche Klärung blieb damit aus. Auch für manch andere Rech­­te scheint Freud von seiner Nazi-Verfolgung her eine heilige Kuh zu sein, die sie wohl aus Angst schüt­­zen, anderenfalls in anti­semi­ti­schen Ge­ruch zu ge­ra­ten. Freud aber stieß von An­­fang an und stößt bis heute ob seines viel­fältigen, oft ins Ab­surde gehenden Ge­flun­­­kers auch bei an­ge­se­he­nen jü­di­schen Ge­lehr­ten von Karl Kraus bis Han Is­raels auf ent­schie­dene Kritik. Daß viele Rechte die vielfältigen Beihilfen Freuds und der „Psy­cho-Szene“ zur Kultur­revolution so lange ig­no­rier­ten, ist si­cher ein wesent­licher Grund, warum die­se mitsamt ihrer jüngsten Reset-Entwicklungen bis heute so prächtig vorankam.

Eigentümlich zerstörerische Eigenschaften“ stellte 1931, also noch kurz vor Anbruch der Na­­zi-Tyrannei, der große, jü­disch ver­hei­ratete Psych­iater und Phi­­lo­­soph Karl Jaspsers gleicher­maßen an der Psy­­cho­ana­lyse, dem Mar­xis­mus und der Ras­sen­­­­theorie fest. Freud trug derweil mit seinen Thesen vom Ödi­­­­pus-Kom­plex etc. nur zur Ver­wirrung der Geister bei. Besagtem Komplex zufolge, will der Knabe bis zu acht Jahren „ganz natürlich“ seinen Vater töten und mit seiner Mutter schlafen. Schon 1896, also von Anfang seines ein­schlägigen Wirkens an, wurden Freuds Auffassungen von den ärzt­li­chen Spit­­­­zenver­tretern Wiens als „wis­­sen­­­­­­schaft­­liche Mär­chen“ verlacht. Mit der er­wähn­ten Psycho-Re­form von 1975 wurden sie von den Altparteien gleichwohl in die see­lenheil­kund­­li­chen Fä­cher und von dort in die All­ge­meinheit hin­ein­ge­drückt, wohl um wei­­te­rer Ver­wir­rung Platz zu ma­­chen. Darüber kann nir­gends of­fen mehr ge­spro­­chen wer­den – bei der AfD geht es im Augenblick noch.

Ein Stichwort zur genannten Psych­ia­trie-Re­form lieferte vordergründig noch die sog. „So­zial­psy­ch­­­­­­­ia­trie“. Sie brachte einige Erweiterun­gen zur Ver­sorgung psy­chisch Schwer­kranker. Viele von ihnen benötigen, nachdem ihre ärgsten Krank­heits­sym­ptome medikamentös oft entschei­dend gebessert wer­den können, zu­sätz­lich so­ziale Hilfen, um ein annä­hernd nor­males Leben führen zu können. „In­di­vidual-Psych­ia­trie“ ist kein gängiger Begriff. „Indi­vi­du­ell­ste“ Psy­ch­ia­trie ist die Psychoanalyse mit ihren oft jahre­lan­gen, oft unmerklich indoktrinie­ren­den Zweier-Ge­sprä­chen. Man­­che (Psy­cho-)Fach­kli­niken prä­sen­­tie­ren sich heu­te, beide Vorgehens­wei­sen, den sozialen wie in­di­vi­duel­len Pol der See­lenbe­hand­lung vorhaltend, gern als „Zen­tren für psy­chi­sche Ge­­sund­heit“. Aus „reiner“ Sorge um sie, wenn’s wahr ist, er­­klä­ren sie sich für alle seeli­schen Probleme für zu­stän­dig, um sie kontrollierend, staats­geleitet über ihren fla­chen, freud-marxi­sti­sch-materialistischen Lei­sten zu schla­­gen. Von Goethe ha­ben wir im­mer noch das pro­me­the­i­sche Bild des ge­sun­den, freien Men­schen vor uns, zu dem nun ein­mal auch ge­hört, „zu lei­den, zu wei­nen, zu ge­nie­ßen und zu freu­en sich und großmauligtrügerische „See­len­­ex­perten“ „nicht zu ach­­ten“, sei­en sie auch staats­­­appro­biert. Wenn ich so seit Jah­r­zehnten ge­gen Über­zie­hun­gen der Psy­cho-Fächer, auch meines eige­nen Be­­rufs spre­che, heißt das na­türl­ich nicht, daß es sie / ihn in Not­lagen nicht bräuch­te.

Die Sorge um diese „psychi­sche Gesund­heit“, vielleicht auch das „rich­ti­ge“ politische Den­­­­­­ken der Bevölkerung, liegt wieder bei ein­em One-World-Popanz, der anfangs erwähnten World Psych­iatric Association, mit deren Vor­stand ihr seinerzeitiger Vize-Präsi­dent, alsbald unser Ehren­prä­sident Pro­f. von Baeyer schon 1971 zu­sam­men­stieß, als sie seinen Pro­test ge­gen den damals aku­ten sowje­ti­schen, später gar von Gor­ba­tschow ein­ge­räum­ten und abge­stell­ten Miß­­brauch des Fachs ab­wies, ihm sich verweigerte. Das gab 1977 dann den An­stoß zur Grün­dung un­serer kleinen, aber zä­hen Ver­eini­gung, der jet­zigen GEP.

Kurz war von Putin schon die Rede. Die öffent­liche Mei­nung wird jetzt von seinem Krieg gegen die Ukrai­ne beherrscht. Ob seiner vie­len Opfer bekla­gen wir ihn alle. Putin aber hat lange gewarnt, u.a. bei der Sicherheitskonferenz 2002 in München. Seine Warnun­gen wur­­­den über­­hört. Gegnerische Atomraketen auf Cuba un­mit­tel­bar vor ihrer Haus­türe mochten 1962 auch die Amerikaner nicht. Ein­sei­tig bemüht wird hierzulande darob wie­der die Mo­ral, wo mo­­ra­li­sch jetzt doch nur die For­de­rung nach ra­schem Waf­­fen­­still­stand sein kann. Weil wir bei einer KSZE-Nach­­fol­ge­­kon­fe­renz in Wien 1988 noch auf ame­­­ri­­ka­ni­­­­­scher Seite ge­gen Über­griffe der So­wjet-Psy­ch­ia­trie (und die Pseu­do­wis­sen­schaft T. Lys­sen­kos) nicht nur zu intel­lek­tueller Red­lich­­­keit der Psy­cho-Fä­cher, son­dern ein wenig auch zu einer er­sten Ost-West-Ent­span­nung bei­tragen konnten, melden wir uns als GEP heute in leider wie­der an­ge­­­spannter Welt­lage erneut zu Wort.

Neue Ausgrenzungen greifen derweil Platz. Ge­nerell werden in Deutsch­land bezüglich Rußland anders Denkende, vielfach Kul­tur­trä­ger, Brü­cken­bau­er, jetzt ver­femt, vor allem rus­si­sche (s. das neue com­­pact-Spezial: „Politi­sche Ver­fol­gung“). Selbst 1945 wurde Musik deutscher Kom­po­ni­sten in Mos­kau aufgeführt. Wenn Pu­tin westliche Politiker ob der von ihnen zu vertre­ten­den „Un­­ter­­­rich­tung der Kin­­der in Per­ver­sio­nen schon an Grund­­­­­schu­­­len“ heute „sata­nisch“ nennt (Com­pact 11/22 dazu ausführlicher), perlt das an den Main­streamlern ab, wird aber von kei­nem Kriegslärm übertönt. Wenn uns nun aber ein Video von 2019 von Putins freundlichem Hän­de­schüt­teln mit Klaus Schwab, dem Hauptbetrei­iber des tech­nisch ver­fremdeten, ganz „neu­­en“ Menschen zu Gesicht kom­mt, dann steigen natür­lich auch da Zwei­­fel auf. Freud ist seit Jelzin im heutigen Rußland ohnedies wieder aktuell. Sollte selbst der neue, schreck­liche Krieg nur ein Ablenkungsmanöver sein, Ablen­kung von noch viel weiter geplanter Menschen­de­zi­mie­rung? Eine solche von der­zeit acht Milliarden auf 500 Mil­lio­nen stand, wie Ihnen sicher nicht ent­gan­gen ist, in den USA in Granit ge­meißelt auf den Georgia Guide Stones. My­ste­­riöser Weise wur­den sie kürz­lich ge­sprengt. Sollte Putin heimlich mit zum Club der „Re-Setler“, der „Mensch­heits-Rück­setzer“ gehören?

