Rundbrief 2/2012 (Sept. 2012)

 

 

 

 

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Ein Gedanke zu „Rundbrief 2/2012 (Sept. 2012)

  1. Koch

    Zum Kapitel 7.3.4 des GEP-Rundbriefs 2/12

    Schlimme Entwicklungen im „psycho-justiziellen System“ hat Dr. Weinberger im GEP-Rund­brief 2/12 wieder aufgezeigt. Kritisch musterte er u.a. viele seiner Fach­kolle­gen. Zur ARD-Sendung zum Maß­re­gel­vollzug (Kapitel 7.3.4) wäre aber auch noch ein kritischer Schluß angebracht ge­we­sen. Vom eigent­li­chen Problem lenkten die Sen­dung und die in ihr zu Wort gekom­menen Ex­perten, der Berliner Psych­iater Dr. Bayerl und der Tübinger Jurist Prof. Kinzig, mit ihrem Plädoyer für Ge­wohnheitsver­brecher nämlich eher ab.

    Sind von un­mäßigen Psycho-In­ternierungen be­troffen doch gar nicht so sehr oder nicht ausschließlich „Triebtäter“, die ohne unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung an­ders vielleicht nicht zu halten sind. Der Skandal liegt doch darin, daß nicht wenige „Bagatell-Täter“ wie zum Beispiel Gustl Mollath so in ganz unverhältnismäßiger Weise ihrer Freiheit, ihrer Grundrechte beraubt werden. Leider pas­siert es nicht selten, daß die Medien ein Problem zwar richtig aufgreifen, ihren weiteren Erklä­run­gen dann aber einen Spin gehen, der die Empfänger der Nachricht eher verwirrt.

    Rechtspolitikern offensichtlich ungeliebter Couleur „politi­schem Populismus“ anhängend, machten die ARD-Sendung und die in ihr aufgebotenen Experten das doch berechtigte Sicherheitsbedürfnis der Bevöl­ke­rung herunter und nützten es, deren kri­tisches Interesse von den schreienden Un­zu­läng­lichkei­ten im Maß­re­gel­voll­zug und in der Si­che­rungsverwahrung abzulenken. Das hilft jenen „Experten“, ihre Psycho-Ker­ker gefüllt zu halten und ihre sie nährenden Auf­seher-Posten zu sichern. Das Wohl­wollen hoher Politiker ist ihnen dabei sicher. Diesen helfen sie ja, daß sie un­be­queme Bür­ger auf diese Weise auf unbestimmte Zeit hinaus aus dem Verkehr ziehen, unliebsame Kritiker zumindest aus ihren Positionen kippen können.

    Dipl.Phys. Dr. Dietrich Koch, Mülheim

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