Wie sehr Schwabs „Re­set“ auf nazistische Men­schen­­­ver­ach­tung hinaus­läuft, das stellte Ende August bei der großen Ver­samm­lung 75 Jahre: Nürn­ber­ger Codex auf der Wörder Wiese in Nürn­­berg die israe­li­sche Ho­lo­­caust-Über­le­bende Vera Sharav eindringlich dar (s. unseren Eintrag vom 5.9.22 auf der GEP-Webseite). Die NÜRNBERGER NACHRICHTEN ordneten sie wie die übrigen Ver­an­stalter, Träger und Teilnehmer der Veranstaltung umgehend und ungeniert den Nazis zu! So verrückt, so geschmacklos agieren deut­sche System-Medien heute.

 Daß mein Vortrag jetzt bei der AfD laut wurde, wird viele wieder verleiten, ihn zu ver­reißen oder totzuschweigen. Aber die Ungeheuerlichkeiten, die sich der „Tiefe“ oder real grün gewandelte Staat allein in der Co­rona-An­gele­gen­heit und nicht nur hier her­ausnimmt, stoßen dieser Tage, wie erwähnt, auf schärfsten Wider­stand etwa bei RUBIKON, wo die erwähnten Beteiligten van Ros­sum, M. Klöckner, D. Jung­bluth und G. Frank eine Breit­seite von sol­cher Wucht und solcher Stichhal­tig­keit ab­ga­ben, daß Kon­se­quen­zen kaum ausbleiben kön­nen https://youtu.be/xe75xuBkpgQ . Die Selbst­sicherheit, mit der die Gegenseite über Jahre auftritt, war bisher nicht zu er­schüttern. Dennoch ist die Aus­einan­dersetzung noch nicht entschieden.

Ich bin froh, daß ich die oft ver­wirrenden Geschehnisse mit ihren Unge­reimt­heiten und Wi­der­sprüchen hier erst ein­mal im klei­nen Rah­men eines AfD-Kreis­ver­bands im Zu­sam­men­­hang an­spre­chen und ange­sichts auch offen blei­ben­der Fra­gen Ihre Meinung dazu hören kann. Ich trug jetzt eine weite Rund­schau vor, ging auf so Un­ter­schiedliches ein wie den neu­en Krieg im Osten, große und klei­ne Po­li­tik, Ärzte- und „Psycho“Politik, etliche Täuschungs­ma­nö­ver und krum­me Vor­gänge gerade in der psy­ch­ia­tri­schen Dia­gno­stik und Ge­schichte, The­men, die gesondert auch auf an­deren Foren, nirgends sonst aber im angemessenen Zu­sam­menhang laut werden, die aber in die aktuelle Situation we­sen­t­lich her­ein­spielen. Sie zu­min­dest in Um­rissen zu ken­nen, ist ratsam. 

Dr. med. Friedrich Weinberger, GEP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebhafter Beifall und  eine lange, angeregte Diskussion folgten. Auf ein­zelne Punkte wird ggf. bei späterer Gelegenheit noch einzugehen sein.

Als weiterführende Literatur sei nur verwiesen auf E. Fuller Torreys Buch Freuds Betrug – Der destruktive Einfluß von Freuds Theorie auf die ameri­ka­nische und westliche Denkweise und Kultur, übersetzt von Uwe David, 2001. Der Original-Titel lautet: Freudian Fraud – The Malignant Effect of Freud’s Theory on American Thought and Culture, 1982. Eine eindrückliche Statue von Freud steht vor o.g. Tavistock-Instiut.

Als Ergänzung obigem Beitrag am 5.12.2022 angehängt
„Das Unbewußte“

Bei obigem Vortragstext, der u.a. näher auf das Thema Psychoanalyse einging, meldete sich in der Diskussion zu einem Punkt Wi­der­­spruch, dem Punkt „Unbe­wußtes“. Freud habe da doch eine neue Di­men­­sion in der Heilkunde er­schlossen. Solches wird in der ge­sund­­heits­poli­ti­schen De­batte immer wieder behauptet und verdient so näher be­leuchtet zu werden.

 Daß wir Menschen vieles unbewußt tun, uns mit­unter manch lang schon Ver­gessenes, auch Motive zu früheren Handlungen erst im Nach­hin­ein ins Be­wußt­­sein steigen, ist allen ge­läufig. Umstritten ist aber auch ein Jahr­hundert nach Freud, ob es die von ihm postulierten „inner­see­lischen In­stanzen“ „Ich“ und „Über-Ich“ und so eben auch „das Unbe­wußte“ gibt, umstritten insbe­son­dere, welche Bedeutung diesem dem Be­wußt­­sein ge­gen­über zukommt, die überra­gende Be­deu­tung etwa, die Freud ihm zumaß. „Heutige psycho­lo­gische For­schung“ zeige, behauptete er, daß das „Ich“, also das Be­wußte, „auf kär­g­liche Nach­rich­ten an­ge­­wiesen bleibt von dem, was un­­bebußt in seinem Seelen­leben vorgeht.“ Was er in seiner 18. Vorlesung zur Einführung in die Psy­cho­ana­lyse aus dem Geratewohl da hinwarf, wur­­de freilich von keiner For­schung je „ge­zeigt“ oder gar be­wiesen. Freud nann­­te es „die empfind­lichste Kränkung“ der „mensch­­­li­chen Grö­ßen­sucht“, was wohl eher seiner eigenen Größensucht entsprang. Er stellte sich bekanntlich Kopernikus und Darwin  an die Seite.

 Bei all dem Nachdruck, den Freud auf „das Unbewußte“ legte, versuchte er wohl, es nä­her zu bestimmen, letztlich aber vergeblich. (Was in der Versammlung nur zu streifen war, wurde wissenschaftlich von A. Grünbaum in Die Grundlagen der Psychoanalyse breit dargelegt). Freud behandelte es letztlich wie eine be­deu­­­tungs­schwere, dunkle  Wol­ke, ähnlich jener auf dem Berg Horeb liegenden, aus der her­aus Gott, wie es in der Bibel heißt, die zehn Gebote erließ. Freud lehn­te sich gern an Ehrfurcht Gebietendes an. Wo er aber einmal kon­kret ver­suchte, die Wol­ke aufzu­hellen, Unbe­wußtes bewußt zu machen, ge­riet es ihm wie im Fall der 18-jährigen „Dora“ zur Peinlich­keit. Weil die Pa­ti­en­tin, auf seiner Couch liegend, ihr offenes Um­hänge­täschlein neben ihr, darin ein we­nig fin­gerte, deu­tete es Freud in ge­wohn­ter Ma­nier als Onanie-Ana­lo­gon. Der Pa­ti­en­tin, die von ihrem Va­ter we­­gen eines „ner­vösen“ Hustens u.ä. zu ihm  ge­schickt worden war, er­schien das zumal zur Abhilfe von besagten Beschwerden doch als etwas dürf­tig, so daß sie aufstand und mu­tig seine Be­hand­lung quit­tierte. Der Fall wird von den Freu­dianern wei­ter als Lehr­beispiel ge­handelt.

 Unbewußtes zum Bewußtsein zu bringen, ist nach Freud die Hauptaufgabe der Psy­cho­­­ana­lyse. „Wo Es war, soll Ich werden“, ist eines seiner geflü­gel­ten Wor­te, einer seiner klingenden Ansprüche. Pati­en­­t/in­n/en, die zur Psycho­the­rapie kommen, brin­gen in aller Regel jedoch Be­schwer­den, Küm­­mernisse mit, zu deren Ur­sachen sie sehr kon­krete, bewußte Ver­mu­tun­­gen ha­ben, so daß es sie drängt, über sie zu spre­chen. Als ihr Un­be­wußtes setzte Freud gern, was er ihnen unterstellte.

 „Das Unbewußte“ als Wolke vor sich herzuschieben, war sein Trick, um sich konkreten Einwänden zu entziehen, sich den Nimbus großen, fast gott­glei­chen Tiefblicks in die Seele zuzulegen („Tiefenpsychologie“), geldige Kunden anzu­ziehen, von ihnen stol­ze Ho­no­rare zu kas­sie­ren und schließlich und vor allem so zu großem Ruhm zu kommen. Seine Sache zu fördern, war Freud gar bereit, andere Menschen, Patienten (die Af­faire Frink/ Bijur ist im GEP-Rundbrief 1/20,7 noch nachlesbar) sehenden Auges ins Unglück zu stürzen. Viele durch­schau­ten das Vorgehen und wie­sen es zurück. Andere fielen dar­auf herein, so die hohe Politik und zu­letzt auch die deut­sche Ärz­­teschaft. Freuds Vorgehen, sein Jonglieren mit „dem Unbewußten“, sei­ne thera­peu­­t­­i­schen Ergebnisse damit und sei­­ne Motive wur­den inzwischen bei so vielen Anlässen an so vielen internationalen Plätzen so detailliert als so unhalt­bar ausgewiesen, daß wei­tere Glo­rifizierung der Psy­cho­analyse etwa als „neue heil­kund­li­che Dimension“ hinfällig ist. Sie wäre angetan, das Gemein­wesen in wei­tere Irrationalität, weiteres 68er Chaos zu stürzen.

Von den Freudianern wird solche Vorhaltung als „Freud-Bashing“ abgetan  (bashing = Niedermachen). Gegenüber den sub­stan­tiierten Nachweisen von Freuds Falschspiel war und ist der Vorwurf des „bashing“ so in­haltsleer, daß er selbst nur als Niedermachen begründeter Vorhaltungen genom­men werden kann, auch wenn das Estab­lish­ment heute weithin hinter ihm steht. Ge­gen dessen Nar­rative ist derzeit freilich schwer aufzu­kom­men. Dafür ist seine Über­macht zu groß. Wie in der AfD mühen sich in aller Welt in vielen Gesell­schafts­bereichen aber doch viele, das zu ändern. Im Psycho-Feld kann unsere Kritik im Augenblick nicht mehr lei­sten, als un­mittelbaren Opfern freudisch ver­krümmter Psy­cho­the­­ra­pie – schon von Freuds frühen Adepten endeten nicht we­nige im Suizid – auf all die Mü­he zu verweisen, die aufgewandt wurde, die hier angehäufte therapeutische Un­red­lichkeit abzustellen. Das hat manche doch aus argem Zorn und tiefer Enttäu­schung wie­­­­der aufgerichtet, so wie kundige Aufklärung heute auch in der Coro­na-Sache vielen hilft, sich gegen die Maß­gaben des Establishments ihre Selbst­bestimmung, ihre Gesund­heit und die Ihrer Schutzbe­foh­lenen zu bewah­­ren.

Daß die deutsche Ärzteschaft, die lange gewarnt worden ist, heute Un­red­lich­keit in der Seelenheilkunde  deckt, damit ihrem ärzt­li­chen Schutz anbefohlene Hilfe­su­­chen­­de einer ausgewiesenen Schwindelwissenschaft preisgibt, dazu jeder wei­te­ren Dis­kus­sion ausweicht, haben wir oft schon an­ge­merkt. Es wurde und wird nicht auf­gegriffen. Was dingend Abhilfe fordert, wird nicht diskutiert. Es ist Teil der Misere, in die in­zwi­schen das ganze Staatswesen ge­rutscht ist. Das politisch-me­diale System ist so fest­ge­zurrt, daß rechtsstaatlich-demo­kratisch an seinen Ge­brechen nichts zu ändern ist, sie oft kaum mehr benannt werden können. Daß wir die Freud-Sa­che jetzt in einem kleinen Kreis der AfD an­spre­chen konn­ten, wird auch eher da­zu füh­ren, sie öffentlich erst einmal weiter totzu­schwei­gen. So ver­hält es sich ja mit vie­len Bereichen, die unter linker Obhut stehen.

Das Szenario, das ich bei der AfD in obigem Vortrag, vom psychiatrischen Fach­­gebiet aus­ge­hend, entworfen habe, wird in seiner schlimmsten Dimension von anderen in­zwi­schen noch dra­stischer dargestellt, u.a. von Stefan Magnet auf sei­nem TV-Ka­nal AUF 1 und län­ger schon von der schweizerischen AZK des Ivo Sasek: Tödliche Agenda – Europa 2045 unfruchtbar? (von Stefan Magnet) |#StefanMagnet | Kla.TV. Mit Freud und der neo­mar­xi­sti­schen Überna­hme der „Seelenheilkunde“ nahm die Ent­wicklung in den 1970ern ihren An­fang, wenn nicht schon lange vordem. Leider fand das „Psycho-Thema“ trotz seiner bereits damals auf­fälligen poli­ti­schen Schlagseite auch bei den primär anvisierten Wert­kon­ser­vativen lange kein In­ter­esse. War die Gesprächs­runde im AfD-Kreisverband Bad Tölz-Wol­fratshausen nun der Durchbruch? W.

 

10.8.2022

Konservativ in die Kulturrevolution

 Über den Kreis der Mitglieder der GEP hinaus korrespon­dieren wir natürlich mit vielen an ihren Themen Interessierten. So treffen immer wieder neue Beiträge ein, die neue Impulse geben. Kürzlich kam über iDAF, dem In­stitut für Demo­gra­phie, Allge­mein­­wohl und Familie, ein Beitrag des früheren Vor­sit­zenden des Deutschen Lehrer­verbands Josef Kraus Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen. Zur näheren Diskussion des Autors we­isen wir noch – Kraus gilt ob seiner familien­politischen Position als konservati­ves Urgestein – auf einen weiteren seiner Texte, auf „50 Jahre Um­erziehung – Die 68er und ihre Hinter­lassen­schaften“, einen Vor­trag, den Kraus in der Biblio­thek des Konservati­vis­mus in Berlin hielt: https://www.youtube.com/watch?v=UZ2gJXLvTPg.

 Auch hier geht Kraus auf Details der 68er Kulturrevo­lution ein, dabei gar auf einige ihrer frühen Beiträger in der Frankfurter Schule. Nur  die eigentlichen Ursprünge der (neo­­­-)mar­xistischen Umwälzungen gerade im Famiiienpolitischen spart er aus, die Initiativen Trotzkis und seiner Anhänger in den USA. Nach seiner blutigen Beteiligung an der russischen Oktober­re­vo­lution betrieb Trotzki, auf Freud ge­stützt, mit der Propagierung des Neuen (Sowjet-)Men­schen in den 1920ern schon dort die um­fassendste Kulturre­vo­lution. Nach seinem Zerwürfnis mit dem Gros der Genossen und seinem dann folgenden Rausschmiß aus der Sowjetunion fand er im westlichen Exil  für seine letztlich glo­balen Umsturz­pläne in den USA dann nicht minder mächti­ge Un­ter­stützer.[1] Immer den Freudianern eng verbunden, be­reiteten sie dort den internationalen Menschen- und Gesellschafts­um­­stürzern, u.a. der Frankfurter Schu­le von Adorno bis Marcuse weiter das Feld. Trotzki und Freud wurden so die eigentlichen Be­grün­der dieser Umwälzungen zumindest im Westen. Diese verliefen hier nur etwas milder, sanfter. Die realen Ursprünge der Kulturrevolution erwähnt Kraus in seinen Vorträ­gen aber nicht mit einem Wort. Den Platz­hirsch  „des Konser­vativismus“ spie­lend, führt  er sein Audi­to­rium letztlich hinters Licht. Und eta­blierte Ein­rich­­tungen „des Konser­va­tivismus“ bieten ihm dazu die Bühne. Das uni­ons­nahe iDAF dient, wie sein Name schon sagt (s.o.), nur der Be­schrei­­­bung des (schlimmen) Stands der Dinge, nicht aber ihrer Überwindung. Autoren, die solches intendieren, werden ausgegrenzt.

Auf diese verdrückte Weise kam die Kultur­re­volution allerorts voran, hier­zulande seit Beginn der BRD. Die Trotz­kisten, Neo- oder Freudmar­xi­sten – zur Täu­schung nannten sie sich in den USA bald „Neo-Konser­va­tive“ („Neocons“) – hatten dort vom New Yorker Green­wich Village aus die Kulturszene längst im Griff, als sie nach ’45 in die Alte Welt, vor al­­lem nach Deutsch­land zu­rück­kehrten und ihr Programm auch hier durchsetzten.

Marxismus, Psychoanalyse und Rassentheorie sind heute die verbreitetsten Verschleie­run­gen des Menschen“, schrieb Karl Jaspers 1931 in Die gei­stige Situation der Zeit. Han­nah Arendt, seine große Schülerin, setzte seinen Kampf ge­gen den Totalitarismus, den rechten wie den linken, das Ergebnis so vieler fortgesetzter Ver­kür­zungen und Ver­schleierungen, fort. Jaspers[2] und Arendt und ihr „antito­ta­litärer Konsens“ sind weithin heute vergessen. Just „kon­ser­va­tive“ Persönlichkeiten wie Institutionen gehen darüber hinweg. Kritiker, die sie immer wieder auf ihre eklatanten Verkürzungen, letztlich Täuschungsmanöver, hinwiesen, ­wimmelten sie ab und versteckten sie. Just „konservative“ Falschspieler wa­ren es, die von den Psycho-Fä­chern aus die Kulturrevolution voranbrachten, in­dem sie sich über Jahr­zehnte den Avant­gardi­sten von Rot und Grün beugten und auf den Punkt kommende Kri­tiker abhal­f­terten. In Ruß­land befeuert Putin heute neu den Leninismus. Und im Westen decken Kon­ser­­va­tive  jetzt den neomarxistischen Totalitarismus ab, auf daß die Regierungen ihn hier, von der ungarischen abgesehen, vollenden können. W.

Endnoten:

[1] u.a. in einem American Committee for the Defence of Leon Trotsky

[2] Viele halten Psychoanalyse für politisch harmlos, viele gar für nützlich. Sie sucht ja, wie Jaspers schrieb, „bloße Daseins­be­friedigung,“ darüber im Verborgenen aber ein entsprechend entblößten Menschen. Mit wachsender Erfah­rung wuchs gegen sieauch der Widerstand des Autors.

11.7.2022

 Antwort an eine Mitstreiterin, die uns verlinkt einen Beitrag aus Rubikon zusandte: https://www.rubikon.news/artikel/jenseits-der-angst-2

… Dank für die Weiterleitung des Rubikon-Beitrages „Jenseits der Angst“ mit seinem Hinweis auf das neue Buch von H.-J. Maaz. Mit dem, was Rubikon davon  schreibt, gehen wir weit­gehend einig. Frühere seiner Bücher wie sein „Der Gefühlsstau“ (1990) oder „Das gestürzte Volk – Deutsch­lands unglückliche Vereinigung (1991) trieben unsere Psychologin Wanda von Baeyer-Katte und auch mich in den Widerstand gegen den Autor, der als Psycho­ana­ly­ti­ker in Freuds Nachfolge einige ihm ähnli­che Überziehungen und Verkehrungen von sich gab (s. RB 1/95,3.1). Solche gehen hierzulande gut über den Ladentisch. Immer noch betrachten die meisten Deutschen die Wieder-Vereinigung des Landes trotz leider neu mit ihr entstandener Probleme als glücklich!

In dem neuen Buch bzw. seiner Rezension durch Rubikon lese ich nichts mehr von zentralen Freudschen Dogmen wie dem Ödipuskomplex o.ä. Daß es „Angst in unserer Gesellschaft“ gibt und diese gerade mit „der Pandemie omni­präsent“ in Erscheinung tritt, ist auch evident. Angst, so Maaz „trägt dazu bei, dass wir an sozialer Kompetenz einbüßen. Wir hören nicht mehr richtig zu, tragen Scheuklappen, können nicht mehr differenziert sprechen, sind gereizt, unzu­frieden und streitbar und verlieren an Kreativität, Empathie, Geduld und Hilfs­bereit­schaft.“ „Angst macht unsicher, ratlos, abhängig und dumm. Sie führt zu Kurzschluß­hand­lungen und Gewalt, zerstört Beziehungen, Kultur und Zivi­lisation.“ Wer würde dem nicht zustimmen?

Mit gutem Grund nennt Maaz als „die“ (bessser: eine der) Ursachen solcher Angst „durch die Eltern verursachte Frühtrauma­tisierungen, denen mehr oder weniger alle Menschen ausge­setzt sind“, wobei er, ganz unabhängig von sonstig freudschem Geschwafel nur nicht sagt, wie Eltern sie vermeiden könnten. „Laissez-faire“ bringt oft halt andere Übel hervor. Auch Maaz‘ schluß­fol­gern­de Empfehlung, die Angst „therapeutisch (zu) verar­beiten“, d.h. „den uns in der Kindheit zugefügten Schmerz erneut zu durch­leiden,“  bleibt in ihrer Heilsamkeit umstritten. „Zu der Erkenntnis …, dass wir uns irren und in einem fal­schen Leben leben, gelangen wir“ vorschnell durch Psycho­the­rapie, Psycho­ana­­lyse zwar oft, zu besserem Leben dadurch aber selten. Mit der Schuldzuschreibung für Miß­lichkeiten an El­tern bestärkt Maaz zwar zündendste freud-marxi­stisch-re­volu­tio­näre Parolen, sagt aber nicht, womit anhaltende Angst­bereitschaft, unter der gewiß viele Menschen leiden, zuver­lässig aufgelöst werden kann. Am Ende ausgedehnter Psycho­therapien, Psychoana­ly­sen stand bei nicht weni­gen von Freuds frühen Patienten der Suizid (Bénesteau Jacques, Mensonges freudiens, Mar­daga, 2002, S. 61). Mit seinem „Unbehagen in der Kultur“ befeuerte Freud mit Marx und Trotzki zudem kräftig noch die Kulturrevolution. Wohl aber zogen viele aus mensch­li­chem, ärztli­chem, psycho­logischem Zu­spruch auch Gewinn.

Mit Maaz fühlen sich manche von uns heute verbunden, da er sich auf ärztlicher Seite mit gegen das staatlich-mediale Oktroi angeblich nützlicher Corona-Schutz­maßnahmen wen­det, die in ihrer Wirksamkeit zweifelhaft sind, ja hohe Risiken menschlicher Be­schä­digung be­inhalten. Alles und jeder aber ist zu loben, der zweifel­haften Heilslehren widersteht W.

15.6.2022

Die „Mundschutzpsychologen“ u.a.

In RUBIKON, dem „Magazin für die kritische Masse“, vom 2.6.2022 berichtete Volker Schumacher unter obigem Titel über die diesjäh­­ri­­gen Lin­dauer Psy­cho­thera­pietage, de facto den größten psychotherapeutischen  Kon­greß im Land, hierbei über die Diskussionen und Ver­hal­tens­weisen der dort versammelten Experten. Wie der Titel ankündigt, trug die große Mehr­heit, 95 Pro­zent von ihnen, Mas­ken vor Mund und Nase, be­wies in ihren verbalen Aus­führungen dar­über hinaus brave „Coro­na- und Mainstream­gläu­big­­keit“. Der hier verlinkte Bericht des Rubikon ver­mit­telt am besten selbst ein anschau­liches Bild von den verbreiteten Struk­turen besagter Be­rufss­pezies, die aus verschiedenen Ausbil­dungs­gängen hervorgegangene Berufs­angehörige, überwie­gend Psycho­logen, aber auch etliche Psychia­ter umfaßt, diesen letztlich aber doch ein ähnliches Natu­rell aufdrückt. Der Verfasser des Berichts V. Schu­macher, eine glatte Ausnahme von der Regel, zählt offen­sicht­lich nicht zu den Mainstream­gläubigen. Man öffne den Link und lese seine Ausführungen. https://www.rubikon.news/artikel/die-mundschutzpsychologen 

Bei dem Kongreß gingen demnach Begriffe und Redensarten um, die heute vor allem bei Politikern im Schwange sind. Klage wurde ge­führt über „paranoische Verschwörungs­theo­rien“, die den Kritikern der Staats-Maßnahmen anhafteten. Sie  „seien  Brandstifter, getarnt als Bür­ger­rechtler, lehnten Aufklärung und Moderne ab, seien Antisemiten, die im Grö­ßen­wahn vom har­monischen, wider­spruchs­freien, völkischen Selbst träum­­­ten.“ Im Bericht wird nichts von den schlimmen Anschulidungn irgendwie belegt. „Im Deutschen Ärzteblatt – PP für Psycho­­logische Psy­cho­thera­peu­ten und Kin­derpsychothera­peu­ten“, so Schu­­macher wei­ter, „droht die zuständige Redak­teu­rin von PP, Petra Bühring, un­ge­impften Kollegen unver­blümt mit einem „Be­rufs­ausübungs­verbot“… In un­serem GEP-Jahres­bericht 2022 machten wir am 30.5.2022 auf dieser Web­seite schon auf die politische Dienstbeflisssenheit hochgestellter Psych­iater wie des Prof. M. Spitzer, Ulm, aufmerksam. In großer Mehr­­­heit verbreiten die pychologisch-psych­ia­tri­schen Sinnver­mittler offen die Meinung der Regierenden und sind von daher bei ihnen beliebt.

Neben der großen, wohl an die 95 Prozent reichenden Mehrheit ängstlich-folg­sam gearteter „Psychis“, die vielleicht auch von daher ihre Be­­­­rufs­­wahl ge­troffen haben, gab und gibt es aber doch einen kleinen Pro­zentsatz anders Struk­tu­rierter, denen die Anpasserei ihrer Mehr­heits­kollegen fremd bis zuwider ist, wer­­den sie des­halb auch zuvörderst mit deren Unterstellungen und Ver­leumdun­gen eingedeckt. Ob das andere heute aktuelle Politthema bei dem Kongreß ange­schnit­ten wurde, der Ukraine-Krieg, davon teilt Schumacher nichts mit.

Wir haben die Gleichgläubigkeit unserer Kollegen, vor allen der „tiefen­psycho­lo­gisch“, freu­­disch-pseudo­wissen­schaftlich geschulten Psy­cho­­­­­logen und Psych­iater im Lauf unserer Berufsa­usübung sattsam kennen­ge­lernt. Sie bildeten den Kern der Manpower, von dem der rot-grüne Sinnes­wan­del im Land ab den 1960ern ausging.

Als wir vor fast fünf Jahr­zehnten gegen ihre Be­rufs­ver­­bände unsere ei­gene „Fach­gesell-schaft“, die GEP, grün­deten, war das Ren­nen im Grund schon ge­laufen. Der Freud-Mar­xis­mus war in ihren Reihen via Trotzki und seine Unter­stützer in den USA längst heimisch geworden, die Kul­tur­re­vo­lution längst eta­bliert und außer einigern vereinzelten Ge­lehr­ten stieß es dort wie hierzulande nie­man­dem auf. So konn­ten die 68er, Trotzkis Erben, dann auch hier durch­mar­schie­ren. In den USA hatten sie sich mit dem blutigen, jetzt westlich exilierten Sowjet-Revo­luzzer Trotzki, der immer vor allem ein Globalist war, bereits zu „Neo-Cons“, „Neo-Kon­­­ser­vati­ven“ gewandelt, die Pu­tins Rußland und seine tradierten Werte aufs bitt­erste be­kämp­fen. Daß in ihrem Tross die Grünen, ehe­dem Pa­zi­fisten, Nach­kriegs­deutsch­land bald in neue Kriege führ­ten, zu­erst in den Krieg gegen Serbien und sie im provozier­ten Ukraine-Krieg, jetzt, um keine Aus­weitung besorgt, mit den übrigen „gemäßigten“ Parteien heftig gegen Ruß­land schüren, ent­spricht trotz­kistisch flotter Wand­­lungs­fähig­keit.

Trotzki wurde in Rußland zuletzt von seinen alten Genossen ge­schaßt und einige Jahre da­nach im westlichen Exil von einem der ihren erschlagen. Auch sein „American Com­mittee for the Defense of Leon Trotsky“ konnte es nicht ver­hin­dern. So ist ver­ständ­lich, daß das „neo-kon­ser­­vative“, von I. Kristol, N. Podhoretz u.a. de facto  freud-marxistisch-trotzkistisch geführte Amerika wie 1917 Ruß­land, das an sei­nen alten Werten festhält, schwächen will, zu­­mal die EU mit­spielt.

Als in den USA zur Zeit unserer Vereinsgründung (1977) Kritik am sowjeti­schen Psych­ia­trie­­mißbrauch aufkam – wir damals vorne dabei -, brachten einige Gelehrte dort treffender denn je neue Kritik an Freud auf, wovon wir erst später erfuhren. Sie blieb im Westen aber ohne weitere Aus­­wir­­kung auf das breite Meinungsklima. Die Kulturpo­litik war in den USA über die Jahrzehnte, wie u.a. E.F. Torrey in FREUDS BETRUG nachweist, freud-mar­xi­stisch geprägt, kam nach ’45 so zu uns zurück und blieb es bis hin zum 68er und zum jetzi­gen Gender-Wirbel oder auch zur aktuellen Stim­­mungs­­mache gegen Putins Rußland, das an seinen tradier­ten Werten festhält. Unsere westlichen Medien liegen einheitlich in „neo-kons­er­vativen“ Händen, mit denen sich jede öffent­liche Mei­nung ar­rangieren, auch jedem Krieg der „richtige“ Dreh ge­ben läßt.

Unsere „Psycho-Kolle­gen“ nahmen nach ’45 Ame­rikas kulturpo­li­tische, freud-mar­xistisch-pseu­do­wissenschaftliche Vorlagen in großer Mehrzahl an. Wir hatten so in ihnen, eh wir uns versahen, scharfe Geg­ner. Nicht von un­gefähr stell­ten sie sich in der Corona-Sache jetzt auch in Lindau entsprechend dar.

 In der GEP mußten wir oft weite Bögen von früheren teilweise entfernt lie­genden Geschehnissen zu solchen der Gegenwart ziehen. Es sind tat­sächlich oft die gleichen ideellen Hintergründe, die lang­fristig jene mit diesen ver­binden, zu­mindest in diese wie jene hinein­spie­len.

Die Gründung unserer GEP, vordem DVpMP, 1977 war der erste Ausbruch im Psy­­cho-Lager aus der regierungsamtlich verordneten Ein­heits­mei­nung vom Men­schen und seiner Gesellschaft. Gut, daß es solche Aus­brüche heute an vielen Stellen gibt.
W.

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9.6.2022
Sophie Freud  (gest. 3.6.2022):  „Sigmund Freud, … weit überschätzt … einer der falschen Propheten des 20. Jahrhunderts“, Originalton seiner jetzt verstorbenen Enkelin Miriam Sophie Freud.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Freud

Über seine ganze Schaffenszeit wurde Sigmund Freud von vielen anderen Gei­stesgrö­ßen der Zeit als „falscher Prophet“ und Blender der Menschen entlarvt, was andere, nicht zuletzt die Ärzteschaft, viele Psychiater, Psychologen, Pädagogen, vor al­lem aber die Medien nicht abhielt, ihn als „ei­nen der wichtigsten Wissen­schaftler des 20 Jahr­hun­derts“ zu pushen (so jetzt noch der Münchner Merkur, dem wir obige Nach­richt entnehmen). Aber wie viele Menschen wurden nicht schon von Psy­ch­ia­tern, Psychologen, vor allem aber den Medien irre und in die Ratlosigkeit geführt?

30.5.2022

Ausblick

Bei unserer letzten Jahresversammlung gingen wir den heute bedrän­gend­sten Fragen nach, hier Corona, dort dem Krieg in der Uk­rai­ne, ohne den angestamm­ten Schwer­­punkt unserer Kampagne, den Mißbrauch von Psych­iatrie und Psy­cho­­logie, aus dem Auge zu verlieren. Die Bereiche liegen für viele weit aus­einan­­der, so daß sie eine gemeinsame Behand­lung, die ihre politischen Ver­flech­tungen uns auf­drängten, abweisen. Wir spra­chen bei der Ver­samm­­­lung über die (trotzkistisch-gobalistische) Kultur­revo­lution mit den Veränderungen des Selbst­ver­ständ­nisses und der Wert­hal­tungen unserer Mitmenschen seit den 1960ern und 70ern, über die Fortent­wicklung der Frei­heitsidee zu per­ver­tier­ten For­men davon, über die Ent­gren­zungen von Staa­t und Gesell­schaft, die Relati­vie­run­gen des Wissen­schaft­lichen aber auch des Men­sch­li­chen selbst, die Dro­gen­­­­liber­ti­nage, das Gen­der-Gaga, die in­ten­dierte Verfrem­dung des Menschen zu noch leichter steu­er­ba­ren Mensch-Ro­­­boter-Hy­­bri­den. Ruß­land er­schien da mit­unter schon als Hort tradierten Men­schen­tums, wenn oft auch eines rauhen.

Wenn wir aber das heutige Geschehen und das der letzten zwei Jahrhun­derte, vielfach Unge­heuer­lichkeiten, zusammen­neh­men, dann braucht es zu ihrer Er­klärung schon um­fassende Ab­hand­lungen wie etwa Wolf­gang Eggerts drei­bän­diges, kei­­nes­wegs an­ti­se­mi­tisches Werk: Israels Geheimvatikan. So tief woll­ten und konnten wir beim „Psycho-Thema“ selbst bei der Behand­lung Freuds gar nicht pflü­gen. Dazu wären wohl, um weiter zu einer re­el­len Auf­ar­bei­tung der Vorgänge zu kommen, noch ganze Scharen unbe­stech­licher Hi­sto­riker nö­tig, vor allem aber eine Bevöl­ke­rung, die statt ge­schick­ter Pro­pa­ganda un­verstellte Fakten zur Kenntnis nimmt.

Zum Glück werden heute die von unseren „Oberen“ abgegebenen Di­rektiven etwa zu Corona vielfach als unsolid erkannt und so nur un­voll­­­stän­dig befolgt. Den westlichen Erklärungen zu den Auseinander­setzungen um die Ukraine, einschließlich des neu­en Krieges tritt Pu­tin, der nicht angehört wurde, mili­­tä­risch nun entgegen. Er richtet sich angesichts der selt­samen Verschlossenheit des We­stens auf ein Krie­gs-Jahrzehnt ein. Opferbereitschaft brachte sein Land ge­nug schon auf. Die Iden­­tität eines ge­wach­se­nen Staates und der in ihm le­benden Men­schen mit all ihren Sit­ten und Werten, ja mitsamt ihres Gen-Pools um­zumodeln, das gelang durch Psy­cho-Tech­ni­k weithin im We­sten, nach bedin­gungsloser Kapitulation be­­­son­de­rs in Deutsch­land. Das große Ruß­­land scheint zu ähn­­­licher Unter­wer­fung nicht be­reit zu sein. Eine uni­po­lare Welt wol­len auch vie­le von uns nicht, die wir ob ge­häuf­ter Psy­ch­­­ia­trie­miß­bräuche dort ein­mal die schärf­sten Sowjet­kri­tiker waren. Das jetzige Ren­­­nen ist noch offen. Der Krieg in der Ukraine könnte Teile der west­li­chen Gesell­schaft aus globalistischer Traumtänzerei heilsam wie­der in die Realitäten staatlichen wie privaten Le­bens zurück­holen.

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25.4.2022

Mitgliederversammlung der GEP 2022    


Die Versammlung fand bei persönlicher Präsenz am 23.4.2022 in Garmisch-Parten­kirchen beschlußfähig statt. Mehrere Mitglieder wurden per Skype zugeschaltet. In den hier folgenden Bericht sind die Diskussionsbemerkungen der Versammelten auch zu dem Anfang April schon versandten Einführungsreferat mit eingearbeitet. Daran anknüpfend (s.u), erstattete der Vorsitzende Dr. F. Weinberger den folgenden

Jahresbericht

Auch wenn wir, wie Anfang des Monats mitgeteilt, die GEP nochmals fort­set­zen wollen, wird diese Jahresversammlung wohl die letzte sein. Seit 50 Jahren, der Vor­spra­che von Baeyers im Vorstand des Welt­verbands für Psy­ch­iatrie 1971 gegen den (damals sowjetischen) Psychia­trie­­miß­brauch, standen wir in der Regel allein gegen den Widerstand unserer (damals weithin schon US-trotzkistisch vereinnahmten) Fach­kol­legen und des po­litischen  Establishments, dabei zum Glück doch immer wie­der von unseren Mit­gliedern in der Sache be­stärkt. Die GEP hat so auch die neuen Her­­­­aus­­for­­de­run­gen in verwandten Ge­bieten mit aufge­grif­fen, in dem von Corona engagie­ren sich zum Glück jetzt auch viele an­dere.[1] Daß die Akti­vitäten der GEP dennoch am Aus­laufen sind, ist der Un­er­bittlichkeit der Zeit ge­schul­det. Wir wollen sie aber fortsetzen, so­lange wir dazu in der La­ge sind, vor allem solange wir zur Lösung der Probleme noch unsere spezi­fischen Ak­zente ein­bringen können. Freuen wir uns erst einmal, daß wir hier, umstände­bedingt wenige, überhaupt persönlich nochmals zu­sam­men­kommen und uns mit einander aus­tau­schen können. Einige un­serer Mit­glieder werden sich per Skype zumindest passager noch mit ein­klinken. Und seien wir froh, daß wir so lange, letztlich ganze 50 Jahre lang, allein auf die Beiträge unserer MItglieder gestützt, die Ethik der Psychiatrie, ja der Heilkunde in Theorie und Pra­xis vertreten und in Einzelfällen kon­kret durch­­setzen konnten.

In dem schon Anfang April zugesandten Einführungsreferat sprach ich die jetzt neu aktuellen Gebiete wie Corona, den Ukraine-Krieg und aktuelle Facetten des Psych­iatrie­­­miß­brauchs an mitsamt der Verbin­dungslinien zwischen ihnen. Unsere „West-Elite“ predigt ihr Narrativ uni­sono als alleinseligmachende Wahrheit. Tatsächlich geht die Meinung über diese Themen im Land jedoch heftig aus­einan­der, die un­srige weitgehend wieder konträr zum Haupt­strom. Wohl nicht von unge­fähr fanden wir, dem Psy­chiatrie-miß­brauch Wehrende, auch hier spontan zu ähnlich kri­tischen Positionen, wo doch sonst etwa über Corona in der Be­völke­rung wie auch in der Wissen­schaft viel Spal­tung aufkam, hoch aus­gewiesene, nur andersdenkende Gelehrte von oben und oberen Handlangern plump ausge­grenzt wurden. Ich verweise nur nochmals auf die ver­suchte Psychiatri­sie­rung der Co­rona-Skeptiker durch den be­kann­ten Ulmer Ordinarius Spitzer.

Mein Ihnen schon bekanntes Einführungsreferat (s.u.) wird auf der Web­seite wieder aus aller Welt, vor allem den USA und Rußland, viel an­ge­klickt. Kommentare dar­auf trafen  nur we­nige ein. Auf verschiednen anderen Platt­formen wurden und werden die an­ge­sto­ße­nen The­men aber häufig uns ähnlich diskutiert. Das vor allem kann uns freu­en, daß die lang beob­achtete Lethargie in der All­gemeinheit wie der Wissenschaft, auch in den „Psycho-Fä­chern“ vorbei ist, sie nicht mehr schwei­­gend hingenommen wird. Ich erwähnte in o.g. Referat als Beispiele die an­hal­ten­den, zahl­reich frequen­tierten „Spazier­gänge“ im ganzen Land, die doch eine breite Ab­leh­nung der Regierungspolitik, vor allem Ablehnung einer Aus­grenzung der Un­ge­impften, einer Spaltung der Bevölkerung  anzeigen.

Ich er­wähn­te im Einführungs­referat Anfang April das Buch „Die hysteri­sche Re­pu­blik“, parallel dazu das Buch „Die verblödete Republik“. In er­sterem stehen Kritiken gar zwei­er „Psychis“, die des Psychologen A. Freitag am „Framing“ ge­­sellschaft­li­che Ereignisse durch das Estab­lish­ment und die des Psy­ch­ia­ters W. Meins an der Hin­nahme opportuni­sti­scher Falsch­verbuchun­gen durch die Fach­ge­sell­schaft DGPPN, etwa des blu­ti­gen Attentats des schi­zo­phrenen Hanauer Attentäters To­bias R. als „rechte Gewalttat“, während heutiger Zeitungsmeldung zufolge  die Mordtaten des ähnlich schizophrenen Soma­liers Ab­dirah­man J. A., der im Juni 2021 in Würzburg drei Frau­en tötete und weitere zu töten ver­suchte, brav seiner Krankheit zugerechnet werden. Geschuldet ist das alles gewiß weniger ei­ner Ver­blö­dung der Psychiater  als vielmehr dem politischen Druck, dem wir alle seit Jahrzehnte­n unterworfen sind.

Wenn ich in besagtem Referat (s.u.) im Zusammenhang mit Corona auf die Georgia Guidestones einging, darauf nämlich,  daß mit der P(l)ande­mie gar eine Bevöl­ke­rungs­reduk­tion ein­ge­plant sein könnte, so wird dieser „unmögliche“ Ver­dacht nicht von ungefähr auch von an­de­ren an­ge­spro­chen, etwa in Füll­michs Corona-Ausschuß. Das allgemeine Meinungsklima im Land ist so gereizt, wird von „Oben“, nicht zuletzt den etablierten Medien so „angeheizt“, daß auch schreck­lichste An­nah­­men nicht mehr aus der Welt sind. Daß urplötzlich wieder Krieg in Europa ist, hätte vor Kurzem auch niemand gedacht. Ich bin froh, daß sich dazu auch andere kri­tisch zu Wort mel­den.

Unser Urthema ist der Mißbrauch der Psychiatrie, der uns, weil sy­ste­ma­tisch zuerst in Chrusch­tschows Sowjetunion betrieben, dort zuerst ins Auge stach, bald aber, in neo- oder freud-marxistisch-trotzki­sti­scher Form aus Ame­ri­ka kommend,  uns hierzulande gleicher­maßen in Widerstand brach­te. Die ideo­logischen Wurzeln viel­fältiger Psychia­trie­mißbräu­che gingen uns erst mit der Zeit vollends auf. Daß pro­mi­nente Kolle­gen wie der erwähnte Prof. Spitzer heute in der Coro­na-Ange­legenheit mithelfen, die Impf-Skep­tiker zu „psychia­tri­sie­ren“, bekümmert aber auch viele derer nicht, die sich aus guten Gründen die ex­­perimen­tellen Impf­stoffe nicht spritzen lassen, ja sie gar hinter­fra­gen. Daß im Alltag nach Raimunds Hobel-Lied „der eine den anderen“ für dumm oder für ver­rückt erklärt, scheint für viele, auch Psy­ch­iater zu trivial zu sein, um es als Schmähung wahrzu­neh­men.

Wir, die wir fahrlässig fal­sche Psychiatrisierungen monieren, mit denen oft schwere Eingriffe in die Rechts­si­cherheit verbunden sind, wurden, werden darob angegriffen bis ausgegrenzt selbst von Be­troffenen, vor allem aber von solchen Kollegen, die die feinsten Garne lockerer Psychia­trisierung spinnen, den Freud-Jüngern.[2] Ich ver­wies Anfang April im Einführungsreferat nicht zum ersten Mal auf die falschen Freu­dia­ner-Diagno­sen Narzißmus wie Borderline, mit denen Un­liebsame von der Frau Kuwalewsky (RB 1/16) bis zu Herrn Trump beschädigt wur­den und werden. Seitdem sol­che Miß­bräu­che – gar nicht in der Sowjet­uni­on, sondern eben bei uns im Westen – bekannt wurden, hat die Sen­si­­bilität ihnen gegen­über nicht unbedingt zuge­nom­men.

Wir standen über dem Thema der Psychiatriereform der 1970er Jahre mit den damals  weiter aufgekommenen Streit­fragen grün-roter Kul­tur- und Gesundheitspolitik in Konflikt, so mit der Drogenlibertinage und dem Gen­der-Gaga, denen sich ja bis auf die AfD zunehmend auch unsere  übrigen Parteien anschlossen. Mit dem Krieg in der Ukrai­ne und dem Coronathema ha­t darüber hinaus unsere Entfernung vom Mainstream an Um­fang wie Schärfe weiter zugenommen. Die alten parteipolitischen Zuordnungen in ihm haben sich vielfach dabei um 180 Grad gedreht. Linke, SPDler, Grüne ste­hen heu­te an der Seite (Bi­den-)Amerikas, wert-konser­vative Rechte öf­ters auf rus­si­scher. Die Ver­än­derungen der politi­schen Fronten reichen auch ins Staats­po­litische. Orbáns Un­garn steht so gegen den links-liberalen Kurs der EU, unterhält mit Putin nor­male Geschäfts­bezie­hungen, bezahlt russi­sches Gas mit Ru­­bel und wi­der­steht standhaft westlicher Konfliktzuspitzung. Orbán ist zum „Alp­traum für Brüs­sel und für die deut­schen globa­listischen NWO Po­litiker“ geworden (https://unser-mitteleuropa.com/orban-sieg-und-die-folgen-fuer-europa-update-linker-hass-gegen-wahlsieger-fidesz/). Hierzulande richtet man sich, um Putin „zu strafen“, lieber auf einen kalten Winter, auf kaltes Duschen ein. In der Auseinan­dersetzung Ukraine / Rußland hatten zumindest anfangs viele von uns Verständnis auch für die russischen Argumente.

Wir bürsten über 50 Jahre auf „Psycho-Gebiet“ gegen den globali­stisch-trotz­ki­stischen Strich und wurden von seinen Anhängern dafür genug an­ge­grif­fen. Wir können nur froh sein, daß auf den an­ge­spro­chenen Feldern heute auch an­de­re zumindest partiell mit uns gehen. Die Prägung der öffentli­chen Meinung liegt, nicht immer freilich gleich er­kenn­­bar, in den Hän­den der „Eli­te“. Ich er­innere daran, wie wir uns 1991 von dem frü­heren Dach­ver­band IAPUP trenn­ten. Er war im­mer CIA-beeinflußt, trat nach der Wende, nach einer kleinen „Farb­­re­vo­lution“ als GLOBAL INITIATIVE ON PSYCHIATRY jetzt aber offen als NGO (Non-Governmental Organization) einer ame­rika­ni­sch Neu­en Weltordnung (NWO) auf, die Rußland mit Filialen von Litau­en bis Tadschi­kistan einkreiste. Wir verließen sie, wiesen in einem Rundbrief der 90er Jahre gar auf deren fast strategische Um­zingelung Rußlands hin. Aber wie die Kon­­servativen hierzu­lande, ach­te­te man auch dort lange auf den kultur-politischen Gehalt (polit-)psy­chiaterischer Manöver nicht.

Unsere Kritik an anderen gesundheitspolitischen Feldern wie jetzt etwa von Corona wird auch von an­deren Skeptikern mit­ge­tragen. Es verblüfft freilich, daß sich bei al­lem großgeldig Zu­­sam­­­men­wirken der glo­ba­li­sti­sch-„neuen Weltord­ner“ de­ren Kritiker nicht eben­falls zu­sam­mentun, sie sich eher gegen einander sperren. Sie merken wohl  nicht, wie sehr die ange­sprochenen Felder von Corona bis zum Psychiatriemißbrauch mit einander zusammenhängen. Ich grei­fe nur einige Ein­zel- und insti­tu­tio­nelle Kritiker heraus, das schwei­­ze­ri­sche KlaTV etwa wie die Pu­tin-kri­tische Express-Zei­tung, von den Ärzten  nur die Doc­tores Bhakdi und Wodarg. die maßgeblich den Widerstand gegen die Corona-Maßgaben der Regierung angeführt haben. Der in St. Pe­tersburg lebende Tho­mas Rö­per – „braven“ Westlern gilt er als Putin-Troll – führt in sei­nem Buch IN­SIDE CO­RO­NA die frag­würdigen amerika­ni­schen Investitionen hinter den mRNA-Impfstoffen vor,  die aber ins­gesamt ein of­fe­nes Geheimnis sind und manche Ver­dachtsmomente auf eine geplante Be­völk­rungs­reduktion à la Georgia Guide­stones (s.o.) bestärken. Über die rus­si­schen Vek­tor-Vak­zi­ne (Sput­nik V) erfährt man auch bei Röper wenig. Ein Zu­sam­men­­­spiel Putins mit Klaus Schwab, das sich von den ähn­lichen Co­rona-Maß­nah­men her auf­drängt, weist er locker ab.  Gegen das West-Narrativ vom Ukraine-Krieg stemmen sich  mehr und mehr Menschen quer durch die deutsche Bevölkerung, Arbeiter, Kün­stler, In­tellek­tuelle, u.a. Klaus von Dohnanyi, Lafontaine, Kretschmer und jetzt gar Habermas, AfD-Rech­te so­wieso. Nach Or­wells 1984 dienen die Dif­fe­ren­zen zwi­schen „Ozea­nien“ und „Eu­rasien“ nur de­ren in­ter­ner Stabi­li­sie­rung. Viele „Auf­klärer“ hinter­lassen neue Erkenntnis­lücken. Unser Auskunfts­begehren und unsere Mahnungen kann man überhören. Bei Groß­mächten geht das aber nicht. Da kommen am Ende Waffen zum Einsatz. Daß zumindest Deutschland dazu nicht weiter beiträgt, darin sind wir mit vielen, auch prominenten Landsleuten einig.

Was alles an Ka­balen läuft, über­bli­cken wir wohl noch lange nicht ge­nug. Aber bessere Kom­mu­nika­tions­mittel hält unsere Zeit doch vor, mit denen die in­formelle Dominanz  der Mä­ch­tigen, ihrer NGOs und son­sti­gen Hand­langer mitunter wohl un­ter­laufen werden kann. Un­sere GEP wurde und wird auch von sog. Kultur-Kon­serva­ti­ven über die Jah­re nicht wahr­ge­­nom­men. Die fort­ge­schrit­tene Ver­wir­rung unserer Zeit resultiert aber aus vielen ver­schie­de­nen Unacht­sam­kei­ten. Die GEP hat ihre Linie über 50 Jahre be­wahrt, war die ein­zi­ge, die die ideo­lo­gi­sche Wur­zeln all der Verwirrung und da­von herrüh­renden Miß­­bräuche der Seelen­heil­­kunde erkannte, damit auch gegen er­drückende Über­macht etliche Erfolge erzielte und so heute auch andere mit zur Systemkritik brachte, zumindest zu partieller.

Unsere kleine Gesellschaft hat über 50 Jahre ge­gen den übermächtigen, u.a. von der etablierten (Psycho-)Wissen­schaft gestütz­ten Mainstream Wi­der­stand geleistet und klare ethische Rich­tung gewiesen. Daß sie heil­kundlich getarn­tem Un­­recht ent­ge­gentra­t, es in einigen Fällen gar aufzuheben ver­mochte, das soll uns allen, die daran mitwirk­ten, ein wenig Be­frie­di­gung ge­ben. Mensch­enwerk bleibt unvollendet. Leider berei­tet so die heu­tige Situation der Welt eher noch mehr Sorge als vordem.

Endnoten:

[1] Das amerikanische VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting System) berichtet am 15.4.2022. von über einer Mil­lion Impfge­schädigter und rund 27.000 Impf-Toten, RA Reiner Füllmich im Corona-Ausschuß von 500.000 impf-Toten.

[2] Da viele Menschen Psycho­therapie brauchen, kann ihnen die Version Freuds, der als Schwindler ausge­wie­sen ist, wei­ter verkauft werden. Ihn vom Thron zu kippen, schafft derzeit nie­mand. Dennoch war und ist es  auch hierzulande angebracht festzustellen, daß der „Kaiser“ Freud nackt ist. In seinen schonen neuen Kleidern bewundern ihn heute Geldes wegen. nicht zuletzt  deutsche Ärzte, Psychiater und Psychologen Antisemitische Motive waren seriöser Freud-Kritik immer fremd. Der jüdische Genius steht außer Frage.

P.S. Mit der Mitgliederversammlung verbunden war eine Neuwahl des Vorstands
– s. Rubrik „Über uns
„.

 

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